~Dead Destiny~

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 Läden und Straßen der Innenstadt

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Di Aug 28, 2012 9:33 am

Bei der Stimme des Mädchens war ich nicht sonderlich überrascht. Wo 'Akira war, war sie auch nie weit. Ich blickte zu ihr auf. In dem blassen Morgenlicht sah sie recht krank aus...
Nein. Sie war tatsächlich krank. Zwar grinste sie auf mich herab, ihre Augen hatten trotzdem einen fiebrig, glasigen Film. Ich runzelte die Stirn. Es war gar nicht mal so schwer, sich bei diesem nass-kalten Oktoberwetter etwas wegzuholen. Besonders, wenn man, wie sie es wohl tat, auf der Straße lebte. Ein Funken Mitleid machte sich in mir breit.
"N'ahh... ich habe nichts gegen Katzen. Aber meine Lieblingstiere sind sie nicht gerade... bin eher der Hunde-typ", sagte ich schließlich, ebenfalls grinsend, mein Schock über meine Tat erst einmal verdrängt.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Di Aug 28, 2012 11:16 am

Ich grinste noch breiter bei seiner Antwort. Irgendwie war mir das klar das er mehr ein Hundefan war.
"Stimmt, sie erinnern einen auch sehr an einen Hundewelpen", gab ich ihm wahrheitsgemäß zur Antwort, meine Stimme kratzte unangenehm im Hals. Erst jetzt bemerkte ich das er da ganz alleine auf dem Boden saß, seine Begleitung, die Frau mit den pinken Haaren war nirgends zu sehen. Ich runzelte die Stirn, verwarf den Gedanken dann wieder. Ich musterte ihn eine Weile bis ich schließlich sagte:" Ich glaube sie sollten lieber aufstehen, sonst erkälten sie sich noch, das kommt bei dem Wetter nämlich schneller als gedacht". Ich atmete die kalte Luft angestrengt ein. Sie fühlte sich schwer in meiner Lunge an, die kälte fraß sich in ihr fest. Mein Brustkorb schmerzte doch ich versuchte es nicht zu beachten und reichte ihm stattdessen meine Hand.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Aug 30, 2012 9:42 am

Ihr Stimme hörte sich etwas kratzig an. " Ich glaube, Sie sollten lieber aufstehen, sonst erkälten sie sich noch, das kommt bei dem Wetter nämlich schneller als gedacht"
Das schien ihr passiert zu sein. Lächelnd griff ich nach ihrer Hand und richtete mich auf.
"Ich bin übrigens Jonathan... und bitte sag 'Du', sonst fühl ich mich so alt.", sagte ich, schwach grinsend.
Ich war total erschöpft. Die Nacht war einfach zu hart gewesen.
"Du scheinst dich erkältet zu haben.", bemerkte ich. Mit gerunzelter Stirn sah ich sie an. Ihre roten Augen waren wirklich ziemlich glasig. Und wohl zu fühlen schien sie sich ganz sicher nicht.
"Wir suchen dir ersteinmal eine Apotheke.", sagte ich. "Wie heißt du?" Kleines Mädchen. Kleines, japanisches Mädchen. Armes, krankes Mädchen.
Sie gab mir in meiner Situation Ablenkung. Ich konnte mich mir selbst noch nicht stellen, jetzt, wo ich wohl den Freund meiner großen Liebe getötet hatte. An diese Ablenkung konnte ich mich klammern. Sie gab mir Halt.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Aug 30, 2012 9:53 am

"Okay, freut mich dich kennen zu lernen Jonathan", gab ich ihm zur antwort und lächelte freundlich. Irgendwie war er mir sympatisch. Warscheinlich weil ich ihn schon einmal getroffen hatte und er mich nicht gleich als Pennerin oder so etwas abstempelte. "Du scheinst dich erkältet zu haben.", bemerkte er und sah mich mit gerunzelter Stirn an.
"Wir suchen dir ersteinmal eine Apotheke.", sagte er schließlich. "Wie heißt du?" Ich blickte auf. "Oh weißt du wo es hier eine Apotheke gibt?", fragte ich. "ich heiße Yukiko", antwortete ich und nahm Akira auf den Arm.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Aug 30, 2012 10:10 am

