~Dead Destiny~

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 Läden und Straßen der Innenstadt

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Nov 10, 2012 10:12 am

Sie hatte ihren Stolz. Das musste ich ihr lassen. Als Kuroe ihr dann die Handschellen angelegt hatte, ließ ich die Waffe sinken. Ich begriff erst jetzt, was hier gerade passiert war: Kuroe und ich hatten Crows Schwester festgenommen! Das war so ein verdammt großer Fortschritt in unseren Ermittlungen!
Außerdem hatte Kuroe mir das Leben gerettet. Unfassbar, was alles in so kurzer Zeit passiert war. Ich wäre fast gestorben!
Ich drehte mich zu meinem Vorgesetzten und sagte: "Danke, Kuroe. Ohne dich wär' ich wohl drauf gegangen."
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Nov 10, 2012 10:23 am

"Das wärst du", bestätigte ich grimmig, setzte dann aber ein leichtes Lächeln auf. "Und schon gut. Schließlich rette ich jedem von euch immer wieder gerne den Arsch", meinte ich dann und blickte zu der Rothaarigen zurück. Schwach war sie sicher nicht, andere hätten wohl Angst gehabt. "Das wird nicht leicht", seufzte ich und fragte dann: "Kannst du sie in die Station mitnehmen? Ich hab den Hund im Auto und wir wollen sie ja noch verhören und nicht gleich zerfetzt haben"
Chica war ja eine zuckersüße Hündin, aber bei Fremden wurde sie bissig und ich wusste nicht, ob ich die Motivation hätte, sie zurück zu rufen.
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Nov 10, 2012 10:29 am

"Wir sind ja ganz reizend heute", meinte ich sarkastisch und verdrehte die Augen. Das würde wohl alles noch mal länger dauern. Super, dachte ich genervt. Seltsam, dass ich in solch einer Situation genervt war und keine Angst hatte. Weiterhin mit erhobenem Kinn und einem herablassenden Blick sah ich von einem Polizisten zum anderen. Wie gerne ich sie erschossen hätte, aber mir waren ja leider wortwörtlich die Hände gebunden. Deswegen blieb mir nichts anderes übrig, um meinen Hass auszudrücken, als leise auf Spanisch Schimpfwörter zu murmeln, die ganz alleine ihnen galten. Sie sollten sich geehrt fühlen, dass sie mir das Wert waren. Eigentlich waren sie's ja nicht mal, aber ich war momentan einfach nur verflucht wütend. Meine Fingernägel bohrten sich in meine Handflächen, bis ich den Schmerz nicht mehr aushielt. Doch er war nichts im Gegensatz zu meiner Schulter. Mit jedem Herzschlag pulsierte ein Brennen durch meine rechte Schulter und ich zischte leise vor Schmerz. Dennoch behielt ich meinen Stolz weiterhin bei und tat so, als würde es mir nichts ausmachen, dass da eine Kugel in meiner Schulter steckte.

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Nov 10, 2012 10:38 am

"Ja, ich werde sie sofort zu Station fahren.", sagte ich mit einem Nicken und übernahm die Rothaarige. Ich ignorierte ihre Flüche, die ich eh nicht verstand und brachte sie dazu, sich hinten in meinen Wagen zu setzen und schnallte sie an. Ich fragte mich, ob das ihre erste Verhaftung war, aber aus ihrer Haltung heraus zu urteilen, war ihr das nicht fremd. Bei dem 'Verladen' fiel mein Blick auf ihre Schulter. Sie blutete. Wahrscheinlich steckte die Kugel darin. "Wir werden uns auf der Station darum kümmern.", sagte ich ihr. Dann schlug ich die Tür zu. Ich wandte mich an Kuroe und sagte: "Bis gleich."
Dann stieg ich selbst in meinen Wagen und verriegelte die Türen. So würde Crows Schwester mir nicht entkommen können. Ich rückte meinen Rückspiegel zurecht und versuchte, die Feindseligkeit des Mädchens zu ignorieren. Dann fuhr ich los.
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Nov 10, 2012 10:43 am

Zufrieden nickte ich und sagte dann: "Bis gleich", bevor ich ebenfalls zu meinem Auto ging und einstieg. Meine Schäferhündin hob erfreut den Kopf und ich tätschelte sie kurz, bevor ich mein Handy nahm und Jamie anrief. Als sie ran ging sagte ich: "Hey Jamie, wir haben Arbeit für dich. Es ist wichtig, du kannst dann heute auch früher gehen, aber ich brauch dich und wenn du es einrichten kannst, bei ihm vorbei zu fahren oder ihn irgendwie zu erreichen, schick bitte auch Alexej zur Station"
Eigentlich hatten sie und Alexej und Jamie ja heute Spätschicht, doch dies war ein wirklich dringender Fall, wir sollten keine Zeit verschwenden.
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Nov 10, 2012 10:53 am

