~Dead Destiny~

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 Rens und Kaitos Wohnung

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Kaito Kodora

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Mo Apr 29, 2013 10:53 am

Ich stand auf und ging zu Ren um zu ihm runter zu sehen. Ich bekam es sogar hin, grade zu stehen und zu gehen. "Warum ich das denke?", äffte ich ihn nach. "Weil ich dich seit einigen Wochen kaum noch zur Gesicht bekomme. Selbst bei der Arbeit, wenn ich auch ein, zwei ruhige Momente mit dir haben wollte, hast du mich ignoriert und nur mit De Correst zusammen rum gehangen! Als ich dann auch mal nach Hause konnte, hast du von ihm erzählt. Ich komme mir vor, als wäre ich nur noch dein nerviger Mitbewohner, mit dem du zufällig in einem Bett schlafen musst!", fuhr ich dann knurrend fort. Ich wurde nicht laut oder so, das wurde ich nie, wenn ich wütend war. "Und dann glaube ich dir sowas auch irgendwann nicht mehr so ganz, egal wie oft du mir versicherst, dass da zwischen euch nichts ist." Ich hatte mich mittlerweile von Ren weggedreht, hatte mir stattdessen lieber mein Glas geholt um wenigstens irgendetwas tun zu können. Er sollte den Schmerz in meinen Augen nicht sehen. Mit einem weiteren Schluck, versteckte ich diesen allerdings wieder. Ich war nicht wütend oder so, ich war einfach nur enttäuscht. "Warum du mich betrügen solltest, sollte ich wohl besser dich fragen! Was findest du an Gabriel?!" Nun hatte ich mich weniger gut unter Kontrolle. Dieser Satz war deutlich lauter als der Rest. Was hatte Gabriel, das ich nicht hatte?
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Mo Apr 29, 2013 11:05 am

Ich zuckte ein wenig zurück, als er aufstand. So etwas hatte für mich immer etwas bedrohliches. Ich wusste nicht wieso, wahrscheinlich aus meiner Zeit mit Ryan, denn, wenn er wütend gewesen war, endete das in Schlägen. Für mich. Aber auch ihn hatte ich damals nicht verlassen, weil ich ihn geliebt oder es zumindest geglaubt hatte. "Ich hab dich also ignoriert?", hakte ich eiskalt nach. Jetzt sollte ich an allem Schuld sein, ja? Nein. "Entschuldige, dass ich gedacht habe, wenn du schon so viel Stress hast kannst du mich nicht auch noch gebrauchen!", fauchte ich dann und starrte seinen Rücken an. Na klar. Wegzusehen war immer leichter. Und noch viel leichter war es, zu trinken, anstatt mir bei diesen Worten in die Augen zu sehen. Ich lachte kalt und humorlos. "Oh Kaito, du kannst einem wirklich leid tun. Nicht mal ehrliche Gefühle verstehen, das ist bedauerlich." Immer noch sah ich seinen Rücken an, weil mir keine Wahl blieb. Sein Ton hatte so etwas bedrohendes und doch wich ich nicht zurück. Viel eher war es fesselnd. Und schürte meine Wut. Er wurde lauter. Das musste ihm wirklich weh tun, aber Himmel, das war mir egal. Zumindest in dem Moment. "Was ich an ihm finde!? Nichts, was eine Beziehung mit ihm rechtfertigen würde. Ich liebe dich, verstehst du, Arschloch? Nicht ihn oder irgendwen sonst. Dich! Aber anscheinend bist du sowieso zu dumm, das zu kapieren.", ich war lauter geworden, hitziger. Doch langsam kroch eine kalte, bedeutungslose Leere in mir hoch. Schnürte mir die Kehle zu und machte meine Stimme frostig, als ich fortfuhr: "Aber weißt du, es gibt da solche Dinge, die nennen sich Mitgefühl und Empathie. Ich will ihm helfen. Jeder Mensch hat Hilfe verdient, auch Gabriel. Kaito...wenn du das nicht begreifen kannst und dich von Hass so sehr beeinflussen lässt. Es tut mir Leid, aber langsam weiß ich wirklich nicht mehr, ob es nicht doch eine kluge Entscheidung war, dich nicht zu deiner Tochter zu lassen. Das ist kein gutes Vorbild." Verdammt. Im nächsten Moment bereute ich es. Das hätte ich niemals sagen dürfen. Nicht das. Aber ich konnte es nicht zurück nehmen, die Worte waren ausgesprochen.

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Kaito Kodora

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Di Apr 30, 2013 1:19 am

(Ich fühl mich grade dumm, aber ich musste Empathie bei Google nachgucken...)

Bei Rens Worten schluckte ich und sah ihn aus dem Augenwinkel an. Es mochte schon Stimmen, dass ich mich da in etwas reingesteigert hatte und mir nur eingebildet hatte, dass da zwischen den beiden etwas war. Ich war schon drauf und dran, den Schwanz einzuziehen und mich für meine Dummheit zu entschuldigen, da fuhr Ren fort. Ruckartig sah ich nach oben in seine Augen. Kalt. Das Bedauern von gerade eben war wieder verschwunden. "Was hast du da grade gesagt?!", schrie ich Ren an. Spätestens daran, dass ich nicht mehr in normaler Zimmerlautstärke sprach, war zu merken, dass er gerade dafür gesorgt hatte, dass ich mein Beherrschung verlor. Ren sollte wissen, dass meine Tochter mein einziger Schwachpunkt war. Allein schon, dass er das Thema Rebecca auch nur ansprach... Und dann auch noch so... Es war quasi ein Blackout, im nächsten Moment bereute ich schon was ich tat, aber aufhören konnte ich auch nicht mehr. Also konnte ich quasi nur zusehen, wie meine Faust mit voller Kraft gegen Rens Schläfe donnerte.
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Di Apr 30, 2013 2:04 am