Ich sah ziemlich weit zu ihr hinunter. Sie war deutlich kleiner als Fallen. Und ich mit meinen guten 1,90 wirkte neben ihr wohl wie ein Riese. Ein freundlicher Riese, der ihr nun half und eine Apotheke fand.
"Ja, ich bin aus berufstechnischen Gründen öfters hier.", sagte ich wahrheitsgemäß. Wir gingen eine ganze Weile, wobei ich darauf bedacht war, nicht zu große Schritte für sie zu machen. Sie sollte schließlich mithalten können. Die Katze auf dem Arm folgte Yukiko mir.
Sie war wohl wirklich japanisch, wie ich es gedacht hatte.
"Kommst du aus Tokyo?", fragte ich, einfach um das Schweigen zu brechen. Tokyo war wohl die einzige Stadt, die ich in Japan kannte. Dort gewesen war ich noch nie. Japan hatte mich im allgemeinen nie sonderlich interessiert. Eher die nördlichen Länder, wie Schweden oder Norwegen. Es kamen echt gute Bands von dort.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Aug 30, 2012 10:23 am

Jonathan war wirklich sehr groß. Das war mir bei unserem ersten aufeinandertreffen gar nicht aufgefallen.
"Ja, ich bin aus berufstechnischen Gründen öfters hier.", antwortete er mir wahrheitsgemäß. Er versuchte nicht zu große Schritte zu machen, damit ich ihm folgen konnte. Wir liefen eine Weile schweigend durch die Straßen. "Kommst du aus Tokyo?", fragte er und brach somit das schweigen. Ich blickte ihn von der Seite an. "Ja, ich bin dort aufgewachsen bin aber von dort geflohen", antwortete ich schulterzuckend, irgendwie hatte ich nicht das Gefühl ihm das verschweigen zu müssen. Er machte einen vertrauenswürdigen Eindruck. "Und woher kommst du wenn ich fragen darf?", ich strich Akira über das weiche Fell. "Du machst mir nicht den Anschein als stammst du von hier, dafür bist du zu freundlich", antwortete ich und lächelte schwach.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Di Sep 04, 2012 11:32 am

[Startpost]

Ich hatte meinen Rolls Royce Phantom an einer Straßenecke geparkt und war den Rest des Weges zur Apotheke zu Fuß gegangen durch die wolkenverhangene Welt. Regen kündigte sich an, doch noch fiel er nicht. Gut für mich. So wurde ich nicht nass. Nachdem ich die Apotheke betrat, schellte ein kleines Glöckchen, was mein Kommen ankündigte. Blut rann über meinen Unterarm aus einer frischen Wunde, welche ich mir selbst zugefügt hatte. Mein Blick war abwesend, apathisch, als ich an die Theke trat und nach einem Verband fragte. Die Verkäuferin bedachte mich mit einem mitleidigen Blick, doch die Zeit, in der man nachfragte, war in DNC schon lange vorbei. Ich wusste das. Diese Stadt war kalt geworden. Sie war es, seit ich hier lebte. Meine Welt war immer kalt. Sie bestand ja aus nichts anderem als Schmerzen. Seelische und Körperliche. Nun wartete ich darauf, dass die Frau, welche ins Hinterzimmer gegangen war, um einen Verband für mich zu holen zurück kam. Das Ticken der Uhr an der Wand und die Stille im restlichen Laden machte es nicht gerade besser, denn das Blut tropfte jetzt auf den Fliesenboden. Pffscht. Pffscht. Pffscht. Immer wieder in regelmäßig Abständen. Es machte mich fast verrückt. Aber...das war ich ja schon
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Sep 06, 2012 8:28 am

Ich lachte kurz auf. Nein, ich kam nicht aus DNC. Zu freundlich.... Wie schade, dass es tatsächlich wahr war.
"Nein, ich bin nicht von hier. Ich komme aus New York.", erzählte ich Yukiko.
Wir näherten uns der Apotheke und ich ging dem Mädchen neben mir vorraus. Das Ringen der Tür kündigte unser Betreten an.
Hinter der Theke stand niemand, aber es wartete bereits ein Kunde. Ich murmelte einen Gruß und blieb in angemessener Entfernung zu ihm stehen und wartete mit Yukiko.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Sep 06, 2012 8:47 am

