~Dead Destiny~

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 ~*Am Meer*~

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Ren Asukai
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BeitragThema: ~*Am Meer*~   Mi März 27, 2013 1:21 am

Von: Rens Wohnung

Wir waren lange gefahren, vier Stunden mindestens, aber das hatte ich sowieso eingeplant, wir waren immerhin früher schon oft zu diesem Ort gefahren, also Matt, Sienna, Near und ich, damals, als die Welt noch hell gewesen war. Als ich meinen Mustang neben einem Haus an den Steilklippen geparkt hatte und ausgestiegen war, bot sich mir das vertraute, wunderschöne Bild, das ich schon so lange so sehr vermisst hatte. Die letzen Sonnenstrahlen ließen Schimmer auf der Wasseroberfläche glitzern, wenn die Wellen auf den weißen Sand zu unseren Füßen trafen. Weit nach oben ragten daneben die Klippen auf, dort stand das Haus. Es sah gepflegt aus, doch kaum anders, als damals, als ich das letzte Mal hier gewesen war. Es wirkte fast so, als habe Near den Putzdienst weiterhin bezahlt, den Matt damals angestellt hatte, weil er nicht die Zeit hatte, dauernd hier her zu fahren und sich um das Haus zu kümmern. Ich seufzte zufrieden und schloss für einen Moment die Augen, als ein sanfter Windhauch durch meine weißen Haare fuhr und ich einfach die salzige Luft einatmete. Es war wunderschön hier. "Weißt du", sagte ich nach einer Weile zu Kaito, wobei ich weiterhin auf's Meer hinaus sah. "Sienna hat mir früher erzählt, dass wir, wenn wir sterben ein Teil von all dem hier werden. Die Seelen gehen ins Meer, deswegen ist das Wasser so klar und unser Lächeln in den Sand, deswegen ist er so warm und so hell", fuhr ich fort und lächelte dabei. Ich hatte den Gedanken schon damals gemocht. Schließlich drehte ich mich zu meinem Freund um und fragte noch immer lächelnd: "Wollen wir die Sachen rein bringen?"

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Mi März 27, 2013 4:58 am

Die Autofahrt über war es mir dann auch irgendwann egal gewesen, dass ich dieses Auto eigentlich hasste und war irgendwann eingeschlafen. Als wir angekommen waren und ich auch wach geworden war, stieg ich aus und lächelte. Es war wirklich schön hier. Der Anblick erinnerte mich daran, wie meine Eltern früher im Sommer mit meinem Bruder und mir ans Meer gefahren waren. Damals als wir noch sowas wie eine Familie waren und mein Bruder noch lebte. Mittlerweile konnte ich wenigstens an Fye denken, ohne gleich zu heulen. "Was für ein süßer Gedanke von Sienna", lächelte ich und zog Ren zu mir, als er sich umdrehte. Ich gab ihm noch einen kurzen Kuss, bevor ich ihn losließ und unsere Sachen aus dem Kofferraum räumte. "Sag mal, ist das eigentlich euer Haus oder wie?", fragte ich und warf mir meine Tasche über den Rücken.
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Fr Apr 05, 2013 11:19 am

"Mhm", stimmte ich ihm lächelnd zu, als er meinte, dass es ein süßer Gedanke war. Ich fand ihn allerdings eher beruhigend, weil er bedeuten würde, dass etwas blieb, sogar, wenn ein Mensch starb. Rasch erwiderte ich seinen Kuss und strich sanft durch Kaitos schwarze Haare. "Ja, das ist unser Haus", antwortete ich dann und versank schon wieder in Erinnerungen. Wir hatten einige glückliche Woche hier verbracht. Es war so hell gewesen, so warm, es hatte sich nach Zuhause angefühlt. Eine lange Zeit hätte ich nicht mehr sagen können, wie es sich anfühlte, nach Hause zu kommen, inzwischen bekam ich wieder einen Eindruck davon, was das bedeutete. Schließlich löste ich mich von diese Gedanken und nahm meine Tasche, bevor ich zum Haus ging. Der Schlüssel war da, wo er schon immer gewesen war. Unter dem sechsten Stein im Garten. Nachdem ich die Tür aufgeschlossen hatte, was sofort klar, dass dieses Haus wirklich regelmäßig sauber gemacht wurde. Es war hell hier drin, was von den großen Fenstern kam, die Einrichtung war zwar eher schlicht, aber sie hatte Stil. Nachdem ich meine Tasche in einem der Schlafzimmer abgestellt hatte, trat ich auf den Balkon und blickte aufs Meer. Es war so schön hier.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Fr Apr 05, 2013 1:38 pm