Der Schlag traf mich hart und einigermaßen unerwartet. Unerwartet nicht, weil ich nicht der Meinung war, dass ich es für diese Worte sowieso verdient hätte, sondern einfach, weil ich nie geglaubt hatte, dass Kaito mich jemals schlagen würde. Nicht er. Ich war durch die Wucht des Schlages hingefallen. Am Rande meiner Wahrnehmung bekam ich mit, dass ich mir den Kopf irgendwo angeschlagen hatte, doch weder wusste ich wo genau, noch war mir bewusst, dass ich blutete, denn dieser Schmerz war nichts, wirklich nichts, im Vergleich zu dem, was ich gerade fühlte. Nein...das hatte er nicht getan. Nicht er. Er hatte mich nie geschlagen. Bis jetzt. Noch nie. Wirklich nie. Es fühlte sich an, als würde ein Teil von mir gehen, die Hintertür schließen und nie wieder kommen. Weil er mich geschlagen hatte. Weil Kaito mich wirklich geschlagen hatte. Ich wusste nicht damit umzugehen. Einerseits verletzte es mich unglaublich und als ich ihn ansah, lag so viel Schmerz in meinen Augen, doch ich fand die Worte nicht. Auf der anderen Seite jedoch liebte ich ihn so sehr und ich war nicht bereit, deswegen damit aufzuhören. Das machte es noch schlimmer. War es wirklich so schlimm? Hatte ich das nicht eigentlich verdient? Irgendwo schon...oder? Noch immer begriff ich es kaum. Er hatte mich geschlagen. Und ich? Ich war nicht fähig deswegen wütend zu sein. Ich liebte ihn zu sehr. Der Schmerz zerriss mich innerlich und ich senkte den Kopf. Sah auf den Boden, ließ die Tränen zu, auch das Zittern. Ich liebte ihn, ja und ich wusste, dass ich es verdient hatte für diese Worte, aber ich hatte auch Angst und ich wollte ihn jetzt nicht ansehen.

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Di Apr 30, 2013 2:57 am

Meine gesamte Anspannung löste sich sofort in dem Augenblick, als meine Faust Rens Gesicht traf und ich sank ein gutes Stück in mich zusammen. Ungläubig sah ich erst auf meine Hand, dann auf den auf dem Boden sitzenden. Was hatte ich getan? Nein, was ich getan hatte, war mir schon deutlich bewusst, zu deutlich. Die Frage war wohl eher, wieso hatte ich das getan? Wieso bei ihm? Hatte ich sowas nicht nie wieder tun wollen? Hatte ich mir nicht versprochen mich zu ändern und eine Beziehung nie wieder auf diese Art zu zerstören? Ich hatte den alten Kaito, das kalte Arschloch, dem der Partner völlig egal war, wohl nicht fest genug in mir verschlossen. Und Ren musste drunter leiden. Ich hatte ihn verletzt.
Ich öffnete kurz den Mund um etwas zu sagen, mich dafür zu entschuldigen und machte Anstalten mich zu ihm runter zu beugen, um ihm zu helfen, drehte mich im nächsten Herzschlag aber auch schon um und verließ fluchtartig die Wohnung. Ich hatte Ren verletzt, die wichtigste Person in meinem Leben, der Mann, den ich liebte, saß blutend auf dem Boden und ich war daran schuld. Diese Erkenntnis schwebte über mir, wie eine dunkle Wolke und ließ mich gebeugt mit gesenktem Haupt schnell die Treppe runterlaufen.
Erst als ich draußen war, ließ ich meiner Trauer und meiner Wut über meine eigene Dummheit freien Lauf. Schreiend trat ich gegen einen Mülleimer, der im Hof des Hauses stand und trat eine Beule hinein. Ich hatte alles kaputt gemacht. Das Leben, das für mich gerade wirklich begonnen hatte. Ich ging jede Wette ein, dass Ren mich nie wieder sehen wollte, wenn er nicht sogar Angst vor mir hatte. Ich sank auf die Knie und spürte die Kälte des Schnees kaum, der langsam, lautlos und viel zu friedlich auf meinen Schultern landete und meinen Pullover durchweichte.
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Di Apr 30, 2013 3:52 am

(Not good for this post.)

Ich verstand nicht, warum er ging. Warum musste er mich schlagen und dann einfach abhauen? Hätte er nicht bleiben können? Ich würde es ihm doch sowieso verzeihen. Hatte ich das nicht schon längst? Innerlich, ja, weil ich mir einredete, dass es in Ordnung war, aber ich hatte nichts gesagt und fühlte mich auch nicht so, als könnte ich das gerade tun. Aber ich wollte. Ich wollte ihn bitten, bei mir zu bleiben, aber ein Teil von mir wollte gerade nicht bei ihm sein. Ich wollte ihm sagen, dass es nicht schlimm war, aber ein Teil von mir empfand das nicht so. Egal, was ich gerade tun wollte, etwas in mir wehrte sich dagegen und sorgte dafür, dass ich stumm weinend auf dem Boden sitzen blieb und nichts zu dem Schwarzhaarigen sagte. Keine Entschuldigung, kein Wort der Vergebung, nicht, dass ich ihn liebte und auch keine Beleidigung. Ich war einfach nur still und wünschte mir, das wäre alles nie passiert. Ich wünschte mir die Zeit vor einem Monat zurück, in der bei uns doch noch alles in Ordnung gewesen war. Nachdem er die Wohnung verlassen hatte, stand ich langsam auf. Mein Kopf schmerzte, aber das war mir egal, als ich ihm nachlief. "Kaito!", rief ich ihm hinterher, doch weiter, als bis zur Treppe trugen meine Beine mich nicht mehr. Ich sank auf die Knie und schluchzte, während ich noch ein paar Mal seinen Namen schrie. Irgendwann sah ich ein, dass er nicht zurück kommen würde und das hinterließ ein unglaublich leeres, kaltes Gefühl. Kaum merkte ich, wie ich aufstand und zurück in die Wohnung ging. Die Tür blieb geöffnet, weil er keinen Schlüssel mitgenommen hatte und ich immer noch ein wenig hoffte, dass er nur ein klein wenig Zeit brauchte. Nach zwei Stunden allerdings schloss ich sie. Das fühlte sich noch schlimmer an. Als würde ich einen Weg versperren, der zu dem zurück führte, was wir gehabt hatten. Ja, wir hatten verloren. Diesen einen Kampf hatten wir verloren. Aber das musste doch noch nicht heißen, dass wir uns verloren hatten oder? Ich wusste es nicht. Momentan lag ich einfach nur auf dem Sofa und starrte mit leerem Blick aus dem Fenster. Im Bett hielt ich es nicht aus, weil es sich immer so anfühlte, als sollte er neben mir liegen.