Jonathan lachte auf."Nein, ich bin nicht von hier. Ich komme aus New York."
Ich grinste. "Sowas in der Art hatte ich sogar vermutet", entgegnete ich.
"New York...eine schöne Stadt.", murmelte ich feststellend und gab einen sehnsuchtsvollen Seufzer von mir. "Da wäre ich auch gerne mal hin, oder nach Frankreich oder in die Niederlande..oder England", ich schüttelte leicht den Kopf. Das hätte ich wahrscheinlich gekonnt, wenn ich nicht fortgelaufen wäre, wenn ich meine Schule beendet hätte. Wenn das alles nicht passiert wäre dann könnte ich normal wie alle anderen mein Leben leben bis ich irgendwann friedvoll sterben und von der Welt Abschied nehmen könnte.
Nach einer Weile kamen wir schließlich an einer Apotheke an und Jonathan betrat sie während ich ihm still folgte. Hinter der Theke stand Niemand, der Laden war leer bis auf einen Jungen ungefähr in meinem Alter. Er schien ebenfalls zu warten.
Ich musterte ihn genauer und runzelte die Stirn. Rotes Blut tropfte von seinem Arm herab, das sich schließlich zu einer Pfütze auf dem weißen Fliesboden sammelte. Immer wieder fiel ein Tropfen Blut hinab und gab dieses Geräusch von sich. Pffscht. Wie oft hatte ich dieses Geräusch gehört,wahrscheinlich schon tausendmal. Manchmal bildete ich mir sogar ein Blut riechen zu können. Ich schüttelte den Kopf. Ich wusste das viele mich für verrückt hielten aber langsam hielt ich michs ja schon selber. Ich sah zu Akira die mir mit ihren grünen Augen entgegen sah. Lächelnd drückte sie ich ein bisschen fester an meine Brust und streichelte ihr mit einer Hand langsam über den Kopf. Mir war es egal das hier Tiere nicht rein gehören sollten, sie war meine Familie. Also durfte sie mich überall mit hin begleiten!
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Sep 06, 2012 9:40 am

Während ich darauf wartete, dass die Verkäuferin mit ihrem mitleidigen Blick zurück kam und mir einen Verband brachte, versuchte ich mich von dem Klang meines Blutes abzulenken, das stetig auf den Boden tropfte. Dies schaffte ich mehr oder weniger, in dem ich leise vor mich hin sang: "Wake me up. Wake me up inside, I can't wake up. Wake me up inside, Save me. Call my name and save me from the dark. Wake me up. Bid my blood to run, I can't wake up. Before I come undone. Save me, save me from the nothing I've become" Erst einige Momente mussten verstreichen, bis ich realisiert hatte, dass weitere Personen die Apotheke betreten hatten und ich den Blick hob. Mein Blick war unverwandt, besonders, als ich das Mädchen musterte. Sie musste etwa in meinem Alter sein, doch in meiner jetzigen Verfassung dachte ich nicht darüber nach. "Guten Morgen", grüßte ich die beiden und lächelte. Vater würde wütend werden, wenn ich eine junge Dame und ihren Begleiter nicht begrüßt hätte, dachte ich bei mir und das Lächeln erstarb. Mein Vater war über viele Dinge wütend geworden und ich hatte am eigenen Körper gespürt, wie heftig sein Wut war. Mein Stiefvater war da nicht besser gewesen. Schlimmer noch... Was ich hatte tun müssen, um meine Schwester Rachel vor ihm zu schützen... Und nun war auch sie tot und ich wusste nicht, wieso. Ich wusste gar nichts mehr von diese Nacht und dem Morgen danach, sowie dem Abend davor. Es war seltsam. Nachdem die Verkäuferin zurück gekommen war, bezahlte ich und sie war so freundlich, meinen Arm direkt zu verbinden. "Danke...", sagte ich leise, wobei ich meinen Blick nicht wirklich von dem Mädchen abwenden konnte. Nun ging ich langsam zu ihr, noch immer mit diesem Lächeln, schob die Hände in meine Hosentaschen und nickte auch ihrem Begleiter zu. Ob das ihr Freund war? Jedenfalls sagte ich nun, allein an sie gerichtet: "Guten Morgen, was macht jemand wie du in solch einer Stadt?"
Ich wusste, dass die Frage sehr direkt war, aber das war eben meine Art, abgesehen davon, dass sie wirklich nicht so aussah, als würde sie hier hin passen. Sie und ihre Katze. Ich mochte Katzen - generell Tiere - sehr gerne und diese hier war zweifelsohne hübsch. Wie ihre Besitzerin.