Als er mir sagte, sie würden sich auf der Station um meine Wunde kümmern fauchte ich: "Ich kann mich nicht erinnern, darum gebeten zu haben" Dann fuhr er los und ich sagte kein Wort, blickte nur grimmig aus dem Fenster, bevor ich ein wenig seufzte. Irgendwie war ich müde, doch ich zwang mich, wach zu bleiben. Würde ich jetzt einschlafen, würde das nur Schwäche zeigen und ich war verdammt noch mal nicht schwach. Um mich wach zu halten sang ich leise vor mich hin: "Officer, officer tell me the truth, how many times can I
get in trouble with you; Before they lock me up for all the bad things that I do? But you don't
and that's why this feels like déjà Vu.
"
Natürlich war der Text nicht willkürlich gewählt somdern auch, um ihn ein wenig zu verarschen. Es machte irgendwo auch deutlich, wie entspannt ich mich gab und dass es nicht das erste Mal war, dass ich sowas mitmachte. Meine Sitzhaltung, mit den Händen auf den Rücken war etwas unbequem, doch das war momentan das Mindeste, was mich störte. Die ganze Situation war beschissen und eigentlich überlegte ich die ganze Zeit fieberhaft, wie ich da wieder rauskommen sollte. Ich wusste nur, dass ich ich schaffen konnte, es wäre nicht das erste Mal. Naja, so gesehen schon, das hier ist die Sondereinheit, ich kenne den Chef und nicht die gewöhnliche Polizei, dachte ich ein wenig resigniert, doch aufgeben würde ich deswegen sicher nicht.

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Nov 10, 2012 11:06 am

Ich schwieg während ich meinen Wagen durch die Straßen Dark Night City's lenkte. Ab und an warf ich einen Blick zurück zu Crows Schwester. Sie hielt sich gut. Vielleicht machte sie dies hier sogar routinemäßig. Wer weiß...
"Officer, officer tell me the truth, how many times can I
get in trouble with you; Before they lock me up for all the bad things that I do? But you don't
and that's why this feels like déjà Vu."

Sie sang leise diese Worte. Ich musste fast grinsen, doch mein Gesicht blieb Ausdruckslos. Wem wollte sie hier etwas beweisen? Ich war nicht so sehr an ihr interessiert als an ihrem Bruder. Ich hätte ihn nicht laufen lassen sollen.

((zu HQ))
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Nov 10, 2012 11:51 am

Jamie fauchte mich direkt an, als sie ans Telefon ging und ich musste ein wenig Grinsen. "Das freut mich aber, dass du's einrichten kannst", meinte ich und legte dann auf, ehe ich mein Handy aus der Hand legte und meinen Wagen anließ. Zufrieden konnte man meinen jetzigen Zustand nicht wirklich nennen, das war viel eher erwartungsvoll. Ob sie uns etwas über Crow verraten würde? Wenn Jamie das Verhör führte, bestimmt. Ich bog nun auf die Straße zum Hauptquartier ab, während ich noch weiteren Gedanken nachhing.

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Jan 12, 2013 9:11 am

(sry Damon das ich so spät poste! >__<)

"Oh-", sagte ich kleinlaut und blickte hinunter auf meine Hände. "Das tut mir sehr leid für dich...", mehr konnte ich ihm nicht sagen, schließlich wusste ich nicht was für ein Verhältnis er zu seiner Familie gehabt hatte. Akira schnurrte leise for sich hin . "In solchen Momenten, bin ich ganz froh das ich Akira bei mir habe...dann bin ich nicht so allein, ist schließlich eine etwas düstere Stadt.", fuhr ich fort und blickte wieder auf. "Weswegen bist du in einer solchen Gegend? Bist du hier geboren oder hergezogen?", fragte ich neugierig um das Thema zu wechseln.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   So Jan 13, 2013 3:20 am

(kein Ding xD)

"Schon in Ordnung", meinte ich und winkte ab. Mitleid für meine Familie war nicht nötig, das brauchte ich nicht. Meine Schwester war ohnehin die Einzige gewesen, die mir von ihnen noch etwas bedeutet hatte. Ich wusste nur, dass ich noch zwei Cousins und einen Onkel hatte, die wohl noch lebten, aber ich kannte weder Namen noch Gesichter, wieso also sollte es mich interessieren? Mein Blick fiel auf die Katze und ich lächelte leicht. "Früher hatten wir Pferde", meinte ich gedankenverloren und antwortete dann nach einer kurzen Weile auf ihre Frage. "Ich wurde hier geboren und hatte nie das Bedürfnis, wo anders zu leben, ich mag die Stadt", meinte ich. "Wenn du willst kannst du übrigens bei mir wohnen, das Haus ist groß und ein wenig einsam", sagte ich schließlich mit einem leichten Lächeln. Das hatte nichts mit Zuneigung zutun, Gott, ich kannte sie ja erst ein paar Stunden, aber sie war ganz sympathisch und langsam wollte ich Zuhause auch nicht mehr allein sein. Vielleicht freundete man sich ja an oder so und dann war das für uns beide eine Lösung, die etwas brachte. Sie hatte ein Zuhause und ich war nicht mehr alleine in diesem riesigen Haus.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Jan 16, 2013 4:45 am

