~Dead Destiny~

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 Villa von Near Asukai

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Near Asukai
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Nov 11, 2012 2:19 am

"Genau und damit auf die Kinder aufzupassen und mich eigentlich sowieso nur um den Haushalt zu kümmern", gab ich locker und mit einem leichten Grinsen zurück. Als ob ich dafür kein Personal hatte und Kinder hatte ich sowieso nicht. Meine Vorstellungen von einem Leben war auch gar nicht für Kinder geschaffen, ich wollte sowieso keine, mal abgesehen davon, dass ich siebzehn Jahre alt war und mir über so etwas nicht mal Gedanken machen musste. "Aber danke, ich hatte eigentlich vor, noch achtzehn zu werden", grinste ich schließlich, auf ihre Bemerkung über ihre Kochkünste hin. Das Kompliment quittierte ich mit einem Lächeln, bevor ich ernst wurde. "Fallen, es gibt da etwas, worüber wir noch reden müssen und das ist die ganze Drogensache. Um ehrlich zu sein, ich möchte nicht, dass du deine Gesundheit damit weiter strapazierst. Ich habe gesehen, was passieren kann und ja, es war mir bei anderen egal, aber hier geht es um dich. Ich will dich nicht verlieren, verstehst du?", sagte ich ruhig und sah dabei in ihre schönen, blauen Augen. Welch eine Ironie, dass ich sie heute davon abbringen wollte, wo sie doch meinetwegen erst dazu gekommen war.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Nov 11, 2012 6:19 am

Als er mich bat, mit den Drogen aufzuhören verengte ich zunächst meine Augen. Er wollte, dass ich aufhörte? Er hatte mich doch erst dazu gebracht überhaupt damit anzufangen. Und er nahm auch von Zeit zu Zeit welche. Was sollte das denn jetzt?
Nicht, dass ich nicht schon selbst daran gedacht hätte, aufzuhören, ich hatte das Päckchen Koks, das er mir geschenkt hatte, noch nicht geöffnet. Sicherlich war das besser für meine Gesundheit. Aber es war so schwierig, davon weg zu kommen.
Die Dringlichkeit in seinen Augen ließ mich jedoch erweichen. Für ihn würde ich es zumindest versuchen. Ich lächelte. Aber mit einer Droge würde ich niemals aufhören.
Ich schüttelte den Kopf und sagte: "Ich kann nicht. Denn du bist meine Droge."
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Di Nov 13, 2012 11:09 am

"Ich schwöre, irgendwann heirate ich dich", lachte ich warm und küsste Fallen auf die Stirn. "Ich will dich sicher nicht bitten, mich zu verlassen, aber Koks und so weiter sind echt nicht gut für dich", versetzte ich dann wieder ernsthafter. Schon seltsam, dass ich versuchte, ihr das einzureden, wo ich doch selbst ab und zu Drogen nahm und sie auch verkaufte.
Ironie, dachte ich, doch ich wollte einfach nicht, dass sie sich selbst damit weiterhin schadete. Liebevoll strich ich durch ihre blonden Haare und lehnte meine Stirn gegen ihre. Ich liebte sie so sehr, es schmerzte beinahe, doch war auch so schön, dass es mich allen Schmerz vergessen ließ. Ich schloss für einen Moment die Augen, war das unterschwelliger Schmerz in meiner Schulter? Was zum...?, fragte ich mich. Ich hatte doch gar nichts ans der Schulter. Allerdings verflüchtigte sich das recht schnell wieder, sodass ich zwar verwirrt war, es allerdings nicht weiter wichtig schien.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Do Nov 15, 2012 7:47 am

Ich lächelte verschmitzt. Ich hatte bei ihm die gezielte Reaktion hervorgerufen. Es wäre echt wundervoll, wenn wir für immer zusammenbleiben konnten. Das war schließlich, was heiraten bedeutete. Bis dass der Tod euch scheidet. Aber ich hatte noch lange nicht vor, zu sterben.
Etwas mürrisch stimmte ich Near zu. Ich würde den Drogen entsagen. Ich seufzte. Das konnte anstrengend werden. Erwartete er vielleicht zu viel von mir?
Ich blickte aus dem Fenster. Seinen Bruder würde ich schon gerne kennenlernen, kam es mir in den Sinn.
"Hm, du? Wann wolltest du denn zu Ren?"
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Do Nov 15, 2012 8:55 am