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Sep 06, 2012 9:56 am

Ich streichelte Akira abwesend durch das schwarz weiße Fell und lauschte dem gleichmäßigen ticken der Uhr, die an der Wand hinter der Theke hing.
Der Junge mit dem blutendem Unterarm hatte plötzlich angefangen vor sich hin zu singen und ich richtete meine Aumerksamkeit wieder auf ihn. Ich kannte dieses Lied. Augenblicklich fing ich an zu lächeln. Als er bemerkte das wir die Apotheke betreten hatten, verstummte er und drehte sich kurz zu uns. "Guten Morgen", sagte er freundlich mit einem Lächeln im Gesicht. Ich wollte gerade etwas erwiedern da kam eine Frau aus dem Hinterzimmer,schritt auf den Jungen zu und legte ihm einen weißen Verband um den Unterarm. Ich blickte zu Jonathan der etwas abwesen wirkte und streichelte Akira erneut durchs Fell. Als die Frau fertig war den Fremden zu verarzten bedankte er sich bei ihr während er zu mir sah. Plötzlich kam er zu mir geschlendert und blieb lächelnd und mit seinen Händen in den Hosentaschen vor mir und Jonathan stehen. "Guten Morgen, was macht jemand wie du in solch einer Stadt?", fragte er mich direkt heraus und ich schaute ihn erst einmal verwirrt an. "Nun ja, ich ...wohne hier", entgegnete ich zögernd. Okay ich wusste das ich nicht gerade hier wohnte, eher auf der Straße lebte aber das musste ich ihm ja nicht sagen.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Sep 06, 2012 10:08 am

"Wirklich?", fragte ich noch immer mit einem undurchschaubaren Lächeln und in einem ruhigen Tonfall. "Ich hätte erwartet, du seist zu Besuch hier. Aber wenn du denkst, dass dies der richtige Ort zum Leben ist, passt du wohl doch hierhin. Verzeih meine Frage...es ist nur, weil du viel zu ängstlich aussiehst und viel zu sympathisch wirkst, um hier zu leben", fuhr ich dann fort und schob die Krone auf meinem Kopf etwas schräg. Sie sollte schräg sitzen, sonst hatte das ja nichts symbolisches. Dann fiel mir ein, dass ich mich gar nicht vorgestellt hatte, weshalb ich mich einmal grinsend vor ihr verbeugte und schließlich ihre Hand nahm und sanft meine Lippen darauf legte. Der Handkuss war mehr gehaucht, als geküsst, so gehörte sich das eben und wenn man es schon tat, dann wenigstens richtig. Nachdem ich mich wieder aufgerichtet hatte, sagte ich lächelnd: "Wenn ich mich vorstellen darf, Prince. Missery oder Insane geht natürlich auch, ich habe mir angewöhnt, auch darauf zu hören"
Ja...ich war oft so gerufen worden und die Spitznamen hatte ich mir nicht ausgesucht. Ich hatte ja keine Wahl gehabt, als sie zu akzeptieren. "Möchtest du mir deinen Namen verraten, Lady?", fragte ich schließlich und lächelte weiterhin.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Sep 06, 2012 10:28 am