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Gabriel de Correst

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   So Mai 05, 2013 9:42 am

Von: Revanchers Hauptquartier

Ich seufzte genervt, als ich den Helm abnahm und über den Lenker meines Motorrads hing, das ich in einer Seitenstraße mit dem ausdrücklichen Hinweis 'Nicht Parken' abgestellt hatte. Ren hatte mich angerufen und er klang ziemlich fertig. Mal abgesehen davon, dass ich den Kleinen ja irgendwo ganz gut leiden konnte, war ich es ihm wohl schuldig, jetzt auch mal für ihn da zu sein, wo er das doch, ungefragt, aber naja, in den letzten Wochen auch für mich gewesen war. Irgendwo waren wir ja auch sowas wie befreundet...jedenfalls war ich jetzt hier, also würde ich auch verdammt noch mal nach ihm sehen. Nachdem ich die Treppen hoch gestiegen war und er die Tür geöffnet hatte, begrüßte ich ihn mit einem knappen "Siehst scheiße aus, Asukai"
Das stimmte mehr oder weniger. Jedenfalls wirkte er ganz schön verheult und angespannt. Als ich allerdings bemerkte, dass er blutete, zog ich nachdenklich die Augenbrauen zusammen. Sanft strich ich über seine Wange und sah ihn besorgt an. "Ren, was zur Hölle ist passiert?", fragte ich sofort in einem besorgten Tonfall und schob ihn zum Sofa, wo wir uns setzten. Nachdem Ren mir die ganze Geschichte erzählt hatte, rieb ich mir müde die Stirn und seufzte. "Weißt du, ihr seid beide ganz große Vollidioten", meinte ich und schüttelte den Kopf. Also wirklich. Sich wegen sowas zu streiten. Meinetwegen. Das war ja lächerlich. Ich nahm ihn eine Weile in den Arm, strich über seine Haare und ließ ihn an meiner Schulter weinen, weil ich meinte, dass er das gerade brauchte. Jemanden, bei dem er weinen durfte, bei dem er seine Gefühle nicht verstecken musste. Nach einiger Zeit allerdings meinte ich in meinem üblichen Tonfall: "Weißt doch, dass das nichts bringt, wenn wir hier nur sitzen und du mein Shirt vollheulst? Wir sollten lieber versuchen, dich aufzumuntern." Das war wohl leichter gesagt, als getan. Jedenfalls stand ich auf und zog Ren zu mir. Mit einer Hand hielt ich seine, die andere hatte ich an seine Hüfte gelegt und nachdem er seine freie Hand auf meinem Oberarm platziert hatte, da er wohl begriffen hatte, was ich vorhatte, fing ich an, mit ihm zu tanzen. Allerdings war es erdenklich still, deswegen fing ich irgendwann an, zu singen: "This one goes out to the lonely. This one goes out to the broken ones This one goes out to the angels Fallin' from the sky This one goes out to your brother This one goes out to your mother This one goes out to your sister And this one's for you
And all the lovers and believers And the ones who've been betrayed To all the fighters, all the dreamers
And the ones who've not been saved. Don't lose your faith; I know you're right. Don't be scared of being lonely, I'm here with you
" Es freute mich zu sehen, dass er nach einer Weile sogar wieder ein wenig lächelte und ich zog ihn ein wenig enger zu mir, bevor ich stehen blieb. Nachdenklich sah ich in seine tiefen, blauen Augen, die so geheimnisvoll wirkten, wie das Meer und der mitternachtsblaue Himmel selbst. Ein feines Lächeln zog sich über meine Lippen und ich legte eine Hand an seine Wange, strich sanft darüber und küsste ihn schließlich. Seine Lippen waren weich und generell war es ein schönes Gefühl, auch wenn es für mich nichts mit Liebe zutun hatte. Warum ich es tat, wusste ich nicht. Es fühlte sich in diesem Moment einfach richtig an. Eigentlich hatte ich ja einen Freund, der ausrasten würde, wenn er das wüsste, aber gerade war mir das egal. Als wir uns von einander lösten, ließ ich ihn sofort los, da ich ahnte, wie er jetzt reagieren würde. Dennoch lächelte ich. Mir war klar, dass er Kaito liebte und schließlich hatte auch ich keine tiefen Gefühle für ihn.
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Mi Mai 08, 2013 1:46 pm