"Pferde?", meine Augen wurden groß als er das sagte. "Ich liebe Pferde, es sind wirklich wunderschöne Tiere...Tiere mit Stolz und Eleganz.." Meine Hand streichte abwesend über Akiras Fell. "Als kleines Kind, als mein Dad noch lebte, ist er mal mit mir auf einen Reiterhof gefahren." Ich lächelte bei der Erinnerung an meinen Vater im Reiteroutfit und strahlendem Gesicht. "Es fühlte sich so schön an, man war so frei.." Ich schüttelte den Kopf und blickte wieder zu Damon, der mich gerade gefragt hatte ob ich bei ihm wohnen wolle. "Bei dir wohnen?", wenn es möglich war wurden meine Augen noch größer als bei der Erwähnung der Pferde. Nachdenklich blickte ich die Wand hinter Damon an. Das Angebot was er mir darbot war wirklich verlockend, schließlich lebte ich schon seit ich denken konnte hier auf der Straße, seit ich aus Japan floh. Seit ich von 'Zuhause' floh. "Ich kenn dich zwar noch nicht so lange...aber du bist mir recht sympatisch", ich grinste nun wieder ihn an. "Und außerdem wenn ich es mir Recht überlege, weiß ich gar nicht mehr wie es sich asnfühlt in einem Bett zu schlafen."
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Fr Jan 25, 2013 4:51 am

"Ja...das sind sie. Die Kinder des Südwindes", meinte ich mit einem verträumten Lächeln. Wir hatten schöne Pferde gehabt, unter anderem ein paar Mustangs aus Nevada, echte Wildpferde, aber sie waren verkauft worden, weil mein Anwalt nicht glaubte, dass ich mich alleine um die Tiere kümmern konnte und ich hatte ihm leider Recht geben müssen. Zwanzig Pferde, davon fünf noch nie gerittene Wildpferde...für einen Sechzehnjährigen alleine war das zu viel Arbeit, die Zeit hatte ich gar nicht. Was nicht heißen sollte, dass ich nie mit dem Gedanken gespielt hätte, mir neue zu kaufen. Zwei, vielleicht drei würden reichen. Eigentlich wusste ich auch schon, dass es wieder Mustangs sein würden, aber diesen Schritt gemacht hatte ich trotzdem nie. Warum auch immer. Als Yukiko sagte, ich sei ihr sympathisch lächelte ich sie an und erwiderte: "Das kann ich nur zurück geben" Also war die Sache so gut, wie entschieden. Sie würde bei mir wohnen. Vielleicht brachte mir das die Pferde doch noch zurück? Sie schien diese Tiere ja zu mögen und sich zu zweit um drei Pferde zu kümmern wäre sicherlich auch nicht so schwer. "Es wird sicher toll, wenn du bei mir wohnst", meinte ich dann und grinste leicht. Wirklich, ich freute mich, wieder Gesellschaft zu haben. Es war wirklich manchmal von Vorteil, wenn man so spontan war. "Ich hatte schon länger darüber nachgedacht wieder Pferde zu kaufen. Nicht so viele, wie damals, aber vielleicht zwei oder drei. Wenn ich's tun würde, würdest du mir dann bei der Pflege helfen?", fragte ich, noch immer lächelnd.
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Gabriel de Correst

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mo Apr 01, 2013 11:38 am

Von: Revanchers Hauptqartier

Nachdem ich also wieder einigermaßen bei mir war, hatte ich mich auf den Weg in die Innenstadt gemacht, da ich da einen Auftrag zu erledigen hatte und das Opfer würde ich wohl genau hier finden. Natürlich, man fand die meisten Dealer in der Innenstadt, dort ließen sich die besten Geschäfte machen, das wusste ich selbst. Bei den Revanchers war ich schließlich sowohl Auftragsmörder, als auch Drogendealer. Mein Motorrad hatte ich in einer Gasse abgestellt, war nun also zu Fuß unterwegs. Und nicht nur ich. Es waren jede Menge Kinder auf den Straßen. Nun gut, es war Halloween, die Sonne schien und die Kinder wurden begleitet, doch ich fand noch immer, dass ein Begehen dieses Festes auf die "Süßes-oder-Saures"-Art in einer Stadt wie dieser doch merkwürdig fehl am Platz war. Ich fand generell, dass Kinder und gerade Kinderlachen in dieser Stadt fehl am Platz waren, man, ich hasste Gören. Als hätten sie's geahnt rannten nun eine Mutter und ihr Sohn auf mich zu, lachend, na klasse. "Frohes Halloween-Fest, Sir", grinste das Kind, ich funkelte es nur mit meinem üblichen "Ich-hasse-Alles-und-jeden"-Blick an und es hielt seine gottverdammte Fresse. Die Mutter hingehen nicht. Sie redete die ganze Zeit auf mich ein, von wegen Spenden für die Grundschule und ich solle doch am Herbstfest teilnehmen, die Schüler hätten sie so viel Mühe gegeben und würden nun alle Passanten fragen, ob sie nicht mit ihnen feiern wollten, gegen den geringen Eintrittspreis von zwei Dollar. Ach, ihr belabert alle, die hier lang laufen? Himmel, ich bin auf den Straßen nicht mehr sicher, dachte ich und setzte ein mörderisches Lächeln auf, das genügte, um die Mutter...oder Lehrerin des Balgs, wie auch immer, zum Schweigen zu bringen. Auch mein Blick war tödlich, doch dann meinte ich, in einer kotzfreundlichen Art: "Nein, danke. Ich habe zutun.", bevor ich weiter ging. Den Blick hatte ich auf den Boden geheftet, denn das kurze Gespräch eben, hatte meine Laune nur noch mehr verschlechtert. Nun war sie also schlecht genug, dass ich nicht mal mehr darauf achtete, wo ich hin lief und dann auch direkt in eine zarte Gestalt hinein. Wie aus Instinkt legte ich einen Arm um sie, um sie am Fallen zu hindern, erst dann sah ich auf und die Augen, die mich ansahen, brachen mein Herz ein weiteres Mal. Meine Augen wanderten zu ihren Lippen, die damals diese Worte ausgesprochen hatten, die meine Welt zerstörten und mich zu dem machten, der ich jetzt war. Der Drogenjunkie, der seine Tochter nicht sehen durfte und die Liebe seines Lebens verloren hatte. "Hannah...", flüsterte ich erstickt. Ich ließ sie nicht los, ich atmete sie nicht mal, ich tat einfach nichts, verlor mich nur wieder im Anblick ihrer Schönheit, unfähig, etwas zu tun oder zu sagen, während ich in dem Schmerz und dem Hass und all der Liebe ertrank, die in mir mit einander kämpften.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mo Apr 01, 2013 12:41 pm