"Wirklich?", fragte er immernoch lächelnd. "Ich hätte erwartet, du seist zu Besuch hier. Aber wenn du denkst, dass
dies der richtige Ort zum Leben ist, passt du wohl doch hierhin. Verzeih
meine Frage...es ist nur, weil du viel zu ängstlich aussiehst und viel
zu sympathisch wirkst, um hier zu leben", fuhr er dann weiter fort. Ich dachte einen kurzen Moment über seine Worte nach. Sympathisch?
"Ich stamme auch nicht aus Dark Night City", antwortete ich schließlich und lächelte schwach. "Meine Heimatsstadt ist Tokyo." Der weißhaarige Junge schob sich die Krone, auf seinem Kopf so zurecht das sie schief saß. Schließlich grinste er und verbeugte sich, wie ein Prinz aus edlem Hause und gab mir einen Handkuss. "Wenn ich mich vorstellen darf, Prince. Missery oder Insane geht natürlich auch, ich habe mir angewöhnt, auch darauf zu hören", sagte er im ruhigen Tonfall. Ich spürte wie ich leicht rot wurde, denn das war mehr als ungewohnt für mich. So etwas kannte ich eher aus alten Filmen und Büchern die ich mal gelesen hatte, aber so wurde ich noch nicht begrüßt. Ich fühlte mich wie das Mädchen aus einem Buch, sie hatte die Gabe geerbt durch die Zeit zu springen. Ihre Zeitsprünge waren immer unerwartet gewesen und damit sie nicht auffiel, musste sie lernen sich so zu verhalten und so zu reden wie die Leute dort. "Möchtest du mir deinen Namen verraten, Lady?", fragte er, auf den Lippen immer noch das gleiche Lächeln. "Sehr erfreut Prince. Mein Name ist Yukiko", gab ich ihm zur Antwort und lächelte nun etwas sicherer. Dann fiel mein Blick abermals auf seinen Unterarm, der jetzt in weißem Verband gewickelt war. "Darf ich mir die Frage erlauben, was du da gemacht hast?", fragte ich vorsichtig.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   So Sep 09, 2012 9:51 am

"Schneekind...ich mag Schnee", sagte ich lächelnd und hielt ihre Hand noch sanft in meiner. Ich musterte sie interessiert, denn irgendwie fand ich, dass sie etwas hatte. Etwas faszinierendes, das mich neugierig machte. Dann fragte sie, was mit meinem Unterarm war, oder besser gesagt, wie das passiert war. "Also...", begann ich und ließ ihre Hand los, während mein Blick abwesend wurde und ich eine Weile lang schwieg. "Ich ... hab mich geschnitten...", sagte ich dann stockend.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   So Sep 09, 2012 10:30 am

Ich blickte meinen Gegenüber nachdenklich an. "Du kennst die Bedeutung meines Namens?",fragte ich, man hörte das ich überrascht war. Als ich die Frage stellte, was er an seinem Unterarm gemacht hatte, wurde sein Blick abwesend und nachdenklich. Sein Lächeln war verschwunden. "Also...",begann er leise während er meine Hand loslies. "Ich ... hab mich geschnitten...",gab er mir stockend zur Antwort. Irgendwie hatte ich das Gefühl das er nicht gerne darüber sprach und wahrscheinlich auch nicht besonders oft danach gefragt wurde. Hatte ich jetzt etwas falsch gemacht? Ich richtete meine roten Augen auf das Gesicht von Prince. Er schwieg und schien in Gedanken. "Ich kenne das",antwortete ich schließlich ruhig und mit tröstendem Unterton. Die Art wie er mir auf meine Frage geantwortet hatte, lies daraus schließen das es nicht ausversehn sondern mit Absicht war. Wie oft hatte ich das schon getan? Ich blickte ihm verständnissvoll und auch besorgt an.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Di Sep 11, 2012 11:12 am

Einen so besorgten Blick, wie den, den sie mir gerade schenkte, obwohl sie mich nicht kannte, hatte ich in dieser Stadt lange nicht mehr gesehen und es verwunderte mich sehr, es nun zu tun. Ein paar Mal blinzelte ich verwirrt, dann sagte ich: "Kein Grund zur Sorge...schließlich kennst du mich ja nicht"
Danach zwang ich mir wieder ein Lächeln auf. Das Leben war nicht fair, das war eine Tatsache, aber deswegen in Gegenwart eines so hübschen Mädchens die ganze Zeit mies drauf sein, das war nicht meine Art. "Ich hoffe, du hast aufgehört?", fragte ich nun mit hochgezogenen Augenbrauen, da sie ja gemeint hatte, sie kannte das.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Sep 12, 2012 1:34 am