Ich hatte Gabriel einfach angerufen, weil ich nicht weiter wusste. Nach mehreren Stunden Einsamkeit hatte ich das Gefühl gehabt, die Decke würde mir auf den Kopf fallen und ich komplett durchdrehen. Ich wollte, dass jemand da war. Jemand, mit dem ich reden konnte und ich wusste, dass das mit Near nicht ging. Nicht in dieser Hinsicht. Ich konnte ihm das alles nicht sagen. Er würde nur wütend auf Kaito sein und das würde ich nicht ertragen. Deswegen war Gabriel wohl die Person, die ich am ehesten bitten könnte, herzukommen. Weil wir in letzter Zeit so viel Zeit mit einander verbracht hatten und weil er Kaito ohnehin hasste. Was ich sagen würde, würde daran sowieso nichts ändern. Er tauchte recht schnell hier auf, was mich ziemlich erleichterte, denn so musste ich wenigstens nicht mehr alleine sein. Auch, wenn er mich unfreundlich wie immer begrüßte, war mir das egal. Er war einfach da, er war wirklich meinetwegen hier und irgendwie half das.
Ziemlich schnell legte sich ein Schatten über seine hübschen Augen, als er mich ansah und Gabs schien tatsächlich ernsthaft besorgt zu sein. Ich konnte das kaum glauben. Jemand wie er war wirklich...um mich besorgt? Irgendwo war das hinreißend. Nachdem ich ihm alles erzählt hatte, hielt er mich im Arm und ließ mich weinen. Auch, wenn er deutlich sagte, dass er nichts von diesem Streit hielt. Ich hatte ihm nicht gesagt, dass Kaito mich geschlagen hatte, aber das würde er sich wohl denken können. Er war ja nicht dumm. Allerdings erschreckte mich einmal mehr die Art, wie er über sich selbst sprach. Als wäre er vollkommen wertlos und nicht der wundervolle Mann, nicht der Vater oder der Freund, den ich in ihm sah. Ich hatte gewusst, dass er mir nicht glaubte, wenn ich sagte, dass er sicher ein guter Mensch war, doch ich hörte es nicht gerne, diese Worte, die vor Selbsthass nur so trieften. Dennoch sagte ich nichts dazu. Ich fühlte mich zu abgespannt und müde, um mit ihm drüber zu diskutieren. Er konnte sehr stur sein. Als er anfing, mit mir zu tanzen musste ich lachen. Das war absurd. Aber erfüllte seinen Zweck. Außerdem war Gabriel ein wunderbarer Sänger, ich mochte seine Stimme sehr und er traf die Töne. Das hatte er manch anderen voraus. Überrascht sah ich zu ihm auf, als er stehen blieb und ich war noch überraschter, als er mich küsste, doch ich konnte nicht anders, als das zu erwidern. Er war so sanft und so beschützend, dass ich einfach in seine Arme sinken und alles andere vergessen konnte. Er schenkte mir einen kleinen Moment Unwirklichkeit und auch, wenn ich wusste, dass ich keine tieferen Gefühle für ihn hatte, in dem Augenblick liebte ich ihn.
Für ein paar Sekunden. Als wir uns von einander lösten, wich ich automatisch ein paar Schritte zurück. "Gabs ich...es tut mir...ich meine ich...", stammelte ich, doch dann sah ich ihn an und es war mir, als würde er es schon wissen. Und verstehen. Dass ich ihn nicht liebte, sondern nur Kaito. Ich erwiderte das Lächeln. Nach einer Weile saß er neben mir auf dem Sofa und ich hatte den Kopf auf seinen Schoß gelegt und atmete ruhig, während Gabriel durch meine Haare strich. Ich hatte ihn gebeten, bei mir zu bleiben, weil ich besser schlief, wenn jemand da war. Und er tat mir den Gefallen. Da ich so müde war, dauerte es nicht lange, bis ich dann wirklich einschlief.

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Kaito Kodora

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Do Mai 09, 2013 11:10 am

Mein Blick folgte den Rauchwolken, die hinauf in den Himmel stiegen. Ich streunte schon seit ein paar Stunden Ziellos durch die Stadt und wusste nicht wohin mit mir. Das Gespräch mit Near hatte zwar geholfen, aber ich war immer noch zu feige wieder hierher zurück zu kehren. Ich war ein gottverdammter Feigling. Selbst jetzt, wo ich wieder hier war, traute ich mich nicht, hoch zu Ren zu gehen, sondern saß nur auf meinem Motorrad und fror mir den Arsch ab.
Ich gab ein wütendes Geräusch von mir und erhob mich vom Sattel. Nur hier zu sitzen und mich nicht zu trauen, würde nichts helfen. Ich wollte Ren behalten? Dann musste ich auch um ihn kämpfen und nicht fliehen wie eine kleine Pussy. Mit diesen Gedanken im Kopf stieg ich die Treppen hoch zu unserer Wohnung und versuchte dagegen anzukämpfen, mit jedem Schritt wieder weglaufen zu wollen. Als ich oben angekommen war atmete ich noch einmal tief durch und klopfte an die Tür, da ich selbst keinen Schlüssel mitgenommen hatte.
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Fr Mai 10, 2013 11:59 am

Ich hatte den Kopf in einer Hand abgestützt und die Augen geschlossen, während ich Ren sanft durch die Haare strich. Allerdings immer unmotivierter und langsamer, da ich selbst langsam müde wurde. Der Weißhaarige war mit dem Kopf auf meinem Schoß eingeschlafen, aber das störte mich nicht sonderlich. Ich fand es selbst recht angenehm, mal bei jemandem einzuschlafen, der es nicht für nötig hielt, mir mit einem Messer den Rücken aufzuritzen. Aber naja...was sollte ich machen? Ich liebte Jace nun mal. Als es an der Tür klopfte, schreckte ich zusammen. Ich hatte einen leichten Schlaf und erschreckte mich meist, wenn ein lautes Geräusch mich weckte.
Der Grund dafür, dass einige Wecker in meiner Wohnung zerschossen rumlagen und manche Wände Löcher hatten. Seufzend sah ich auf Ren. Er schlief und würde die Tür wohl eher weniger öffnen können und vielleicht war es ja wichtig.
Vorsichtig, um ihn nicht zu wecken, da ich glaubte, dass er dringend etwas Schlaf nötig hatte, stand ich auf und ging zur Tür, die ich schließlich öffnete. Kurz blinzelte ich etwas perplex, dann zog sich ein spöttisches Grinsen über meine Lippen. "Ach nee, Romeo. Auch wieder nach Hause gefunden?", meinte ich sarkastisch
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Fr Mai 10, 2013 12:50 pm

Ich hatte mit einigem gerechnet, doch das war meine schlimmste Befürchtung. Warum musste gerade Gabriel vor mir stehen?! Mein Bedauern und meine Frucht von eben verschwanden und mein innerer Choleriker kam wie in letzter Zeit viel zu oft zum Vorschein. Ich wollte das nicht wirklich, aber es war als wären in diesem Moment alle Leitungen in meinem Gehirn durchtrennt worden. "Was machst du denn hier, de Correst?!", knurrte ich Gabriel an. Ich packte ihn am Kragen seiner Shirts, schob ihn weiter hinein in die Wohnung und drückte ihn gegen die Wand im Flur. Wenn man darüber nachdachte, war es nur logisch, dass er hier war, um sich um Ren zu kümmern, doch darauf kam ich durch meinen Wutanfall in diesem Moment nicht. In diesem Moment erschien mir die Sache unlogischer Weise viel mehr so, als hätte Ren mich die ganze Zeit belogen. Meinem cholerischen Ich erschien diese Tatsache viel logischer und ließ mich auf Gabriel einschlagen, anstatt logisch drüber nachzudenken.
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Fr Mai 10, 2013 1:07 pm