Ich hatte eigentlich nur vorgehabt Angel und mir ein wenig Knabberzeug für einen gemeinsamen Halloweenfilmabend zu besorgen, aber eine gesamte Grundschule hatte anscheinend beschlossen die Straßen zu blockieren und um Geld wegen einem Halloweenfest zu bitten. Ich rollte genervt mit den Augen, nachdem ich mich von einem Vater mit seiner kleinen Tochter losgeredet hatte und bahnte mir einen Weg durch die Menge. Dabei bemerkte ich meinen Ex-Mann erst, als er direkt in mich hinein lief. Obwohl er mich auffing, heiterte es meine Stimmung nicht gerade umgestoßen zu werden. Noch dazu von ihm. Mein Herz krampfte sich zusammen, was ich der Überraschung ihn zu sehen und dem Ärger, von ihm umgestoßen zu werden, zuschrieb. "Kannst du nicht aufpassen?", fuhr ich ihn genervt an und befreite mich aus seinem Griff. Was machte er hier? Ich spürte seinen Blick auf mir und starrte stur weg von ihm, während ich auf eine Antwort und Entschuldigung wartete.


Zuletzt von Hannah Aim am Fr Apr 05, 2013 7:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Apr 03, 2013 3:39 pm

Bei dem scharfen Ton in ihrer Stimme zuckte ich etwas zusammen und ließ sie rasch los. Fast hatte ich vergessen, wie sehr diese Frau mich hasste. Aber auch nur fast, da auch ich sie nicht sonderlich leiden konnte. Hey, immerhin hatte sie mein Leben zerstört. Sie hatte das zerstört, was wir hätten haben können, wenn sie mir noch eine letzte Chance gegeben hätte und alles in mir sträubte sich dagegen, mich bei ihr zu entschuldigen, immerhin hätte sie auch aufpassen können. "Jaja, sorry", murrte ich dann nur äußerst widerwillig und ziemlich pampig, was wohl deutlich machte, dass es mir überhaupt nicht leid tat. Auf der einen Seite war ich unglaublich verletzt, am Ende und verzweifelt, weil ich sie immer noch liebte, auf der anderen Seite war ich leer, eiskalt, nur noch von dem Hass auf diese Frau beherrscht. Zum Glück schaffte ich es, nur den Teil, der eindeutig wütend auf sie war, nach außen zu zeigen, als ich sie aus meinen leeren, grünen Augen abwertend ansah. "Was machst du überhaupt hier? Und wie geht es meiner Tochter?", fragte ich, wobei der Ton schon wieder deutlich machte, dass ich viel lieber gesagt hätte: 'Wie geht es meiner Tochter, die du zwingst, ohne Vater aufzuwachsen, weil ich sie nicht sehen darf? Und warum zur Hölle bist du in der Stadt, für die du dir immer zu fein warst?' Mit mir wäre sie nie hier hin gegangen, das glaubte ich zu wissen. Hieß das...sie hatte einen neuen Freund? Jemanden, für den sie sogar in diese Stadt zog? Ich wollte es nicht wahrhaben, aber der Gedanke versetzte mir einen schmerzhaften Stich.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Fr Apr 05, 2013 7:46 pm