Ich hob eine Augenbraue, als er sagte, dass das Haus ihnen gehörte und ich das Haus von Innen sah. Rens Familie schien echt eindeutig zu viel Kohle zuhaben. Oder eher mittlerweile nur noch Near und er. Ob die Beide noch anderen Familienmitglieder hatten, wusste ich gar nicht. Naja ehrlich gesagt, wollte ich auch gar nicht mehr weiter fragen. Die Familie war ein schwieriges Thema bei Ren und ich wollte, dass auch er das Wochenende genoss und sich erholte. Er sah echt nicht gut aus in letzter Zeit und das machte mir einfach Sorgen.
Mir war bewusst, dass er das, was ihm angetan wurde, wohl nie vergessen würde können, aber ich hatte das Gefühl, dass er schlimmer darunter litt, seit wir darüber gesprochen hatten. Auch wenn ich natürlich nicht sagen konnte, ob er vorher nicht auch schon dauernd darunter gelitten hatte und es einfach nur nicht gezeigt hatte.
Ich seufzte und trat zu ihm auf den Balkon, nachdem ich meine Sachen ebenfalls untergebracht hatte und legte von hinten meine Arme um den Weißhaarigen. "Es ist echt schön hier", lächelte ich und sah hoch in den Sternenhimmel. In DNC sah man wenige Sterne. Allein schon deswegen, weil es dort einfach auch Nachts zu hell war, um welche zu sehen, falls der Himmel mal frei von Wolken war, die es wegen des Smogs und des Regens, welcher wohl auch von Erstem herrührte, fast das ganze Jahr über den Himmel verdunkelten. Es machte nicht nur mich traurig, weil ich Sterne sehr mochte, sondern auch die Menschen um einen herum blass, mies gelaunt und mürrisch. Viele würden es nicht zugeben, aber Menschen brauchten auch hin und wieder Sonne und Natur um sich herum, um glücklich zu sein. So sah ich das jedenfalls.
Es war auch lange überfällig, dass ich mir wieder einige Tage Ruhe und Frieden gönnte. Wie lange war es jetzt her, dass ich dieser dunklen Stadt einige Tage entfliehen konnte? Ich wusste es nicht. Spontan würde ich jetzt sagen, dass man damals das Verhältnis zwischen mir und meinem Vater noch als 'menschlich' bezeichnen könnte. Damals, als ich noch einen 'nachbarschaftstauglichen' Sohn abgegeben hatte. Gut in der Schule, in der Football-Mannschaft meiner High-School Quarterback, hin und wieder eine nette Freundin. So, dass ich meinem Vater gefiel. Nur hinter der Fassade war dem nicht so. Wenn man an all dem vorbei sah, war ich alles andere als das. Drogen, Alkohol, Sex. So was, was eben nicht an den Kaffeetisch gehört. Aber all das war erst später heraus gekommen. Bis 'plötzlich' die Bullen vor unserer Tür standen, meine damalige Freundin Jenny -das bisher einzige Mädchen, das sich als meine Freundin bezeichnet hatte, das ich wirklich geliebt hatte- geschwängert hatte, ich wegen Drogengeschäften von der High-School flog und meine von meinem Vater so herbeigewünschte Sportlerkarriere damit wohl auch nie möglich werden würde. Alles auf einen Schlag. Ich lächelte kurz. Wie sich das 'Leben' von jetzt auf gleich um 180° wenden konnte.
Vielleicht nicht schlecht. Es hatte mich immerhin zu dem gemacht, was ich heute war. Und wenigstens konnte ich von mir sagen, dass das nun wirklich ich war und nicht der perfekte Sohn, den sich Kazuto Kodora immer gewünscht hatte. Auch wenn es nicht perfekt war, war es immer noch mein Leben. Und wenn ich so zu Ren runter sah, konnte ich auch von mir sagen, dass ich nichts daran ändern würde. Viele die ein angeblich so 'perfektes' Leben führten, konnten das nicht. Auch wenn ich wünschte, ich hätte um einige Sachen mehr gekämpft. Jenny hätte ich nicht wieder zurück gewinnen können, das hatte sie mir unmissverständlich klar gemacht. Doch hätte ich damals nur die Kraft gehabt, mehr um unser Kind zu kämpfen.
Becca... Ich verzog kurz, kaum merklich das Gesicht. Meine Kleine. Wenn ich Glück hatte, sah ich sie zwei Tage im Monat. Und nur, weil ich sie hin und wieder aus dem Kindergarten abholen durfte, war der Grund, warum sie ihren Dad überhaupt erkannte und nicht fremdelte, wenn sie mich sah.
Ich seufzte und lehnte meine Stirn an Rens Kopf, versuchte diesen Moment der Schwäche in seinen Haaren zu verstecken. Wenn er jetzt nicht da wäre, ich war mir sicher, ich hätte angefangen laut loszuheulen. Meine Tochter war neben ihm und meinem Bruder meine größte Schwäche und mein verletzlichster Punkt. Nur Ren hielt mich momentan davon ab. Er sagte immer, ich würde ihm so viel helfen und er würde mich nicht verdienen, dabei war er der, der in schweren Momenten für mich da war, selbst wenn er es nicht mitbekam, wie sehr er mir half. Allein seine Gegenwart tat mir gut. Kein Schmerzmittel der Welt, keine Antidepressiver, keine Droge, egal wie viel man davon nahm, war damit zu vergleichen, wie sehr es mir half, wenn Ren einfach nur da war und ich seine Liebe spürte. Nichts konnte mich all das, was war besser vergessen lassen, als das Gefühl, das ich in seiner Nähe hatte oder einfach nur ein Blick in seine wunderschönen, blauen Augen.
Ich atmete tief durch und setzte dann letzteres gleich um. Fast automatisch stahl sich ein Lächeln auf meine Lippen. "Habe ich mich eigentlich schon für dieses wunderbare Geburtstagsgeschenk bedankt?", fragte ich dann leise und strich ihm durchs Haar. "Danke. Eine bessere Idee hättest du nicht haben können"

(hm.. irgendwie hatte ich eigentlich nach dem ersten Absatz keine Ideen mehr und dann hats BOOOM-KAITO gemacht o.o)
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Fr Apr 05, 2013 2:32 pm

[I can see you're sad even when you smile, deep inside you want to die :c]