"Kein Grund zur Sorge...schließlich kennst du mich ja nicht",sagte er. In seinem Blick bemerkte ich das er leicht überrascht war. Wovon wusste ich nicht genau. Er lächelte wieder aber diesmal wirkte es anders, gezwungener. "Ich hoffe, du hast aufgehört?",fragte er mich mit hochgezogenen Augenbrauen und ich lächelte, immer noch schwach. "Ja ich habe aufgehört. Wie ich das geschafft habe ist mir ein Rätsel.Aber ich bin froh es beendet zu haben, das solltest du auch tun",entgegnete ich und sah ihn direkt an. Ich wusste das ich ihn nicht kannte und es mich auch nichts an ging. "Auch wenn es schwer ist..",fügte ich noch leiser hinzu.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Sep 12, 2012 6:26 am

"Schwerer, als du vielleicht glaubst...", sagte ich unbestimmt und richtete den Blick auf den Boden. Sie hatte ja keine Ahnung, warum ich das tat. Sie wusste nichts über mich und meine Vergangenheit und doch versuchte sie auf irgendeine Weise mir zu helfen. Das war süß und zweifelsohne etwas, das es in dieser Stadt nicht allzu oft gab. Nun warf ich ihrem Begleiter noch einen Blick zu, dann fragte ich mit einem leichten Grinsen: "Dein Freund?"
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Sep 12, 2012 6:36 am

Ich fragte nicht länger nach, auch wenn ich mir Sorgen machte. Obwohl ich ihn nicht kannte. Ich wusste das es nicht einfach war, davon los zu kommen. Bei einigen war es schwerer bei anderen leichter. Vielleicht hatte er etwas viel schlimmeres durchgemacht als ich. Mir war bewusst geworden das die Menschen die hier lebten, alle eine merkwürdige und meist schreckliche Vergangenheit erlebt hatten. Doch es war nicht meine Art in tiefen Wunden zu bohren und einem unnötige Schmerzen zuzufügen. "Dein Freund?",fragte er schließlich mit einem leichten Grinsen im Gesicht nach dem er Jonathan einen Blick zugeworfen hatte. "Oh nein", ich lachte auf. "Ich habe keinen, er ist ein Bekannter und hatte mir geholfen eine Apotheke zu finden.", beendete ich den Satz und grinste.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Sep 12, 2012 10:19 pm

Also nicht ihr Freund. Ich grinste leicht, denn in meinem Kopf hatte sich ein Gedanke fest gesetzt, den ich sicherlich umsetzten würde, so wie es nun einmal meine Art war. "Dann hat er sicher nichts dagegen, wenn ich dich auf einen Kaffee einlade?", fragte ich schließlich, die Hände immer noch in den Taschen vergraben aber mit einer lässigeren Grundhaltung. Ich lächelte und ich hoffte sehr, dass ich auch in dieser Situation eben jenes Lächeln hinbekam, das ein Angebot unterstrich, welches man eigentlich nicht ausschlagen konnte. Ein Lächeln, das das vorher gegangene Thema vergessen lies.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Do Sep 13, 2012 4:48 am

Er lächelte nun wieder, sein typisches Lächeln."Dann hat er sicher nichts dagegen, wenn ich dich auf einen Kaffee
einlade?",fragte er schließlich. Die Hände wieder in seinen Hosentaschen
vergrabem.Vielleicht wollte er von dem Thema ablenken, das ihm offensichtlich sehr unangenem war. Ich war ihm dafür sehr dankbar da ich auch nicht weiter nachfragen wollte. Ich lächelte ebenfalls. "Ich denke nicht, oder?", ich drehte mich zu Jonathan um und schenkte ihm einen fragenden Blick.


(vielleicht sollten wir da warten, bis Jonny wieder postet xD)
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Di Okt 09, 2012 10:55 pm

(( lol, sorry hatte mich vergessen ^^))
( habe leider keine Lust, alles durchzulesen, also erwartet nicht zu viel von mir :b)