Seine Antwort fiel, wie ich schon erwartet hatte patzig aus und ich drehte michwieder zu ihm um, während ich genervt meinen Pony aus dem Gesicht pustete. Ich schrak innerlich zusammen, als ich in seinem Blick auf puren Hass stieß. Ich spannte meinen Kiefer an: Ich wusste, was Angel für ihn bedeutete, aber er hatte es selbst in der Hand gehabt. Und er hatte seine Chance verspielt. Oder? Ich seufzte. Wenn es ihn von meiner Tochter fernhielt, sollte er ruhig wissen, wie es ihr ging: "Angeline geht es gut. Wir wollten heute einen Filmabend machen. Ich wollte nur schnell etwas Knabberzeug besorgen." Ich hoffte, dass er nicht merkte, wie ich der eigentlichen Frage, was ich hier machte, auswich. Immerhin hatte er früher immer versucht, mich in die Stadt zu bringen, aber ich hatte wiederholt abgelehnt.
Ich erwiderte seinen abwertenden Blick gereizt, aber dann glättete ich die Falte zwischen meinen Augen. Pokerface. Es war mir klar, dass er immer noch Drogen nahm. Immerhin war er Gabs. Dennoch machten mir die Ringe unter seinen Augen ein wenig Sorgen. Moment? Was dachte ich da? Nur weil ich ihn nach einiger Zeit zufällig wiedersah? Das bereitete mir Kopfschmerzen. Ich rieb mir die Schläfe um das Pochen loszuwerden und seufzte erneut. "Und was machst du hier, wenn ich fragen darf?", murmelte ich in meinen Schal.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Apr 06, 2013 5:41 am

Angeline ging es gut. Das wusste ich, sie hatte immerhin vorher noch mit mir telefoniert, aber das sollte Hannah ja nie erfahren. Ein Glück, dass ich meine Handynummer nie geändert hatte, sie meinte einmal, sie habe sie noch aus dem Handy ihrer Mutter. Das zumindest bewies, dass ihre Mutter ihr wenigstens meinen richtigen Namen verraten hatte, wenn ich mir auch die Frage stellte, was sie Angel noch über mich gesagt hatte und wie viel von der Wahrheit sie verschwiegen oder verdreht hatte. Sie wich meiner Frage aus, warum sie hier war, das würde ich später noch mal ansprechen. Momentan beschäftigte mich der Gedanke, warum ich meine Nummer nie geändert hatte. Hatte ich insgeheim gehofft, dass Hannah diese Nummer noch mal wählen würde? Nicht, um mir zu sagen, wie sehr sie mich hasste, sondern, um mich wissen zu lassen, dass sie mich vermisste? Konnte ich so naiv und dumm gewesen sein? Das hätte sie nie getan, nicht mal, wenn es so gewesen wäre, dazu war Hannah viel zu stolz. "Pass auf meine Tochter auf, Hannah.", sagte ich kalt und ich war froh, dass es nicht verzweifelt klang, sondern so eisig, wie ich es haben wollte. Und vergiss nicht, dass ich für euch alles getan hätte. Alles., setzte ich gedanklich noch hinzu, verschwieg diesen Teil aber. Es war nicht mehr an mir, solche Dinge zu sagen. Das passte nicht mehr in die Gefühle zwischen mir und meiner Ex-Frau. Hannah Aim. Als Hannah de Correst hatte sie mir besser gefallen. Aber sie sich letztendlich wohl nicht. Nicht mal meine Tochter trug meinen Nachnamen. Wie hatte sie das eigentlich angestellt? Ihren Namen ändern zu lassen, wo sie doch sechs Jahre ihres Lebens meinen hatte. Bei ihrer Frage seufzte ich leicht und bedachte sie mit einem herablassenden Blick. "Hast du etwa geglaubt, ich würde hier nicht hingehen, nur weil du nicht mit mir her wolltest? Außerdem hat mir meine Mutter ihre Wohnung hier vererbt.", erwiderte ich, ehe ich ein Und ihre Schulden, gedanklich hinzusetzte.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Apr 06, 2013 8:15 am

Sein eisiger Ton versetzte mir einen Stich. Irgendwie hatte ich doch gehofft, dass er mich wiederhaben wollte, aber ich hatte wohl falsch gehofft. Gabriels Existenz hatte mir auf eine mir unerklärliche Weise Halt gegeben. Ich hatte mich oft zurückhalten müssen, ihn anzurufen, wenn es mir schlacht ging. Ich fröstelte - War es auf einmal kälter geworden? - und schlang die Arme um meinen Körper. Plötzlich fühlte ich mich klein und schwach unter dem herablassenden Blick des Braunhaarigen. "Nein, hab ich nicht. Aber es hätte ja sein können, dass du irgendwo anders in Amerika sesshaft geworden bist.", erwiderte ich. Ich checkte die Uhrzeit auf meinem Handy. Angel würde sich wahrscheinlich schon fragen, wo ich blieb. "Na gut, Gabriel.", meinte ich bissig: "Ich muss jetzt weiter. Waahrscheinlich sieht man sich noch mal. DNC ist klein." Mit diesen Worten drehte ich mich um und wollte gehen, als mir aufeinmal schwarz vor Augen wurde und ich zusammen brach.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   So Apr 14, 2013 1:21 pm