Meine blauen Augen waren auf die Sterne geheftet und ich lächelte leicht. Tatsächlich tat es gut, wieder ein wenig raus zu kommen, ein wenig mehr bei mir zu sein und ein wenig weiter weg von allen anderen. Von dieser Stadt. Es erschreckte mich ein wenig, dass ich so fühlte, aber es tat mir auch gut, einmal nicht an Near zu denken. Mir nicht vorzustellen, dass er jetzt allein war, nein, er war nicht alleine. Er hatte sie und nichts könnte mich glücklicher machen, als ihn lächeln zu sehen, weil es endlich einen Punkt in seinem Leben gab, von dem ich sagen konnte, dass er glücklich war. Nun...fast nichts. Kaito war eine Ausnahme. Es würde mir sicher gut tun, so viel Zeit für ihn und nur für ihn zu haben. Wenn ich so darüber nachdachte, wie frei und sicher ich mich hier mit ihm fühlte, weit weg von der Stadt und ihrem hektischen Leben, dann fragte ich mich, ob nicht vielleicht das hier das richtige war. Nicht in DNC leben, sondern irgendwo draußen. Diese Stadt machte mich teilweise schon fertig, das musste ich zugeben. Immerhin war mir so viel schlimmes dort passiert, so viel, was ich nie verarbeitet hatte, aber..irgendwo war es auch einfach meine Heimat. Near war dort und Kaito. Damals Leyla und Ryan. Ach Ley, dachte ich ein klein bisschen wehmütig. Das Mädchen mit den roten Haaren, die erste, für die ich wieder etwas gefühlt hatte und das in einer Zeit, in der ich dachte, ich wüsste nicht mehr, was Gefühle sind. Wenn ich an sie dachte fühlte ich Trauer und Schmerz, aber das war nicht fair, sie hatte mich auch so glücklich gemacht. Leyla war immer die dominantere von uns beiden gewesen, ich hatte alles für sie getan. So gesehen war sie auch meine erste Freundin gewesen und die Art und Weise, wie ich sie verloren hatte, war unschön. Aber am Ende wusste ich, dass auch sie glücklich gewesen war. Dankbar dafür, bei mir gewesen zu sein. Was ich nie ganz verstanden hatte, aber ich war meinerseits auch stets dankbar gewesen, dass ich jemanden, wie sie hatte. Sie konnte lachen, wenn andere weinen wollten und ihr Lachen war so ansteckend.
Klar, dieses Mädchen hatte nicht gerade Freude und Liebe versprüht, sie war eine kleine Rebellin gewesen, mit Siebzehn schon ganz auf sich allein gestellt und mitten drin in all den krummen Geschäften in Dark Night City. Sie hätte ich nicht retten können, aber sie hatte mich gerettet. Ein leichter Schatten legte sich über meine Augen, wenn ich bedachte, wie ich ihre Arbeit nach ihrem Tod zerstört hatte. Alles, was sie von mir wieder aufgebaut hatte, war mit ihr untergegangen und ich einfach nur grausam und furchtbar leer. Es gab keine Zeit in meine Leben, in der mir die Narbe auf meinem Handrücken passender vorgekommen wäre, um mich zu beschreiben. Und Ryan? Also, wenn man mal davon absah, dass ich ihn fast getötet hatte, dann waren wir ja schon fast normal gewesen. Normal für diese Stadt eben. Bei ihm war die Sache gewesen, dass er mich hochzog, wenn ich ganz unten war und auf den Boden zurückgeholt hatte, wenn ich wieder den Kopf in den Wolken hatte. Er war damals gegangen, hatte das getan, was man vielleicht tun sollte, wenn man Leben wollte. DNC verlassen. Und er hatte mich genug geliebt, um mich zu fragen, ob ich mit ihm kommen wollte. Und zur Hölle, ich hatte es so sehr gewollt. Ein Leben mit ihm, weit weg von den Schatten meiner Vergangenheit, irgendwo, wo man die Sonne sieht, damit er und ich die dunklen Jahre hätten vergessen können. Aber ich konnte nicht. Mein Bruder...ich wollte ihn nicht verlassen. Er war trotzdem gegangen, ich konnte es ihm nicht verdenken und damit hatten wir uns aus den Augen verloren und irgendwann aus den Herzen. Lange Zeit hatte ich bereut, dass ich nicht mit ihm gegangen war, aber irgendwann hatte es angefangen, okay zu sein. Und jetzt, wo ich Kaito hatte, war ich froh darüber, geblieben zu sein. Mit ihm hatte sich das ganze Chaos in meinem Leben zunehmend zum guten gewendet. Als ich nun zu ihm sah, bemerkte ich einen traurigen Ausdruck. Ohja, es musste so viel geben, was auch ihn so schrecklich mitnahm. Von Thirteen's Tod mal ganz abgesehen, da musste noch mehr sein. Ein wenig hatte er mir ja erzählt, doch ich glaubte bei weitem nicht, dass das alles war, doch fragen wollte ich auch nicht, denn wenn er nicht darüber redete, dann schmerzte es wohl zu sehr. Das kannte ich ja selbst.
Bei seinen Worten lächelte ich und erwiderte: "Keine Ursache. Und es freut mich, dass es dir gefällt" Ich hatte mich ehrlich gesagt gefragt, ob nicht etwas anderes besser gewesen wäre und ich hatte überlegt, was ich ihm schenken sollte. Ich wusste nicht, was er brauchen könnte, was er mitnehmen und bei sich tragen könnte. Ich war kein Freund von nutzlosen Geschenken, ich mochte es viel lieber, wenn sie etwas bedeuteten und etwas aussagten und eben so war ich dann darauf gekommen, mit ihm ans Meer zu fahren. Weil ich eben auch dachte, dass er mal wieder etwas raus musste. Ein wenig frische Luft schnappen und etwas Kraft tanken. Nun drehte ich mich ganz zu ihm um und lehnte meinen Kopf gegen seine Brust, schmiegte mich an ihn und schloss die Augen. Seine Nähe war wie immer so unglaublich beruhigend und so wundervoll. "Kaito...Ich liebe dich", sagte ich leise, noch immer lächelnd. Ich wusste nicht, wann diese Worte das letzte Mal so wahr gewesen waren. Ich glaube, noch nie. Nur jetzt. Mit ihm. Für ihn. Nach einer kleinen Weile sah ich etwas zu ihm hoch. "Kaito, ist was?", fragte ich leise.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Sa Apr 06, 2013 11:02 am

"Ich liebe dich auch, Ren", antwortete ich lächelnd und zog ihn ein kleines Stück enger zu mir. Noch immer sah ich zu ihm runter und bemerkte schon bevor er mich fragen konnte, den besorgten Ausdruck im Gischt des Weißhaarigen. Ich schüttelte den Kopf. "Nichts wichtiges", antwortete ich auf seine Frage, ob etwas wäre. Dann seufzte ich allerdings und das Lächeln verrutschte mir. Es war nicht gut, dass Ren nichts davon wusste, dass ich eine Tochter hatte. Immerhin war er mein Freund und ich meinte es wirklich ernst mit ihm. Früher oder später würde er es eh herausfinden. Ich hatte es ihm eigentlich schon viel zu lange verschwiegen. Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich ihm das schonen beibringen sollte. Ich wäre bestimmt auch nicht sonderlich begeistert davon, wenn Ren ein Kind hätte und es mir die ganze Zeit verschwiegen hätte. Ich wählte den an sich einfachsten Weg. Einfach gerade raus."Ren? Ich muss dir was sagen... Bitte flipp jetzt nicht aus oder so... aber ich... habe ein Kind. Eine Tochter genauer gesagt.", stotterte ich dann vor mich hin und sah ihn nervös an. Momentan hatte ich keinen Schimmer, Ren reagieren würde. Wir hatten nie darüber gesprochen, ob er Kinder mochte. Letztendlich war es unwichtig, da ich Becca kaum sah, aber trotzdem wünschte ich mir, dass die beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben miteinander vereinbar wären.
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Sa Apr 06, 2013 2:08 pm