"Wow, ganz ruhig, Romeo", grinste ich, als Kaito mich in der Wohnung gegen die Wand drückte. Allerdings verging mir das Grinsen bei den Schlägen recht schnell und ich knurrte einige Beleidigungen, als ich ihm mein Knie in den Bauch rammte. Das verschaffte mir die Zeit, den Elektroschocker aus meiner Hosentasche zu ziehen und ihm einen elektrischen Schlag zu verpassen, der ihn, zumindest eine Weile, außer Gefecht setzen würde. Als er vor mir auf den Boden sank, seufzte ich genervt: "Du hättest es uns allen viel leichter machen können, Romeo" Dann machte ich einen Schritt über seinen Körper hinweg und schloss die Tür, ehe ich ins Wohnzimmer ging. "Ren. Du hast Besuch", meinte ich trocken und laut genug, dass es ihn wohl wecken würde. Wenn das Kaitos Rumgebrülle nicht schon längst getan hatte. Ich schätzte mal, er würde nicht so begeistert sein, aber er sollte sich nicht anstellen. Die Stromstärke meines Schockers würde einen Mann von Kaitos Größe niemals umbringen können. Ein Kind...vielleicht... aber das war er, zumindest vom Alter, ja nicht.
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Ren Asukai
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Fr Mai 10, 2013 1:32 pm

Ich blinzelte verschlafen, als ich laute Stimmen im Flur hörte. Was zur...? Eine Stimme zumindest konnte ich Gabriel zuordnen, es klang ganz wie sein typisches Zischen, wenn er wegen irgendetwas heftig angefressen war. Und die andere Stimme...? War....war das Kaito? Sofort schreckte ich hoch. Scheiße. Die beiden in einem Raum, das konnte nicht gut enden. Und vor allem nicht jetzt. Verdammt. Warum war ich so dumm gewesen, Gabriel anzurufen? Nun, ich hatte nicht gedacht, dass Kaito wieder herkommen würde, auch wenn ich es gehofft hatte...
Vielleicht hätte ich zu ihm fahren sollen. Scheiße. Ich wollte gerade aufstehen, als Gabs ins Wohnzimmer kam und meinte, ich hätte Besuch. Wo war Kaito dann? Ich warf ihm einen skeptischen Blick zu, dann stand ich auf und ging an ihm vorbei in den Flur. "Oh mein Gott, Kaito!", brachte ich geschockt hervor, als ich den Schwarzhaarigen auf dem Boden liegen sah und sank neben ihm auf die Knie, bevor ich in ein wenig in meine Arme zog und leicht verzweifel ansah. "Gabs was...was hast du getan!?", fragte ich entgeistert. Natürlich fiel mir auf, dass Kaito atmete, aber begeistert war ich sicher trotzdem nicht. Sanft strich ich durch Kaitos schwarze Haare und seine Wange. Verdammt. Ich konnte nur hoffen, dass ihm nichts passiert war. Und dass er nicht nur hier war, um ein paar Sachen mitzunehmen.

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Fr Mai 10, 2013 1:43 pm

Ich seufzte leicht. Natürlich war er nicht begeistert davon. Das hatte ich mir gedacht. Und natürlich stellte er sich mal wieder an. Ich verdrehte die Augen und seufzte: "Keine Sorge, Prinzessin Juliett, dein Romeo wacht doch wieder auf" Wie immer, wenn ich über Kaito sprach, war eine gewisse Gleichgültigkeit in meiner Stimme zu hören, die deutlich machte, dass ich auch kein Problem damit hätte, wenn er es nicht tun würde. Ich konnte diesen Kerl nicht leiden. Aber ich brauchte nur daran zu denken, wie fertig Ren sein würde, wenn der Schwarzhaarige tot wäre und diese Tatsache tat mir fast Leid. Aber nur fast. "Ich werd mal gehen", meinte ich und nahm mir meine Jacke vom Haken. Bevor ich die Wohnung verließ, strich ich Ren mit einer Hand über die Haare und meinte mit einem beinah sanften Lächeln: "Ihr...du kriegst das schon hin." Dann ließ ich die beiden allein.

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Sa Mai 11, 2013 2:43 am

Bei Gabriel Tritt krümmte ich mich für einen Moment und hörte auf damit auf ihn einzuprügeln. Als ich wieder hoch sah, bekam ich gerade noch mit, dass der braunhaarige etwas aus seiner Hosentasche holte. Das letzte was ich spürte bevor mir schwarz vor Augen wurde und ich vorneüber umkippte, war ein starkes Ziehen überall in meinem Körper, das mich kurz zucken ließ. Dieser feige Hund hatte einen Elektroschocker?! Tja, irgendwie passte es zu diesem hinterhältigen Kerl… Dass ich auf den Boden aufschlug, merkte ich schon gar nicht mehr.
Das erste, was ich wieder mitbekam, bevor ich die Augen aufschlug war, dass ich nicht mehr im Flur zu liegen schien und dass mir durch die Haare gestrichen wurde. Ich regte mich kurz und schlug dann die Augen auf. Ich musste einige Zeit ohnmächtig gewesen sein. Doch das war nebensächlich, als ich bemerkte, dass ich mit dem Kopf auf Rens Schoß lag. Ich riss meine Augen erschrocken auf und wich ein Stück von ihm zurück. Wie hatte er sich um mich gekümmert? Ich hatte das nicht verdient. Ich senkte meinen Blick und starre auf das Polster des Sofas, auf dem wir saßen, und wusste nicht so ganz, was ich sagen sollte. Kein Wort der Welt würde wieder gut machen, was ich getan hatte, wie sollte ich mich dann entschuldigen? "Ren, ich...", stotterte ich, brach dann aber ab, als ich ihn ansah. Die Wunde an seiner Schläfe... verdammte Scheiße... das war ich... Ich schlucke und sah wieder weg. Ich konnte es nicht ertragen. Er hatte allen Grund mich zu hassen.
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Sa Mai 11, 2013 3:27 am