Ich verabschiedete mich nicht. Das hatte ich damals getan, es sollte genügen. Als ich gegangen war, hatte ich vieles gesagt, das ich bereute, doch das schlimmste war es gewesen, zu sagen, dass ich sie liebte, es wirklich so zu meinen und dennoch zu wissen, dass es dafür zu spät, dass es das letzte Mal war.Nochmal wollte ich mir nicht so schwach und verletzt vorkommen, das tat sogar ich mir selbst nicht an. Oh hell, ich weiß, wer heute noch mehr Drogen braucht, seufzte ich gedanklich und sah ihr nach. Als sie jedoch schwankte, fing ich sie erneut auf. "Hannah", begann ich etwas unbeholfen. Sie antwortete nicht. "Scheiße", fluchte ich leise und strich durch ihre Haare. "Hannah, wach auf", bat ich sie etwas verzweifelter. Sie atmete, aber war war mit ihr los!? Besorgt und ich verfluchte mich selbst dafür, dass ich mir wirklich Sorgen machte, aber sie war immerhin die Mutter meine Kindes, hob ich sie hoch. Klasse. ich war mit dem Motorrad da. Das Krankenhaus war in der Nähe, da konnte ich sie hinbringen...im Laufen. Ganz super. Wie dumm bist du eigentlich?, fragte eine innere Stimme, als ich mich daran erinnerte, dass ich ein Handy dabei hatte. Der Notarzt kam schnell und einer der Arbeiter fragte ruhig: "Wollen Sie mitfahren?", als Hannah im Krankenwagen lag. Ich schüttelte den Kopf. "Aber sind Sie nicht der Ehemann?", fragte er zweifelnd. Ich hatte am Telefon tatsächlich 'meine Frau' gesagt..alte Gewohnheit. "Ex-Mann", seufzte ich und er nickte verstehend. Es bestand wohl keine Gefahr für Hannah, dennoch würden sie sie mitnehmen. Nachdem der Krankenwagen weg war, ging ich zu meinem Motorrad. Ich würde jetzt Angeline abholen, es konnte ja nicht angehen, dass sie allein blieb und von nichts wusste und dann würde ich sie zu ihrer Mutter bringen. Sollte Hannah im Krankenhaus bleiben müssen, dann konnte meine Tochter natürlich auch mit zu mir kommen. Das wäre das erste Mal, dass ich sie seit acht Jahren sah.

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Mai 15, 2013 4:12 am

(from anywhere)

Kleine graue Schneeflöckchen fieselten durch die beleuchteten Straßen der Innenstadt. Mir wurde schon allein von dem Anblick kalt und ich nippte an meinem Cappuccino. Ständig fielen mir meine dunklen Haare hinein. Ihre Länge nervte mich ein wenig. Ich sollte sie lieber mal wieder schneiden. Langhaarige Metaller wie ich waren auffällig. Nicht unbedingt das beste, wenn man unentdeckt bleiben wollte. Doch seit der Geschichte mit Crow vor einem Monat hatte ich mich ziemlich schleifen lassen. Ich blickte hinüber zu der anderen Tasse. Ein weiterer Cappuccino, er dampfte sogar noch. Doch seine Besitzerin war nicht anwesend, um ihn zu trinken. Ich schüttelte kaum merklich den Kopf und lächelte schwach. Warum mussten Frauen ständig austreten? Vor ungefähr zehn Minuten war ich gemeinsam mit meiner Kollegin Lucy hier angekommen und sie hatte sich nach der Bestellung sofort verdrückt. Mir schien es fast, als würde sie mich meiden, aber sie wurde heute dazu eingeteilt, die Stadt im Auge zu behalten. Mit mir. Noch immer verwirrte mich die blondhaarige. Sie sah Kanami verdammt ähnlich und wenn ich sie so auf der Straße und nicht in Kuroes Büro kennengelernt hätte, hätte ich sie wohl für meine Exfreundin gehalten. Wer weiß, vielleicht hatte Nami ja auch dänische Wurzeln. Träumerisch glitt mein brauner Blick wieder auf die Straße.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Mi Mai 15, 2013 4:27 am

(from anywhere aswell)