"Nichts wichtiges, huh?", wiederholte ich, ganz und gar nicht überzeugt und hob eine Augenbraue an. Allerdings erst, nachdem ich seine Antwort mit einem Lächeln quittierte. Ich hörte es gerne, wenn er das sagte, das machte mich glücklich. Bei seinem Gestammel, das dann folgte, zog ich Braue noch weiter hoch und beobachtete den Wechsel der Emotionen in seinem Gesicht. Irgendwo zwischen ein wenig Verzweiflung und Trauer sah ich Angst. Angst vor meiner Reaktion. Meine blauen Augen fanden seine schwarzen und ich lächelte leicht. "Wie schön", sagte ich, bevor sich das Lächeln zu einem regelrechten Strahlen entwickelte. Ein Strahlen, das ihm so viel hätte sagen können, wie: Ich liebe alles an dir. Wieso sollte ich nicht auch deine Tochter lieben können? Vor allem, da ich mir sicher war, dass sie unglaublich hübsch und süß sein musste. Zumindest, wenn sie ihrem Vater ähnlich sah. Sanft strich ich mit einer Hand über seine Wange und betrachtete sein Gesicht. Im Mondlicht war er wunderschön. Wenn Sienna recht gehabt hatte mit dem Meer und dem Sand, dann müsste, wenn er einmal nicht mehr da war, der Sand strahlend weiß werden und das Meer noch klarer, noch schöner, allein durch ihn. Momentan war der Sand silbern im Mondlicht, das ins Meer selbst zu fließen und mit jeder Welle an den Strand zu spülen schien. Es war wundervoll hier. Die sanften Geräusche von Wasser, Wellen, die an den Klippen zerschlugen und ein sanfter Wind, der durch mein Haar strich. Allgemein allein die Tatsache, dass ich mit Kaito hier war. "Wie heißt sie denn?", fragte ich dann, noch immer lächelnd. Inzwischen hatte ich eine Hand über sein Herz gelegt, weil ich das gerne tat. Weil ich gerne fühlte, dass er lebte. Und weil ich glaubte, dass so viel gutes in diesem Herzen lag, das unter meiner Hand schlug, diesen wundervollen Mann am Leben erhielt.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Sa Apr 06, 2013 2:54 pm

Ein erleichterter Ausdruck trat auf mein Gesicht und ich erwiderte das strahlende Lächeln. Ich hatte mir schon die furchtbarsten Reaktionen ausgemalt, auch wenn ich wusste, dass es nicht zu diesen wunderbaren, sanften Jungen in meinen Armen passen würde, deswegen eine Szene zu machen. "Rebecca heißt sie", antwortete ich dann immer noch breit lächelnd und in meiner Stimme schwang ein leichter Ausdruck von väterlichem Stolz mit. Ich konnte nur schwer an mich halten ihn nicht völlig zuzutexten, aber ganz konnte ich dann doch nicht schweigen. "Du solltest sie mal sehen. Für ihr Alter ist sie schon unglaublich klug und so ein hübsches Mädchen. Ich sag's dir, die Jungs werden ihr zu Füßen ließen, das heißt, wenn sie es an Beccas Dad vorbei geschafft haben." Es war in letzter Zeit selten, dass ich so glücklich klang, aber wenn ich von meiner Tochter sprach war das unausweichlich. Dann seufzte ich allerdings. "Leider sehe ich sie nur viel zu selten. Uns beiden gefällt das nicht wirklich, aber ihre Mutter ist halt der Meinung, dass ich ein schlechter Einfluss für sie wäre, weil ich im Knast war und so..." Wenn sie wüsste, beendete ich den Satz im Kopf. "Also ich schätze ihr beiden werdet sowieso wohl nicht viel miteinander zu tun haben" Ich wollte nicht, dass er dachte, er würde sich irgendwie um Rebecca kümmern müssen. Es war zwar offensichtlich, dass er kein Problem damit hatte, dass ich ein Kind hatte, aber wie weit das ging, konnte ich nicht sagen.
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Sa Apr 06, 2013 3:57 pm

Lächelnd hörte ich ihm zu, wie er von seinem Kind sprach. Mein Kaito klang so glücklich dabei, er steckte mich damit etwas an. Und ich hörte es gerne. Ihn anzusehen, während er so strahlend über seine Tochter erzählte, löste ein warmes Gefühl in mir aus. Es war so schön, ihn lächeln zu sehen, das machte mich so glücklich. Immer, wenn Kaito lächelte, hatte ich das Gefühl, wieder ein wenig mehr Zuhause zu sein. Egal wo. Nur bei ihm. "Bestimmt", sagte ich, als er meinte, seine Tochter würde sicher einmal viele Verehrer haben. Ein Mädchen, von dem er mit so viel Begeisterung sprach, musste wunderbar sein. Natürlich, Väter hatten immer eine ganz eigenen Begeisterung für ihre Kinder, aber ich glaubte ihm jedes Wort. Er war sicher ein sehr süßer Vater. Allein seine Worte, dass ihre Freunde erst an ihm vorbei mussten.
Seine nächsten Worte allerdings, ließen mein Lächeln verblassen. "Oh Kaito...", sagte ich leise und strich mit der freien Hand über seine Wange. Die andere ließ ich auf seiner Brust. "Das tut mir so Leid", sagte ich dann leise, bevor ich ihn kurz küsste. Mein armer Kaito, seufzte ich gedanklich. "Das ist wirklich unglaublich schade. Ich denke, ich würde Rebecca sehr mögen", sagte ich dann und lächelte leicht. Natürlich verstand ich, dass er mich nicht glauben machen wollte, ich müsste mich um seine Tochter kümmern, weil ich sein Freund war, aber ich würde es gerne tun. Sehr gerne. Furchtbar gerne, wenn das bedeuten würde, dass er sie öfter sah. Sie machte ihn doch so glücklich, ich würde das gerne öfter sehen. "Wenn du sie wieder sehen darfst, warum fährst du dann nicht mir ihr hier her? Vielleicht gefällt es ihr ja", schlug ich dann vorsichtig vor, weil ich nicht wusste, inwiefern er darüber reden konnte und wollte.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   So Apr 07, 2013 8:58 am

"Mach dir keinen Kopf drum, Ren", lächelte ich und strich ihm durchs Haar. "Es ist ja immerhin bald vier Jahre lang so und ich habe mich dran gewöhnt" Auch, wenn es mir nicht gefällt, ergänzte ich gedanklich. Ehrlich gesagt, hatte ich aber nicht wirklich Lust auf dieses Thema. Es war viel zu schön hier und das Thema viel zu depressiv, ich wollte die angenehme Stimmung, die momentan zwischen uns herrschte, nicht zerstören. Stattdessen bekam ich eine andere Idee. Wir waren immer hin am Meer, es war hier noch angenehm warm und der Mond strahlte so hell, dass man noch gut sah, obwohl es Nacht war; das sollte man ausnutzen. "Wie wär's mit schwimmen?", schlug ich also breit grinsend vor.
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   So Apr 07, 2013 4:41 pm