Entgeistert sah ich Gabriel nach, als er die Wohnung verließ. Also manchmal war er echt unglaublich. In einem Moment war er noch sanft und für mich da und im nächsten verpasste er Kaito einen verdammten Elektroschock. Dieser Kerl war...Ja, vielleicht war er ein Arschloch. Aber er konnte auch unglaublich nett sein. Kurzum, ich wurde einfach nicht schlau aus ihm. Und das, obwohl meine Menschenkenntnis mich, außer bei Kaito, sonst noch nie im Stich gelassen hatte. Irgendwie schaffte ich es, Kaito aufs Sofa zu legen. Einen Moment stand ich recht unschlüssig vor ihm, dann seufzte ich und setzte mich so aufs Sofa, dass er mit dem Kopf auf meinem Schoß lag. Gedankenverloren strich ich durch seine Haare. Noch immer war ich besorgt um ihn, aber eine Frage, die mich noch mehr beschäftigte, war die, warum er hier war. Ich hoffte so sehr, dass es war, um uns noch eine Chance zu geben. Ich wollte ihn nicht verlieren. Ich liebte ihn doch. So sehr. Es tat mir alles so Leid. Jedes Wort. Über dem Gedanken fielen mir selbst die Augen zu, dennoch schlief ich nicht ein und strich immer noch durch seine schwarzen Haare.
Als Kaito aufwachte und so abrupt von mir zurück wich, blinzelte ich kurz perplex, da ich mit den Gedanken nicht ganz im Hier und Jetzt gewesen war, dann seufzte ich leicht und lächelte traurig. Sag, hab ich dich verloren?, fragte eine Stimme in meinen Gedanken und ich senkte den Blick. Gerade jetzt musste ich die Tränen zurück halten. Ich wollte das nicht. Ich wollte ihn nicht verlieren. Wie sollte ich bitte damit klar kommen? Wie sollte ich schlafen können, ohne ihn neben mir? Und wofür würde ich jeden Morgen wieder aufwachen? Es wäre alles sinnlos. Seine Stimme klang so unsicher und ich hob den Blick, doch Kaito sah weg. Was wollte er mir sagen? Vorsichtig streckte ich eine Hand nach ihm aus und strich sanft über seine Wange, bevor ich es doch irgendwie schaffte, ein paar Worte zu sagen, obwohl mir Tränen über die Wangen liefe. "Kaito...verlass mich nicht....bitte...ich...ich brauche dich" Ich dachte gar nicht mehr daran, dass er mich geschlagen hatte, das hatte ich ihm längst verziehen und ich dachte auch nicht mehr daran, dass wir uns in der letzten Zeit so oft gestritten hatten, das war vorbei, alles, woran ich denken konnte war, wie schrecklich es wäre, ihn zu verlieren.

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Sa Mai 11, 2013 6:44 am

Durch Rens Berührung motiviert sah ich erneut hoch, ihm direkt in die Augen. "Du hast Angst, dass ich dich verlasse?", fragte ich ungläubig. "Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass es anders herum ist..." Ich legte mit Tränen in den Augen eine Hand auf seine Wange unter seine Verletzung und sah ihn traurig an. "Was ich getan habe.... Gott.... es tut mir so leid, Ren. Du hättest allen Grund, mir dafür die Hölle heiß zu machen... Ich bin echt der schlimmste Freund der Welt..." Ich wandte meinen Blick von Ren ab und rieb mir die Augen, eine nutzlose Aktion, gedacht um zu verstecken, dass ich kurz davor war zu weinen. "Du hättest allein Grund gehabt mich..." Ich konnte den Satz nicht beenden und senkte dein Blick erneut. "Das war auch der Grund weswegen ich abgehauen bin... Ich hatte furchtbare Angst. Verdammt ich bin so ein Feigling..." Mittlerweile konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. "Ren, du weißt ich bin nicht gut in sowas aber ich liebe dich und ich will dich nicht verlieren... Wenn du mir verzeihen kannst... Ich würde alles geben, um das ungeschehen zu machen....", stammelte ich. Ich wusste wirklich nicht, wie ich mich dafür entschuldigen sollte, was ich ihm angetan hatte. Damit meinte ich nicht nur, dass ich ihn geschlagen hatte, sondern einfach die gesamte letzte Zeit, in der alles aus dem Ruder gelaufen war.
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Sa Mai 11, 2013 11:45 am

Erneut blinzelte ich perplex. Natürlich hatte ich Angst, dass er mich verlassen würde. Ich hatte wirklich 'ne Menge Scheiß gesagt in der letzten Zeit. Ich schloss die Augen, als er meine Wange berührte und legte meine Hand auf seine. Es tat gut, dass er wieder hier war und ich wollte ihn nicht gehen lassen. Nicht nochmal. Irgendwann schlug ich die Augen wieder auf und bemerkte, dass er weinte. "Oh Liebling...", flüsterte ich und rutschte etwas zu ihm, damit ich die Arme um ihn legen konnte. Mit dem Kinn auf seiner Schulter sagte ich dann: "Das bist du nicht...und natürlich hatte ich Angst. Ich meine...ich hätte das niemals sagen dürfen und es tut mir so Leid..." Einen Moment schwieg ich und drückte mich einfach nur leicht an ihn, dann setzte ich hinzu: "Ich hab dir doch schon längst verziehen...alles...ich liebe dich, Kaito"
Mit einer Hand strich ich sanft durch seine Haare, bevor ich mich wieder von ihm löste und die Tränen von seinen Wangen strich. "Hey...nicht weinen, Schatz...", hauchte ich kaum hörbar. Ich mochte das nicht, ich wollte ihn nicht weinen sehen. Es tat mir alles so leid und wusste nicht mehr, wie ich ihm noch klar machen sollte, dass es okay war, dass ich ihm alles verziehen hatte, deswegen küsste ich ihn. Und ich war so erleichtert, dass er wieder da war. Wenn er wirklich der Meinung war, es hinge von mir ab, ob wir noch eine Chance hatten, dann würde ich uns tausend Chancen geben. Einfach, um ihn nicht verlieren zu müssen.