Kaltes Wasser lief über meine Hände und ich rieb sie kurz aneinander, bevor ich sie aus dem Strahl zog und schüttelte. Dann trocknete ich sie mit Papier und richtete meine Haare noch einmal. Seufzend schob ich auch die Brille wieder hoch. Wieso musste ich auch mit Jonny unterwegs sein? Und warum war dieser Typ eigentlich wieder in der Stadt? Es hat mich fast vom Stuhl gehauen, als er plötzlich in Kuroes Büro marschiert ist und nach einer neuen Dienstwaffe gefragt hatte. Dienstwaffe! Ich bin also mit einem Typen zusammen gewesen und hatte nicht einmal gewusst, dass er Polizist in der Sondereinheit war. Ich hatte versucht, ganz schnell wegzuschauen, doch ich hatte bemerkt, dass er mich angestarrt hat. Und in dem Moment war ich mir sicher, meine Tarnung sei aufgeflogen. Aber er schien sich noch nicht sicher zu sein. Umso schlimmer war es also, den ganzen Tag mit ihm verbringen zu müssen. Mit einem Blick auf mein Handy. Schon 16:43. Um 18 Uhr hätten wir dann Dienstende. Immerhin ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Ich entschloss mich, meinem Freund nun endlich eine Nachricht zukommen zu lassen und tippte schnell etwas in mein Handy und sendete es. Nachdem die SMS verschickt war, löschte ich sie aus meinem Postausgang, steckte mein Handy wieder ein und setzte mich Jonny gegenüber an den Tisch und begann meinen Cappuccino zu schlürfen, wobei ich es vermied, ihm direkt in die Augen zu sehen. Vielmehr blickte ich schräg an ihm vorbei nach draußen. Da er mal wieder im 'Traum-Modus' war, wagte ich es, ihn ein wenig zu mustern. Seine Haare waren ein wenig länger und er trug eine dicke Winterjacke, aber sonst sah er noch so aus, wie an dem Tag, an dem er mich verlassen hatte. Ich sah ihm in sein hübsches Gesicht. Es wirkte unschuldig wie eh und je. Aber er war nicht mehr unschuldig. Er war ein Polizist. Er trug ständig eine Waffe mit sich herum- und er hatte auf meinen Freund geschossen.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Jun 01, 2013 12:09 am

Ich nahm einen weiteren Schluck von meinem heißen Getränk und genoss die Wärme, die es mir in den Bauch jagte. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, dass Lucy, die sich wieder zu mir gesellt hatte, mich musterte. Der schwarze Rand ihrer Brille verrutschte ihr leicht dabei. Die Tür des Cafés öffnete sich und einige halb erfrorene Typen traten ein. "Deine Brille verrutscht dir ja vor lauter Staunen über meine Schönheit." Mit einem Grinsen wandte ich mich an meine Kollegin: "Nein ernsthaft, du wirkst fast so wie Kobold, wenn du versuchst, mich so heimlich zu mustern." Und noch vielmehr wirkst du wie Kanami... Sie hatte mich auch oft genug mit verstohlenen Blicken bedacht. Wahrscheinlich war sie sich nie sicher gewesen, ob ich es auch ernst meinte. Wenn sie gewusst hätte, dass ich von der Sondereinheit war... Sie hätte besser verstanden, warum ich häufig unpünktlich gewesen bin.
Der Gedanke an Kanami schmerzte. Und es schmerzte noch mehr zu wissen, dass sie nun mit dem gefährlichsten Verbrecher der Stadt zusammen war. Bei jedem neuen Leichenfund bangte ich jedesmal. Und bis jetzt konnte ich danach wieder aufatmen. Denn Kanamis Leiche wurde noch nicht gefunden. Gute Chancen, dass sie noch lebte. Wahrscheinlich hatte Crow ihr mit all seinen Drogen den Verstand geraubt. Warum sonst sollte sie mit ihm zusammen sein? Sie war viel zu intelligent dafür.
Die Tatsache, dass Lucy ihr so ähnlich war... minderte den Schmerz nicht gerade. Vielmehr stachelte sie mein Feuer nur weiter an.
Ich blickte wieder ins Schneegestöber und nahm einen weiteren Schluck. "Lucy, wenn Kobold und ich an einer Klippe hängen würden und du hättest die Kraft, einen von uns zu retten, wen würdest du nehmen?", fragte ich. Ich wusste, dass es eine fiese frage war. Aber mir fiel gerade nichts anderes ein, um eine Konversation zu erzeugen. Immerhin saßen wir zuweit in einem Café, wir könnten für ein Pärchen gehalten werden. Und Pärchen unterhielten sich für gewöhnlich.
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Sa Jun 01, 2013 11:58 am

Von: Dark Legends Hauptquartier

Ich stieg aus dem Wagen und schloss die Tür hinter mir. Einen Moment lang stand ich nur da und sah mich in der Stadt um. Dann blickte ich auf die Uhr. Fünf vor Acht und ich war am verabredeten Treffpunkt. Aus der Firma war ich recht leicht gekommen, ich war ihr Chef, sie waren alle samt schlau genug, nicht zu Fragen, wohin ich wollte, nachdem Hannah gegangen war. Wahrscheinlich, um tatsächlich zu Aiden zu gehen und ihm an der Rennstrecke zu helfen.
Sie musste echt Langeweile haben. Besonders viel Geld konnte ich ihr dafür schließlich auch nicht geben. Nachher musste ich noch einmal mit Aiden darüber reden, was uns der ganze Scheiße gekostet hatte, was er gebracht hatte und wie viele Verletzte und/ oder Tote es gab. All das ging mir durch den Kopf, während ich eine neutrale Mine behielt und an eine Wand gelehnt wartete.