"Vier Jahre..", wiederholte ich ungläubig und sah ihn an. Ich wusste nicht, ob ich es aushalten würde, mein Kind vier Jahre lang immer nur so selten zu sehen. Wenn ich eins hätte, natürlich. Das konnte man doch einem liebenden Vater nicht antun. Wer auch immer die Mutter seiner Tochter war, ich entschied, diese Frau für unsympathisch zu halten. Nicht aus dem Prinzip, dass sie die Ex-Freundin meines Freundes war, das fände ich lächerlich, ich hatte vor ihm schließlich auch Beziehungen gehabt, nein, einfach wegen dieser Sache, die sie ihm antat. Er konnte zwar sagen, dass es okay war, aber das war nicht die Antwort, die ich in seinen schwarzen Augen sah.
Dennoch sagte ich nichts mehr zu dem Thema, es war offensichtlich, dass er es wechseln wollte. Bei seinem Vorschlag jedoch, hob ich die Augenbrauen. Es war spät und er wollte noch schwimmen gehen? Ein kurzer Blick auf das Meer half mir bei meiner Entscheidung. Es war nachts immer ein wenig schöner. "Meinetwegen", antwortete ich also lächelnd. Okay. Schwimmen. Ich löste mich etwas unwillig aus seinen Armen und ging rein. Na ein Glück, dass ich mit so etwas beinah gerechnet hatte, deswegen hatte ich natürlich auch Badesachen dabei. Ganz ehrlich, wer würde keine Badesachen mitnehmen, wenn er ans Meer fuhr? Vor allem, da es hier sozusagen das ganze Jahr über warm war. Das war eben Amerika. Und eigentlich war auch DNC gar nicht so kalt. Nur der ständige Regen, die graue Atmosphäre und die Menschen ließen es so wirken. Nachdem ich mich umgezogen hatte setzte ich mich einen Moment lang aufs Bett und sah in den Spiegel an den Schranktüren mir gegenüber. Es war seltsam, dass ich, mal ausgenommen von meinem Rücken, momentan alle meine Tattoos sehen konnte. War der Mond wirklich so hell oder wusste ich nur, wie sie waren, weil ich sie so gut kannte? Zum schwimmen trug ich natürlich auch meine Handschuhe nicht, doch ich zwang mich, nicht auf meine Hände zu sehen. Das täte mir kaum gut. Also betrachtete ich mein Spiegelbild nur weiterhin unverwandt, wie einen Fremden und legte leicht den Kopf schräg. Die Spiegelung tat es mir gleich. Ich wusste nicht wieso, aber ich hatte fast erwartet, dass sie mich weiterhin verwundert ansehen würde, aus diesen blauen Augen, so tief, wie das Meer selbst. Und was hätte ich dann getan? Zurück gesehen, ohne jede Regung, doch im Kopf mit einer Frage. Wer bist du? Die Antwort fiel knapp aus. Ren. Ren Asukai. Natürlich. Wer sollte das sonst sein? Das war mein Spiegelbild, ich, niemand sonst. Doch wieder stellte sich mir die Frage...wer war ich denn wirklich? Ich hatte jetzt keine Zeit, sie zu beantworten. Ich war mit meinem Freund hier und wollte mich nicht um solche Gedanken scheren. Also warf ich einen Blick über die Schulter zu ihm und lächelte leicht.
Nachdem wir runter zum Meer gegangen waren, bemerkte ich, dass eine Narbe an meiner Schulter zurückgeblieben war. Es war eine beiläufige Feststellung, nicht mehr, aber irgendetwas bedeutete sie mir. Das Wasser zumindest, war weder warm noch kalt, nur anfangs ein wenig frisch. Momentan stand ich nur bis zur Hüfte darin und fröstelte dennoch. "Herbst ist vielleicht nicht gerade die optimale Jahreszeit zum schwimmen", meinte ich zu meinem schwarzhaarigen Freund und sah ihn lächelnd an.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Mo Apr 08, 2013 10:15 am

Während Ren sich etwas anstellte und eher langsam ins Wasser, das zugegeben nicht ganz so warm war wie ich das gedacht hatte, watete, stellte ich mich nicht so an und war schon etwas weiter heraus geschwommen, um mich an die Temperatur zu gewöhnen. War wohl ein Vorteil selten zu frieren. "Vielleicht liegt es nicht am Herbst, sondern daran, dass du ein kleines Weichei bist, Ren", rief ich ihm zu und schwamm dann wieder auf ihn zu. Als ich wieder bei ihm war, legte ich meine Arme um ihn und zog ihn zu mir, um ihn zu küssen. Die Umarmung musste allerdings nicht ganz angenehm sein, da ich nass war, aber auch das gehörte zu meinem Plan.
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Di Apr 09, 2013 9:51 am

"Das kommt von dir, Mr. Ich-bin-eigentlich-ein-Arsch-aber-kann-zu-meinem-Freund-nicht-böse-sein?", gab ich spöttelnd zurück. Nicht, dass das nicht süß war, aber diese Erwiderung war einfach die Erste, die in meinen Kopf kam. Dennoch lächelte ich sanft, als er zu mir kam, wenn ich auch leicht quietschte, als er mich zu sich zog. Er war nass. Und kalt. Trotzdem erwiderte ich den Kuss leidenschaftlich. Als ich mich von ihm löste hob ich eine Augenbraue und meinte im selben spottenden Ton, wie zuvor: "Nicht, dass ich das nicht liebe. Das tu ich. Aber...so ein richtiger Bad Boy...das würde mich schon reizen" Natürlich war das mehr Spaß, als ernst gemeint, immerhin mochte ich die Art, wie er mit mir umging und die 'Bad Boy'-Sache hatte ich schon mit Ryan hinter mir, das konnte verdammt anstrengend sein. Es war schön, jemanden zu haben, der so sanft zu mir war, das war ich nicht gewohnt, doch irgendwo war da auch noch dieser Hang zum Masochismus.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Di Apr 09, 2013 10:09 am

Ich lachte über die Bezeichnung. Eigentlich war ich auch immer in Beziehungen ein furchtbares Arschloch gewesen, sogar bei Jenny, und hatte mich nie wirklich angestrengt, eine Beziehung zu erhalten. Doch bei Ren hatte ich mir versprochen anders zu sein, weil ich den gleichen Fehler nicht noch mal machen wollte. "Ach du willst einen Bad Boy ja?", antwortete ich und umklammerte ihn fester, damit er mir nicht abhauen konnte, weil ich mich mit ihm einen Sekundenbruchteil später ins Wasser fallen ließ. Mir war schon bewusst, dass er sowas nicht meinte, aber ich hatte nicht vor, mich jetzt plötzlich von Grund auf zu verändern.