"Nicht jetzt gleich", meinte ich mit einem Lächeln und blickte auf meine Uhr. "Er arbeitet sicher noch und ich will ihn und Kaito nicht schon wieder stören", setzte ich dann leicht grinsend hinzu. "Vielleicht morgen", sagte ich dann nachdenklich und warf einen weiteren Blick auf das Gewitter draußen. "Fallen...wo ist eigentlich das Grab deines Vaters?", fragte ich schließlich. Warum ich diese Frage stellte? Ich wollte da hin. Es klang vielleicht albern, doch Matt hatte uns stets gesagt, dass wir uns auch an ein paar altertümlichere Regeln halten sollten und dazu gehörte auch, mit dem Vater des Mädchens zu sprechen, das man liebte, sogar heiraten wollte. Selbst, wenn Fallens Vater mir nicht mehr antworten konnte. Abgesehen davon war ich es ihr schuldig, bei dem, was ich getan hatte, auch wenn sie es nicht wusste, ich wollte es tun. Es ging mir dabei nicht um Vergebung, Himmel nein, das wäre viel zu viel verlangt, ich hatte einfach das Gefühl, als wäre es richtig und einmal in meinem Leben sollte ich auch etwas für sie tun und sie nicht immer nur mich glücklich machen lassen. Egal, wie schwer mir das fallen würde.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Do Nov 15, 2012 9:11 am

Ren arbeitete wahrscheinlich noch. 'Arbeitete'. Was Near unter 'atbeiten' verstand war mir immer noch nicht so ganz geheuer. Auch, wenn ich jetzt zu ihm und den Dark Legends gehörte.
"Das Grab meines Vaters?", wiederholte ich verwundert. Ich hatte es vor mir. Rechteckig, mit Blumen bestückt. Ein Grabstein mit dem Namen meines Vaters, Takai Yamamoto. Dann noch Geburts- und Todesdatum. So hatte ich es nach seiner Beerdigung verlassen und war nie wieder dort.
Meine Geschwister und meine Mutter hatten mich immer wieder gefragt, doch irgendwann hatten sie es gelassen. Ich hatte diesen Ort gemieden. ich mochte es nicht sonderlich, an unangenehme Ereignisse erinnert zu werden.
Doch jetzt, wo Near es ansprach, wollte ich schon gerne mal wieder dorthin. Die Nähe meines Vaters suchen. Ich lächelte.
"Es ist im Tannenwald. Auf dem Friedhof dort."
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Do Nov 15, 2012 9:29 am

Bei ihrer Antwort nickte ich und stand auf. Die Tatsache, dass ich immer noch nur meine Jeans trug, war mir noch gar nicht so richtig aufgefallen. "Dann zieh ich mir schnell was an, damit wir los können", meinte ich und lief schon zur Treppe, bevor ich mich noch einmal kurz umdrehte und erklärend, mit einem Lächeln hinzu setzte: "Ich muss mit ihm reden."
Schließlich lief ich die Treppe hoch und zog ein schwarzes Hemd an, bevor ich wieder nach unten ging und mit einem Lächeln sagte: "Du solltest dir auch was anziehen. Nicht, dass es mich stören würde, wenn du wenig an hast, aber es stört mich dann doch, wenn dir jeder hinterherguckt. Du gehörst nämlich zu mir und ich mag's nicht, wenn das angezweifelt wird"
Dabei grinste ich leicht und lehnte mich ein wenig gegen die Wand.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Do Nov 15, 2012 9:36 am

Ich streckte ihm die Zunge heraus und schlängelte mich an ihm vorbei die Treppe hinauf. Als ob ich halb nackt durch die Straßen laufen würde! Und besonders bei diesem Wetter...
Rasch zog ich mir etwas an und schaute wieder hinaus. Ein riesiges Gewitter. Na, da kam ja richtige Friedhofstimmung auf!
Ich kämmte mir noch meine Haare durch und ging nach unten. Dort zog ich mir meine roten Vans an und wartete auf Near. Ich rief ihm entgegen: "Ich hoffe, du hast einen Schirm!"
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Do Nov 15, 2012 9:47 am

"Hey, was mir gehört gehört auch mir, darüber diskutier ich nicht", grinste ich frech zurück und zog dann meine Stiefel und meinen schwarzen Mantel an, bevor ich einen schwarzen Regenschirm aufnahm und antwortete: "Natürlich"
Kaum befanden wir uns draußen, klappte ich den Regenschirm auf und hielt ihn über Fallen, während ich mit ihr zum Auto ging. Erst, nachdem sie im trockenen Wagen saß, klappte ich den Regenschirm zu und setzte mich selbst auf den Fahrersitz. Die Tür zog ich zu und schaltete wie üblich das Radio an. Der Empfang wurde durch das Gewitter ein wenig gestört, aber es ging. Schließlich fuhr ich ich los.