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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Fr Jun 28, 2013 7:06 pm

So.... Jonathan und Fallen blabla... Jonathan weg, Fallen zu Al Ponte

Die weiße Mütze tief ins Gesicht gezogen und den Schal bis über die Ohren ging ich mit gegen die Kälte hochgezogenen Schultern durch den Schnee. Einige blonde Haarsträhnen fielen hier und da hinaus und wehten im kalten Wind. Schon lange war es dunkel und die Straßenlichter reflektierten sich in dem Schneematsch und verzerrten den Übergang zwischen Boden und Luft. Durch meine verschmierte Brille sah alles noch verwirrender aus und ich nahm sie seufzend ab. Nun wurde es um die Augen herum tatsächlich noch kälter. Ich steckte die Brille zusammen mit meinen Händen in die Taschen meines schwarzen Mantels und näherte mich nun endlich dem Al Ponte. Das Neonlicht des Schildes leuchtete hell in meine Augen und mein Herz machte einen Satz, als ich eine gegen die Wand gelehnte Person dort stehen sah.
Ich hatte ihn sofort erkannt, nicht nur an den weißen Haaren, sondern vor allem auch an seiner Haltung. Freudig beschleunigte ich meinen Schritt, bis ich dann endlich vor ihm stand. Mein Herz klopfte so schnell, dass mir fast schwindelig wurde und endlich wurde mir wieder wärmer. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie sehr er mir gefehlt hatte. Es fiel mir schwer nicht wie der größte Volldepp zu grinsen und ich sagte lässig, mit meinen Händen noch immer in den Taschen: "Hey."
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BeitragThema: Re: Läden und Straßen der Innenstadt   Di Jul 02, 2013 3:50 pm

Mich plagten viele Gedanken, während ich da stand und wartete. Würde sie kommen? Sicherlich, sie hatte mich immerhin herbestellt und ich vertraute Fallen. Ich vertraute ihr mit dieser ganzen Aktion hier, dass ich sie, du inzwischen so viel über mich wusste, zur Sondereinheit der Polizei, die mich fieberhaft suchte, gehen ließ, mein Leben an. Ich riskierte sogar mein Leben mit jedem Moment, in dem ihr Herz weiter schlug. Doch ich tat es gern. Gern vernachlässigte ich meine sonstige Vorsicht, das zeigte allein die Tatsache, dass ich hier war, an einem ziemlich öffentlichen Ort. Es könnte immerhin eine Falle sein, ein Trick. Ich hatte nicht daran gedacht, dass ihr Ex-Freund wieder da war. Was, wenn er sie erkannt und umgestimmt hatte? Wenn sie jetzt gegen mich arbeitete? Und der Typ kannte mein Gesicht. Ich musste jetzt verflucht vorsichtig sein. Aber ich war es jetzt und hier nicht, weil ich ihr vertraute. Und wahrscheinlich vertraute meine Freundin auch mir. Das durfte ich nicht weiter so ausnutzen. Ich musste mit ihr reden, ihr gestehen, was ich getan, wie sehr ich ihr Leben zerstört und ruiniert hatte. Nicht nur dadurch, dass ich es war, der sie damals zu den Drogen gebracht hatte. Die schlichte, hässliche Wahrheit war, dass ich ihren Vater umgebracht hatte. Nach allem, was sie mir anvertraut hatte, schien das der Start all ihrer Probleme zu sein. Und es war meine Schuld. Ich konnte nicht von mir behaupten, dass ich je das ausgeprägteste Gewissen gehabt hatte, aber das tat mir ehrlich und aufrichtig Leid. Weil ich sie wirklich liebte, weil sie anders war. Ja, ich musste dringend mit ihr reden, doch ich wollte keinesfalls riskieren, sie dadurch zu verlieren, auch wenn ich mir dessen bewusst war, dass dies höchstwahrscheinlich der  Fall sein würde. Ich meine, wie würde ich mich an ihrer Stelle fühlen? Wenn sie mir sagen würde, sie hätte meine Eltern umgebracht? Ich würde sie wahrscheinlich hassen und auf der Stelle umlegen. Weil der Tod meiner Eltern Rens Entführung bedeutet hatte, weil er bedeutet hatte, dass Matt hatte sterben müssen, weil er bedeutet hatte, dass ich zu dem wurde, der ich heute war. Dass meine Eltern gestorben waren war wie der erste Stein in dem Domino eines zertrümmerten Lebens. In diesem Fall konnte ich nur hoffen, dass Fallen keine Waffe bei sich hatte. Oder, dass sie anders war, als ich. Dass sie mich...vielleicht genug liebte, um mich nicht umzubringen, denn ich war nicht sicher, ob ich auf sie würde schießen können, wenn mein Leben auf dem Spiel stand. Ihre Stimme riss mich aus meinen Gedanken und beinah hätte ich sie nicht erkannt. Meine Freundin sah so anders aus... Dennoch war sie wunderschön. Ich lächelte und ging auf sie zu, zog sie zu mir und küsste sie, bevor ich ein Wort sagte. Ich hatte sie schrecklich vermisst, wenn ich so darüber nachdachte. Früher hatte es mich nicht gestört, in meiner Villa allein zu sein, doch jetzt schien sie mir furchtbar leer ohne Fallen. Als ich mich von ihr gelöst hatte, strich ich mit zwei Fingern sanft über ihre Wange und lächelte sie direkt an. "Hallo", begrüßte ich sie und war erstaunt, dass meine Stimme dabei so ruhig und beherrscht klang, wie immer.

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