(schlääächt o.o)
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Di Apr 09, 2013 10:33 am

"Da kannste ma' se...", begann ich, doch ich kam nicht weiter, da mich Sekunden später kaltes Wasser umgab. Das hatte ich natürlich nicht gemeint. Ich hatte das ja nicht mal wirklich ernst gemeint. Klar, irgendwo könnte er schon manchmal ein wenig...weniger sanft sein, aber an sich hatte ich wirklich kein Problem damit, es war sogar verflucht schön. Unterwasser wand ich mich schließlich aus seinem Griff und tauchte wieder auf, um Luft zu holen. Halb keuchend, halb lachend strich ich mir die weißen Haare aus dem Gesicht, die vor meinen Augen klebten. Naja, jetzt war ich wenigstens einmal ganz im Wasser gewesen und es fühlte sich weniger kalt an. Grinsend sah ich zu meinem Freund und meinte ungerührt: "Du Spielkind." Wirklich 'böse' war das ja jetzt nicht gewesen. Nur...nass. Wie Wasser das eben so an sich hatte. Wieder ließ ich mir einen Moment Zeit, um Nachzudenken. Es war schön hier und ich wollte hier sein, mit ihm. Was sollte ich auch woanders? Dennoch dachte ich an einen Zeitpunkt vor etwa zwei Jahren. Mein sechzehnter Geburtstag. Das war der Tag, an dem sie mir geholfen hatte. An dem Hazelle mich da raus geholt hatte. Ich wusste nicht, ob ich glücklich war, als ich gelaufen war, aber ich glaube nicht. Glücklich war ich, als ich die Sonne gesehen hatte. Auf dem Boden im Wald, einfach nur am Leben, eine Art Wiedergeburt meiner geliebten Sonne. Und wenn ich nicht glücklich war, dann wenigstens erleichtert. Oder einfach nur verrückt, das konnte ich nicht beurteilen. Ich vertrieb den Gedanken und blickte wieder zu meinem Freund. Nachts war es leichter, Dinge zu vergessen. Zu leicht. So leicht, dass man vergaß, dass es am Tag nicht so war. "Und das war nicht, was ich meinte", sagte ich dann, noch immer lächelnd.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Mi Apr 10, 2013 10:11 am

"Ach wirklich?!", antwortete ich sarkastisch. "Da wäre ich von alleine nicht drauf gekommen, ehrlich jetzt Ren." Ich hätte von Ren aber ehrlich gesagt nicht erwartet, dass er sowas mögen würde. Wenn ich sowas wie er durchgemacht hätte, würde ich davon ausgehen, dass ich alles andere mögen würde, als grob angefasst zu werden. Auch aus seinem Verhalten konnte ich das bis jetzt nicht erschließen. Wenn er doch nur früher mal auch nur leise etwas dazu gesagt hatte und nicht jetzt erst!
Du bist komisch, Asukai, dachte ich, immer noch etwas verwirrt, zog Ren aber dennoch zu mir um ihn zu küssen, dieses Mal aber deutlich leidenschaftlicher.
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Mi Apr 10, 2013 10:39 am

Ich hob skeptisch eine Augenbraue. Zu spät gesagt? Ich wusste nicht, warum ich mir so viel Zeit gelassen hatte, vielleicht wollte ich einfach wissen, dass er der Richtige war. Der Mann, der diese Dinge wissen durfte. Und ich verstand es selbst nicht. In der Zeit direkt nachdem ich wieder in DNC war, hatte ich es gehasst, wenn mich überhaupt jemand berührt hatte. Nähe war für mich Gift gewesen und ich hatte immer ein Messer am Gürtel. Wärme und Zuneigung hatte ich ebenso abgelehnt, wie einen festen Griff. Ich hatte einfach nur gewollt, dass sie alle gingen. Mich nicht anfassten, mich nicht ansahen, nicht eine einzige Minute lang. Dass sie am besten hundert Meter Abstand hielten. Mindestens. Wenn ich gezwungen war, mit vielen Menschen zusammen zu sein, dann hatte ein Streifen meines Arms, ein leichter Stoß, ein einziger, fragender Blick gereicht, um meine Psyche zum Einsturz zu bringen und irgendwann hatte ich dann angefangen, nicht mehr unter Menschen zu gehen. Weil ich hasste. Weil ich es nicht abkonnte, berührt zu werden. Von niemandem. Nicht mal Leyla durfte das. Sie durfte mich nicht küssen, nicht durch meine Haare streichen, nicht meine Hand halten, ich akzeptierte ihre Anwesenheit, weil ich keine Wahl hatte und sie durfte mich ansehen, wenn ich sie nicht ansah. Das war alles, was ich erlaubt hatte. Aber irgendwann hatte sie es geändert. Sie hatte es gewagt, mich zu berühren und sie war nicht sanft gewesen, nein, sie war nie weich mit mir umgegangen, sie hatte gesagt, dass ich, wenn ich kein Mitleid wollte, auch keins brauchen würde und dass sie mich dann genauso behandeln würde. Bei ihrer 'Therapie' war sie gnadenlos gewesen und das hatte mich wachgerüttelt. Mir gezeigt, dass es so nicht ging. Vielleicht war das der Grund? Sie und Ryan waren nie sonderlich sanft gewesen, aber das hatte ich lieben gelernt. Möglicherweise war es eine verquere Vorliebe, daraus entstanden, dass ich daran gewöhnt worden war. Immer. Es war doch nie anders gewesen. Natürlich, eines dieser vielen Dinge, die man nach so einer Sache erwarten würde, war wohl das, was eben auch ich getan hatte, früher. Das letzte war wohl Masochismus, aber hey, wie sollte ich es ändern? Es war eben so. Als Kaito mich zu sich zog, riss er mich damit aus meinen Gedanken an damals, holte mich gnädigerweise in die Gegenwart zurück und das wirklich nicht unangenehm. Nein, im Gegenteil. Ich erwiderte den Kuss. Er war leidenschaftlicher, ja härter, verändert und auch irgendwie vertraut. Bei weitem konnte man nicht behaupten, ich hätte nicht jeden einzelnen Kuss von ihm genossen, aber das hier, das war ein anderes Level. Ein ganz anderes. Nachdem ich mich von ihm gelöst hatte, lächelte ich für einen kurzen Moment. „Weißt du, das gehört eben nicht zu den Dingen, die ich bei einem ersten Date erwähnen würde. Das ist...persönlicher, du verstehst?“, meinte ich schließlich und schnippte sacht gegen seine Stirn. „Außerdem gilt nach wie vor, wenn du etwas wissen willst, dann kannst du mich fragen. Ich hab' doch versprochen, ich antworte ehrlich“, erinnerte ich ihn dann. Gut, das war kein Argument für diese Situation, doch ich hatte etwas das Gefühl, ihn daran nochmal erinnern zu müssen.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Do Apr 11, 2013 9:40 am