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Di Mai 14, 2013 10:07 am

Als Ren mich in den Arm nahm drückte ich mich eng an ihn, das Gesicht an seinem Hals. Womit hatte ich so jemanden wie ihn nur verdient? Er war so wunderbar und ich war einfach nur ein schrecklicher Freund. Wie konnte er mir nur so einfach verzeihen. Ich versprach mir, mich von heute an wieder zu ändern. Ich würde mich nicht mehr so sehr in meine Arbeit hereinsteigern, die Revanchers würden sich wohl nicht auflösen oder im Chaos versinken. Desmond war ja eigentlich auch noch da, auch wenn er momentan krank war. Nur sehr widerwillig löste ich mich nach dem Kuss, wieder von Ren und sah ihn an. "Ich glaube, ich habe es schon mal gesagt, aber, verdammt, irgendwer oder irgendwas da oben muss mich echt lieben, dass du mir geschickt wurdest", lächelte ich und strich Ren über die Wange. "Womit habe ich das nur verdient?"
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Mi Mai 15, 2013 10:41 am

Ich war unglaublich erleichtert bei seinen Worten und schmiegte mich glücklich an ihn. Verdammt, ich hatte solche Angst gehabt, ihn zu verlieren, dass mir vor Erleichterung Tränen über die Wangen liefen und ich leicht schluchzte. Ich war so glücklich, weil er mich immer noch wollte und lächelte dann leicht. "Ach Quatsch...", meinte ich leise und lehnte meinen Kopf an seine Brust. Legte eine Hand über sein Herz und schloss die Augen. Mit der Anspannung, die von mir abgefallen war, kehrte auch die Müdigkeit zurück, die ich vorhin noch so sehr empfunden hatte. Es war gut, dass er da war, ohne ihn hätte ich wohl kaum schlafen können. "Kaito...kommst du mit ins Bett?", fragte ich vorsichtig, weil ich nicht wusste, wie schnell auch er dazu in der Lage wäre, wieder zu alten Gewohnheiten zurück zu kehren. Es wäre schöner, wenn er heute neben mir liegen würde, aber eigentlich reichte schon die Gewissheit, dass er wieder da war, um mich ruhig schlafen zu lassen.

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Mo Mai 20, 2013 10:48 am

Ich strich Ren durchs Haar, als er seinen Kopf an meine Brust lehnte und lächelte glücklich. Ich war so gottverdammt noch mal froh, dass er mich noch wollte. "Bett klingt gut", antwortete ich dann und strich ihm über die Wange. Der Anblick seiner Verletzung an der Schläfe ließ das Lächeln allerdings von meinem Gesicht verschwinden. Das würde mich wohl noch länger daran erinnern, dass ich ein verdammter Idiot war und, wie sehr ich meinem Freund wehgetan hatte -körperlich als auch psychisch. Ich ließ mir meine Bedrückung allerdings nicht anmerken und hob Ren hoch auf meine Arme, um ihn ins Bett zu tragen. Wie lange hatte ich das nicht mehr getan? Vor einiger Zeit war es fast Gewohnheit, wenn ich ihn trug, aber das war natürlich die letzten Wochen viel zu kurz gekommen, wie irgendwie alles in unserer Beziehung.
Wie sonst auch warf ich Ren im Schlafzimmer aufs Bett und mich gleich hinterher. Allerdings achtete ich darauf, neben ihm zu landen und nicht auf ihm, da er wirklich völlig fertig aussah und ich ihm nicht wehtun wollte. Mit geschlossenen Augen legte ich meinen Kopf auf seiner Brust ab und schlang die Arme um ihn. Kurz hörte ich nur seinem Herzschlag zu, hob dann aber wieder den Kopf um Ren ansehen zu können. "Bitte, lass mich nie wieder so eine Dummheit tun, Ren. Ich bin so ein verdammter Idiot", seufzte ich. Er war wirklich wunderbar dieser Mann. Ich hatte so verdammt viele Fehler und er nahm sie hin, vergab mir alles was ich tat. Er war echt ein Geschenk des Himmels und ich wollte ihn niemals nur durch eine Dummheit von mir verlieren.
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   So Mai 26, 2013 4:21 am

Ich behielt die Augen geschlossen, als er durch meine Haare strich und meine Frage beantwortete. Es war schön zu wissen, dass er neben mir liegen würde, dass er da war und ich hoffte so sehr, dass er es auch noch sein würde, wenn ich aufwachte. Dass das hier kein gottverdammter Traum war und ich mich morgen einfach nur auf dem Sofa wiederfinden würde. Als Kaito mich hochhob, schlug ich die Augen auf und lächelte. Ich mochte es, wirklich. Das hab ihm immer so eine starke, beschützende Ausstrahlung, die mir ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme vermittelte. Wie lange hatte er das nicht mehr gemacht? In den letzten Monaten kaum, wenn ich mich richtig erinnerte.
Nachdem ich auf dem Bett lag und er seinen Kopf auf meiner Brust abgelegt hatte, streichelte ich sanft durch seine Haare. Es war mir ziemlich egal, dass ich meine Jeans noch trug, denn ich war furchtbar müde und das letzte, was mir jetzt einfallen würde, wäre mich noch einmal von Kaito zu lösen. Ich wollte ihn nicht loslassen, da ich fürchtete, er wäre weg, wenn ich es täte. Auch meine Berührungen waren sanft, beinah zaghaft, als wäre ich mir nicht ganz sicher, er könne nicht gleich in tausend Scherben zerbrechen. "Kaito...", hauchte ich kaum hörbar und streichelte über seine Wange. Meine Augen mussten fast überschwappen vor Glück, Liebe und...Verzweiflung. Wie sollte ich ihm denn klar machen, dass er für mich nach wie vor der wundervollste Mensch der Welt war, wenn ich kaum hoffen konnte, dass er mir glauben würde? Ich schwieg noch eine kurze Weile, dann lächelte ich leicht und meinte: "Es ist okay. Und so etwas wird nicht wieder vorkommen, richtig? Also gibt es keinen Grund, sich weiter Sorgen zu machen."