Ich beobachtete das Geschehen vor mir. Der verletzte Junge mit dem verbundenen Arm und das kränkliche Mädchen. Sie schienen sich sympathisch zu sein. Allerdings hatte ich bei dem Jungen kein gutes Gefühl. Er war mir irgendwie... unheimlich.
Yukiko schien das aber offensichtlich anders zu sehen.
Als der Typ sie auf einen Kaffee einlud sah sie mich jedoch fragend an. Als würde sie Hilfe suchen. Es traf mich ein wenig. Es rührte mich tatsächlich ein wenig. Bei mir nach HIlfe suchen, wo ich doch erst heute Nacht wahrscheinlich die Liebe der Liebe meines Lebens getötet hatte. Ich war ein Monster!
Aber ich hatte Fallen so gut wie gefunden. Ich blickte weg. hinaus auf die Straße. Mein dunkelbraunes Haar fiel mir vor die Augen. Ich würde keine Entscheidungen für Yukiko fällen. Sie war alt genug. Sicherlich schon 16.
Es war nicht mein Problem. Nie wieder würde ich mich in die Probleme anderer einmischen.
Ohne das japanische Mädchen anzusehen sagte ich knapp: "Kein Problem."
Dann wandte ich mich zum Gehen und verließ die Apotheke. Als die beiden nach mir heraus kamen drehte ich mich allerdings noch einmal um und gab Yukiko einen Zettel mit meiner Addresse und Telefonnummer. "Falls du mich mal brauchen solltest."
Danach verschwand ich aus ihrem Sichtfeld und eillte zu meinem Wagen.
Der rote Lack, über den ich mich für gewöhnlich freute, hatte nun etwas bedrohliches an sich. Blut war auch rot.
Verdammte Scheiße!!!
Ich hatte vorhin beinahe Crow getötet!
Ich war mir nicht sicher, was mich mehr erschreckte. Das ich dazu fähig war, einen Menschen zu erschießen, oder dass ich den meistgesuchten Verbrecher habe laufen lassen.
Kuroe wird begeistert sein...

((weg von da))
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Okt 17, 2012 5:19 am

Ich schaute Jonathan verwirrt hinter her, was war los mit ihm? Irgendwas stimmte nicht und das machte mich irgendwie traurig. Dabei kannte ich ihn noch nicht sehr lange. Mein Blick fiel auf den kleinen Zettel in meiner Hand, auf dem in schöner und sauberer Handschrift die Adresse und die Telefonnummer Jonathans geschrieben stand. Vorsichtig faltete ich ihn zusammen und steckte ihn in die Tasche meiner schwarzen Hotpants, erst jetzt bemerkte ich das meine Strumpfhose an den Knien Löcher hatte. Na ja, sieht ja irgendwie ganz cool aus, dachte ich und lächelte. Dann drehte ich mich wieder zu Damon. "Also gut, dann lass uns Kaffee trinken gehen", sagte ich gut gelaunt, meine leicht traurige Stimmung schob ich beiseite. Darüber konnte ich nacher auch noch nachdenken.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Okt 17, 2012 7:02 am

Thirteen grinste sicher und verschrenkte die Hände hinter seinem Kopf.
"Ja... Beziehungen sind so eine Sache...", sagte er. Der schwarzhaarige streckte sich ein wenig und nahm anschließend einen Schluck von seinem Kaffee, bevor er Kuroe in die Augen sah und weiter grinste. "Du Kuroe...", begann er. "Kann ich deine Nummer haben?", fragte Thirteen unverblümt und vielleicht ein wenig zu direkt. Aber, wenn er etwas haben wollte... nun ja dann fragte er eben danach.

((Tut mir sehr Leid für die späte Antwort. Ich war ein wenig... faul. Bitte nicht schlagen q.q))
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Okt 17, 2012 7:51 am

Erneut lächelte ich und verließ dann mit ihr zusammen die Apotheke. Eigentlich wusste ich nicht so recht, wo es hier guten Kaffee gab, ich wählte einfach ein Café aus, das in meinen Augen nett aussah. Und wenn etwas in meinen Augen nett aussah, dann war es dunkel gehalten. So auch in diesem Laden. Schummriges Licht herrschte und die Tische waren Särge auf denen verschiedene Figuren mit Gasmasken standen. "Wow", lachte ich und setzte mich auf eine der mit lila Samt überzogenen Sitzbänke. "Schick hier", grinste ich dann und bestellte bei der Bedienung, die ebenfalls in Schwarz gekleidet war zweimal Kaffee.
Danach wandte ich mich wieder an meine nette Begleitung. "Was ist mit Schule? Gehst du auf eine?", fragte ich und legte leicht den Kopf schräg.
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