"Jaaa... wenn ich das nächste Mal etwas über dein Sex- und Liebesleben, das du hattest, bevor wir uns wirklich kennengelernt haben hattest, wissen will, sag ich dir bescheid.", antwortete ich etwas sarkastisch. Dann lächelte ich. "Keine Sorge, Ren, das weiß ich noch. Aber es reizt mich nicht wirklich, jetzt schon alles über dich zu wissen. Wo bleibt dann der Reiz für die nächsten Jahre?", erklärte ich und lächelte ihn an.
Dann wandte ich mich von Ren ab, legte den Kopf in den Nacken und sah nach oben in den Himmel. Sterne hatte ich schon als kleiner Junge geliebt. Irgendwie hatte ich mich schon immer wohler gefühlt, wenn ich das Sternenzelt über mir sehen konnte. Dieser Anblick war beruhigend und die Sorgen des Lebens verschwanden dann für einen kurzen Augenblick. Als kleiner Junge hatte ich so gut wie jedes der bekannten Sternenbilder sofort gefunden und konnte sie benennen. Aber heute? Heute sah das eher schlecht aus. War das da der große Wagen? Und der kleine Bär? Es war zu lange her, dass ich mich mit sowas auseinandergesetzt hatte. Genau wie meine Kindheit war auch das in weite Ferne gerückt, eine Erinnerung am Rande meines Bewusstseins. Nichts weiter.
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   So Apr 14, 2013 1:54 pm

"Weil ich dir das natürlich auch erzählen würde.", gab ich sarkastisch zurück. "Da komm ich ja aus dem Aufzählen nicht mehr raus", seufzte ich, eher an mich selbst gerichtet. Wenn ich so an die Zeit zwischen Leyla und Ryan dachte...puh. Das wären 'ne Menge sehr unmoralischer Dinge, die ich da erzählen müsste. Vielleicht auch Dinge, die mir Kaito nicht mal glauben würde, da ich damals auch gern mal den dominanteren Part übernommen hatte. Nicht nur, wenn ich mit Frauen geschlafen hatte. Aber das würde mir wohl eben kaum jemand glauben. Naja, ich hatte nicht vor, mit jemandem darüber zu reden, also war's mir letztendlich auch egal. Die nächsten Jahre, wiederholte ich gedanklich und lächelte. Das hoffe ich, setzte ich stumm hinzu und richtete meine blauen Augen für einen Augenblick ebenfalls auf die leuchtenden Punkte über uns, die den Nachthimmel auf ihre Art regierten. Natürliche Nachtlichter, wenn du wieder Angst im Dunkeln hast, hatte Ryan sie genannt. Zumindest für mich hatte er das getan. Dann jedoch sah ich meinen schwarzhaarigen Freund an. Er wirkte fast, als würden ihn die Sterne ebenfalls an etwas erinnern. Kaito hatte ja erwähnt, dass er als Kind öfter am Meer gewesen war, vielleicht daran. Ich lächelte leicht, dieses Bild hatte etwas. Er und das Wasser und die Sterne. Beinah zu schön, um wahr zu sein, als würde ich mir nur ein Bild von dem Ansehen, was ich gerne hätte. Ich lehnte meine Wange gegen seinen Oberarm und verschränkte seine Finger mit meinen, bevor ich leise sagte: "Die nächsten Jahre klingt gut, weißt du."

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Mo Apr 15, 2013 9:46 am

"Natürlich die nächsten Jahre, Ren. Glaubst du etwa, ich habe vor, dich zu verlassen?", seufzte ich und wandte meinen Blick wieder meinem ganz persönlichen Stern zu, der hier unten bei mir war. Ich gab ihm einen Kuss auf den Scheitel. Was machte er nur mit mir? Vor ein paar Monaten (gehen wir jetzt einfach mal davon aus, dass die beiden schon etwas länger zusammen sind, weil Ren am Anfang ja noch 17 war und es ja mittlerweile Oktober ist) hätte ich nicht mal im Traum daran gedacht, mich fest zu binden. Nein ich hatte sogar durch übermäßiges Rauchen und Trinken versucht, es zu verkürzen -dieser Wunsch zu sterben, war wohl noch lange dageblieben, auch wenn ich nicht mehr so weit war, mir die Pulsadern aufzuschneiden- aber jetzt konnte ich mir nichts schöneres vorstellen, als mit ihm den Rest meines Lebens zu verbringen.
Eine kurze Weile standen wir noch so und ich tat nichts weiter, als das Gefühl von Rens Atem auf meinem nackten Oberkörper zu genießen, doch irgendwann fing der stetige Luftzug an kalt zu werden und ich bekam eine leichte Gänsehaut. "Wollen wir langsam mal wieder rein?", schlug ich deshalb vor.

(wow... dieser Post ist SO ranzig ._.)
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Mo Apr 15, 2013 10:32 am

Auf seine Antwort hin lächelte ich nur und sagte nichts. Irgendwo glaubte ich es immer noch. Weil ich diese Angst hatte, dass er eines Tages gehen würde, weil ich nicht gut genug war. Weil er genug hatte von mir und meinen ganzen psychischen Problemen, von meiner Schuld, von meiner Art. Aber das sagte ich jetzt natürlich nicht, er würde es nur abstreiten und ich wollte doch alle meine Zeit mit ihm genießen. Weil ich ihn so sehr liebte. Irgendwann wurde es kühler und Kaitos Frage kam mir recht gelegen.
"Gute Idee", meinte ich, leicht fröstelnd. Mir war ja schon vorhin ein wenig kalt gewesen und das hatte sich nun eben verstärkt. Jedenfalls war der Gedanke an eine warme Dusche recht angenehm. Nachdem ich geduscht hatte, fiel mir auf, dass ich vergessen hatte, mir Klamotten mit ins Bad zu nehmen. Ich seufzte leicht. Wahrscheinlich würde ich noch meinen Kopf vergessen, wenn ich ihn nicht auf dem Hals trüge. Also schlang ich ein Handtuch um meinen Unterkörper und öffnete die Tür zum Schlafzimmer.