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   So Jun 02, 2013 11:31 am

Er machte mich so gottverdammt glücklich mit diesem Worten, ich konnte (und ich will =_=) es nicht in Worte fassen. "Nein. Es wird wirklich nie wieder vorkommen.", bestätigte ich glücklich und nahm Ren noch fester in den Arm. Ich wusste sowieso nicht, wie es erst hatte so weit kommen können. Ich musste einige Zeit wirklich vergessen haben, was ich an Ren hatte und hatte erst einen gewaltigen Arschtritt nötig gehabt um mich wieder daran zu erinnern, dass es nicht selbst verständlich war, dass wir nun wieder hier lagen, dass ich verdammtes Glück hatte, so jemanden wie Ren zu haben. Ich würde ihn nie wieder verletzten, versprach ich mir, nie wieder würde ich ihm so etwas antun wollten und wenn doch, könnte ich mir das selbst nicht mehr verzeihen.
Langsam zeigten sich allerdings doch langsam die Zeichen dieses Tages und ich gähnte leise. Verdammt ich war so fertig, mir war es sogar egal, dass ich noch meine Kleidung trug. Dieser Tag hatte mich einfach nur ausgelaugt und ich hoffte, er wäre bald vorbei. Ich bekam es gar nicht wirklich mit, dass ich mit diesem Gedanken langsam in den Schlaf überdriftete.

(Gott ist das ein Müll...)
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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Do Aug 15, 2013 10:35 am

Von: Near's Villa

Bei Ren angekommen, fiel mir mal wieder auf, was für ein unglaubliches Geschenk es war, dass ich, wenn ich mit ihm reden wollte, nur ins Auto steigen und zu meinem Bruder fahren musste. Weil er da war. Eigentlich war er ja immer da gewesen, er hatte mich nie verlassen, das wusste ich ja jetzt, doch die Zeit voller Ahnungslosigkeit hatte mir zugesetzt. Nicht zu wissen, was diese Leute mit ihm gemacht hatten, ob er tot war oder noch irgendwo gefangen, das war schrecklich gewesen. Doch ich hatte nie aufgegeben ihn zu suchen. Auch mein Bruder hatte mir wieder bewiesen, dass Menschen oft übersahen, was direkt vor ihren Augen lag. Ich hätte ihn erkennen müssen. Doch er hatte es ziemlich geschickt angestellt, mir aus dem Weg zu gehen. Ich meine..wäre ich je auf die Idee gekommen, bei den Revanchers nach Ren zu suchen? Nein, nie. Wenn ich ihn gesehen hätte, wenn er vor mir gestanden hätte, ich war sicher, dass ich ihn erkannt hätte. Keine Verkleidung hätte sein Gesicht so drastisch verändert, dass sein eigener Zwillingsbruder ihn nicht mehr erkennen würde. Mein ganzes Leben lang, mit jedem Blick in den Spiegel, wusste ich, wie Ren aussah. So hätte er mich nicht täuschen können. Anscheinend war ihm das klar gewesen. Und ich hatte ihn nicht gefunden. Verdammt, besonders viel hatte ich für Kaito ja nicht übrig, aber ich musste ihm einfach unheimlich dankbar sein. Jedes Mal, wenn ich meinen Bruder wieder lächeln sah, dann wurde mir klar, dass ich das ohne Kaito nicht mehr gekonnt hätte. Es war nicht so, dass ich mich von dieser Schuld beeinflussen lassen würde, aber sie war da, sie war eindeutig da. Keinesfalls würde ich zulassen, dass er mich damit in der Hand hatte...ich glaubte auch gar nicht, dass das seine Absicht gewesen war. Er hatte mir schon erklärt, dass er es für Ren getan hatte und wenn ich die beiden so sah...naja, dann glaubte ich ihm. Sogar ich musste zugeben, dass sie ein schönes Paar waren. Ich würde Kaito nur erschießen, wenn er es wagen würde, meinen Bruder je wieder unglücklich zu machen und ich war ihm dankbar, dass er Ren einen Platz und so viel Liebe schenkte. Denn egal, wie sehr ich an meinem Bruder hing, das hätte ich ihm nie geben können. Und er brauchte es. Er brauchte diese Liebe. Ich hatte mich damit abgefunden, sie nicht zu haben, eine Weile schon, aber für meinen Bruder wäre das sicher nichts. Ihm würde etwas fehlen. Es war wohl wirklich ganz gut, dass Kaito da war. Hassen könnte ich ihn wohl schon aus dem Prinzip nicht, dass ich jedes Mal einen Teil von Thirteen sah, wenn ich ihn ansah. Und wie könnte ich je etwas verachten, was mit diesem Mann zutun hatte? Das ging nicht. Schließlich klingelte ich und wartete dann.

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BeitragThema: Re: Rens und Kaitos Wohnung   Mo Aug 26, 2013 9:31 am

Das Klingeln weckte mich nicht wirklich, ich war schon wach. Eine ganze Weile. Eine ganze Weile, die ich damit verbracht hatte, durch die Haare meines Freundes zu streicheln und ihn nur anzusehen. Weil ich glaubte, dass ich dafür nie genug Zeit haben würde. Die letzte Zeit, vor allem die Sache gestern, hatte mir klar gemacht, dass ich ihn vielleicht nicht für immer haben würde. Dass unsere Zeit vielleicht...begrenzt war. Kein schöner Gedanke, doch eben deswegen nahm ich mir vor, jeden Augenblick, der mir mit diesem wundervollen Mann geschenkt wurde, zu genießen.
Vorsichtig löste ich mich von ihm und stand auf. Ich hatte noch immer die Sachen von gestern an und mein Kopf schmerzte etwas, aber es war schon okay. Als ich die Tür öffnete, lächelte ich und umarmte meinen Bruder. "Hey", begrüßte ich ihn, zog ihn in die Wohnung und schloss die Tür hinter ihm. Dann sah ich ihn genauer an. Near wirkte...müde, geschafft und irgendwie leer. Außerdem waren seine Haare schwarz. Ich hob eine Augenbraue. "Willst du...'nen Kaffee?", fragte ich etwas skeptisch und schob ihn zur Küche.

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