Weiter in: Friedhof im Tannenwald

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Dez 23, 2012 10:32 am

Von: Wohngebiete

Zurück bei meiner Villa parkte ich den Wagen und sah noch eine Weile zu, wie der Regen auf die Windschutzscheibe trommelte und die Scheibenwischer ihn ständig von selbiger verbannten. Zwischen Fallen und mir stand immer noch diese Stille und meine unausgesprochene Frage. Hast du das richtige gewählt? Sie tauschte ein normales Leben mit ihrer Familie gegen eines in den Schatten der Stadt an meiner Seite ein. Ein geschütztes Haus gegen die Türme einer Höllenfestung. Einen Engel gegen einen Teufel. Ob das wirklich der Weg war, den sie gehen wollte? Oder tat sie das nur für mich? War ich das überhaupt wert? Ich seufzte leicht, bevor ich ausstieg und sie mit dem aufgespannten Regenschirm bis zur Haustür brachte, welche ich aufschloss, bevor wir die Villa betreten konnten. Mein Zuhause. Unser Zuhause von nun an. Doch irgendetwas war seltsam.. War es wirklich nur diese Begegnung mit ihrem Bruder. Konnte das so viel ausmachen? "Er muss mich hassen", seufzte ich, einfach, um etwas gesagt zu haben, um diese Stille zu brechen, die ich nicht mehr aushielt und ich betete, sie würde einlenken, damit wir und nicht weiter anschwiegen, als hätten wir uns nichts zu sagen.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Dez 23, 2012 11:16 am

Die gesamte Fahrt über, von dem Zeitpunkt an, an dem ich meinen Bruder aus den Augen verloren hatte, lag eine schwere Stille zwischen Near und mir. Die Stille war beinahe erdrückend. Als söge sie unsere Gefühle füreinander aus uns heraus.
Das war nicht, was ich wollte, aber mein Kopf war voll mit Bildern von Jamie. Wie klein er früher gewesen ist, wie er fröhlich im Garten spielte, seine kleinen Hände total verdreckt aus der Sandkiste zog und sie unter Lachen an mir abwischte, nur um mich zu ärgern. Wie er dann doch ängstlich bei jedem Gewitter in mein Bett gekrochen kam und ich ihm ein Schlaflied sang. Er hatte immer nur das eine hören wollen: Der Mond ist aufgegangen. Eine Zeile dieses Liedes hatte sich in meinem Kopf nun in den Vordergrund gedrängelt: Weil uns're Augen sie nicht seh'n.
Auf dieser Welt gab es doch so viel Schönheit. Doch lag sie verborgen unter all dem, was wir für gewöhnlich, für alltäglich hielten.
Schließlich haftete sich mir das Bild meines völlig aufgebrachten kleinen Bruders ins Bewusstsein, der die Tür unseres schönen Hauses hinter sich zu schlug. Mir war nicht der Blick entgangen, den er meinem Freund zuvor zugeworfen hatte. Es war ein zorniger, fasst hasserfüllter Blick. Diese Reaktion hatte mich erstaunt. Ich hätte gedacht, er würde mich dafür hassen, dass ich ging und nicht Near. Immerhin war ich diejenige, die ihm das Herz gebrochen hatte. Ich hatte einem Achtjährigen zum ersten Mal das Herz gebrochen.
Und ich hätte nie gedacht, dass es genau so sehr weh tun könnte, jemandem das Herz zu brechen, wie wenn es einem selbst gebrochen wird. Es war sogar schlimmer. Ich hatte mich nicht so elend gefühlt, als Jonny mich verließ. Das hatte ich verstehen können. Wer wollte denn schon einen drogenabhängigen Junkie als Freundin?
Noch immer schweigend hielt Near vor seiner Villa. Er spannte wieder gentleman-like seinen Regenschirm über mir, so wie es halt seine Art war. Ich konnte mich glücklich schätzen, ihn zu haben. Was mir jetzt jedoch einfiel, worauf ich mir keinerlei Reim machen konnte war, wie er meine alte Addresse haben konnte. Meines Wissens nach wusste er noch nicht einmal meinen bürgerlichen Namen. Den Namen aus meinem alten Leben. Ich überlegte gerade, ihn danach zu fragen und das Schweigen zu brechen, da kam er mir zuvor: "Er muss mich hassen"
Mein Blick blitzte zu Near hinüber. Eigentlich sollte Yasu nun mich hassen und nicht ihn. Auch wenn es anders herum schien. Obwohl... könnte ich denn meine Geschwister hassen? Ich glaubte nicht, dass ich dazu in der Lage wäre. Ich hätte jetzt etwas weltbewegendes sagen können, um meinen Freund zu beruhigen, aber ich zuckte lediglich die Schultern.
In Ruhe zog ich meine Schuhe aus, legte meine Jacke ab und drehte mich dann wieder zu ihm um. Near war mein Freund. Und ich hatte ihn gewählt. Ich hoffte inbrünstig, dass es die richtige Entscheidung war. Denn mit ihm hatte ich ein Leben voller Tod und Gefahr gewählt. Er war es mir wert.
Ich lächelte und umarmte Near. Die unangenehme Entfremdung hatte lange genug zwischen uns geweilt.
"Selbst wenn er dich hassen sollte", murmelte ich, "Ich liebe dich weiterhin."
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Dez 23, 2012 12:11 pm