[Wenn das mal keine Steilvorlage ist...]

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Di Apr 16, 2013 7:26 am

Ich war dankbar, als wir wieder nach drinnen gingen und verzog mich gleich zuerst unter die Dusche, bevor Ren auch nur die Gelegenheit hatte, das Bad für sich zu beanspruchen. Also war ich natürlich auch bereits fertig, als er wieder aus dem Bad kam. Nur mir einer Trainingshose bekleidet stand ich auf dem Balkon und rauchte, beobachtete wie der Rauch langsam zu den Sternen empor stieg und sich ein paar Meter über meinem Kopf verflüchtigte. Es war wirklich wundervoll hier und die Gegenwart von Ren machte es gleich noch besser.
Als ich die Tür des Badezimmers klicken hörte, wandte ich mich von diesem Anblick ab und drehte mich um. Ich grinste, mir war schon aufgefallen, dass Ren sich keine Kleidung mit ins Bad genommen hatte. Seine Klamotten lagen immer noch auf dem Bett. Ich ließ mich allerdings nicht beirren und schnippte den verbliebenen Stummel meiner Zigarette über die Brüstung des Balkons und verzog mich wieder nach drinnen, wo ich meinen immer noch eindeutig unterbekleideten Freund an mich heran zog, um ihn erneut zu küssen.
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Di Apr 16, 2013 7:53 am

Meine blauen Augen ruhten kurz auf Kaito, der draußen stand und rauchte. Ich lächelte leicht. Ich wusste es, ich würde nie mehr derselbe sein und das seinetwegen. Weil er mich in eine positive Richtung lenkte und dafür konnte ich ihm nur unglaublich dankbar sein. So geliebt zu werden und auf der anderen Seite aber auch so zu lieben, war neu für mich und es war eines der besten Gefühle, die ich je gehabt hatte.
Als er mich zu sich zog und mich küsste, erwiderte ich das natürlich und schmiegte mich wie immer leicht an ihn. Das war schon fast ein Reflex. Mit einer Hand strich ich wie üblich durch seine Haare, die andere hatte ich auf seiner Brust abgelegt.
Natürlich spürte ich sein Herz wieder schlagen. Ich liebte das so sehr. Ihn so sehr. Ich schloss die Augen und genoss einfach das Gefühl, das seine Lippen auf meinen, dass seine Hände auf meinem Körper, hinterließen voll und ganz. Wenn man so wollte, dann konnte man sagen, dass ich ihm gehörte. Tatsächlich so etwas wie sein Eigentum war. Ich könnte gar nicht mehr ohne ihn leben und das nach ein paar Monaten. Normalerweise band ich mich nicht so schnell an jemanden. Aber ich hätte ja auch ohnehin nie gedacht, dass aus ihm und mir etwas werden würde. Etwas so wundervolles, was mich ganz einnahm und mir so viel Kraft gab.

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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Di Apr 16, 2013 9:01 am

( Ich habe mir echt das perfekte Lied ausgesucht, um damit zu posten... wow....)

Ich grinste in den Kuss hinein und schob Ren vor mir her langsam Richtung Wand. Mein Freund mochte es also härter ja? Dann wäre es wohl jetzt an mir, das auch auszunutzen und ihn auch spüren zu lassen. Dass ich eigentlich nicht der zarte Softy war, der ich bis jetzt gewesen war. Ich drückte ihn an die Wand und hob ihn hoch, sodass der Weißhaarige auf meinem Becken saß. Sein Handtuch hatte bereits einen Abflug gemacht, als er noch nicht einmal ganz die Wand im Rücken hatte.
Immer noch grinsend löste ich mich nach einem weiteren, leidenschaftlichen Kuss von seinen Lippen und biss Ren mal leicht mal etwas stärker in den Hals. Ich hatte nie wirklich viel von Blümchensex gehalten. Das war ganz nett so, wenn man dem anderen zeigen wollte, dass man ihn liebte, aber wirklich gefallen hatte mir das nie. Und schlief man nicht auch mit jemand anderem, weil es einem gefiel und nicht nur, um ihm zu zeigen, dass man ihn liebte? Ich jedenfalls dachte so, auch wenn es mich nie gestört hatte, etwas sanfter zu Ren zu sein, war ich froh, ihn etwas fester anpacken zu dürfen, als ich das bis jetzt erwartet hatte.
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BeitragThema: Re: ~*Am Meer*~   Di Apr 16, 2013 9:20 am

(Frag mich mal...)

Ich wusste nicht wirklich, ob ich von diesem Wechsel überrascht sein sollte, oder ob es vorhersehbar gewesen war und so entschied ich mich für eine Mischung aus beiden. Es war neu, ja, einfach, weil ich das von ihm nicht gewohnt war, doch gefiel es mir deutlich besser, als bei jedem anderen. Es war eine ganz andere Art von Bestimmtheit, die er da gerade zeigte, eine ganz andere Stärke, eine Überlegenheit vor mir und ich wusste nicht wieso, doch das fand ich unglaublich anziehend.
Was mich allerdings überraschte, war die Sache mit der Wand und ich lächelte kurz, als er mich hoch hob. Dass das Handtuch schon auf dem Boden lag, hatte ich kaum mitbekommen, aber ich hatte ja nun wirklich alles andere zutun, als mich darum zu kümmern. Es störte mich doch sowieso nicht. Kaito schien die Bemerkung von vorhin echt wörtlich genommen zu haben, seine Art, momentan mit mir umzugehen, wich doch sehr von dem ab, was ich bisher kennengelernt hatte. Da ich am Hals sowieso empfindlich war, zeigten seine Bisse ihre Wirkung, auch wenn ich mich fragte, ob davon irgendwelche Spuren bleiben würden. Diesmal hatte er es ziemlich schnell geschafft, eine leichte Röte auf meine Wangen zu bekommen. Ich sah ein wenig zu meinem Freund runter und strich durch seine Haare. "Kaito", hauchte ich leise und schloss die Augen dann.

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