Schweigend schloss ich meine Arme um sie und strich dann sanft durch ihre blonden Haare. Nun, so lange sie mich liebte, war doch alles gut...oder? Ich sollte glücklich sein. Ich hatte Fallen, ich hatte meinen Bruder wieder und das belastete mich die Nachricht von Thirteens Tod. Er machte mir deutlich, dass auch ich nicht sicher vor dem Tod war. Nicht die Schussverletzung, nicht das Krankenhaus hatten das getan, nein, es war der Tod einer Person, die ich eigentlich nicht mochte. Ich verkniff mir die Tränen denn ich, Crow, konnte es mir nicht erlauben, um jemanden zu weinen, der mir mit allem, was er tat nur geschadet hätte, der den Legends stets ein Feind gewesen war. Doch da war Respekt, da war Bedauern. Und auch, wenn ich sicher nicht den größten Respekt vor dem Leben hatte, seine Vergänglichkeit war mehr als beängstigend. Hatte ich nicht schon viele Leben gehen sehen? Warum war mir dieses eine so wichtig? Unwillkürlich drückte ich Fallen fester an mich. Nicht auszudenken, wenn sie...nein, daran wollte ich gar nicht erst denken, so schrecklich war die Vorstellung. Ich würde es nicht aushalten, sie zu verlieren.
Und doch war ich mir dessen bewusst, dass auch das passieren könnte, doch ich hoffte, betete, dass es nicht Ren oder sie sein würden, die ich Zeit meines Lebens noch verlieren musste. Fallen nicht, weil ich sie so sehr liebte, weil sie mir Grund zum Lachen gab und Ren nicht, weil er mein Bruder war, weil ich ihn liebte, weil er mir so viel bedeutete. Und dabei kam mir eine Zeile aus einem Lied ein, das Ren für mich gesungen hatte, wenn ich nicht hatte schlafen können. Beautiful mother, soft and sweet, once you were gone we were not complete. Mein Bruder hatte mich immer beruhigt und es war, als könnte ich seine Stimme hören, wie er sang und spürte, wie ich ruhiger wurde. Ein Lied, Worte, über deren Bedeutung ich kaum nachgedacht hatte. Vielleicht verstand ich sie jetzt. Wir waren nicht dieselben, wenn wir uns nicht hatten. Ich wäre nicht mehr ich, wenn ich ihn verlieren würde. Ich wäre nicht mehr ich, wenn ich Fallen verlieren würde. Die beiden waren mir so unglaublich wichtig. Ich löste mich sanft von Fallen, hielt das aber nicht lange aus, ehe ich sie küsste. Danach sagte ich leise: "Sonst hättest du dich kaum entschieden, bei mir zu bleiben, nicht wahr?"

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Sa Dez 29, 2012 3:11 am

Ich schüttelte den Kopf. Nein, wenn ich Near nicht lieben würde, wäre ich wohl bei meinem Bruder geblieben. Ich wäre wieder zurückgekehrt. Obwohl ich meiner Mutter noch immer nicht verziehen hatte. Aber das musste ich jetzt auch gar nicht mehr. Ich würde sie eh nie wieder sehen.
Jetzt gerade konnte ich mich auf eine hoffentlich lange, glückliche Beziehung mit Near freuen. Außerdem war ich jetzt nicht mehr auf mich alleine gestellt. Ich war Mitglied der Dark Legends. Sollten wir also alle irgendwann mal geschnappt werden, würde auch ich eine Strafe absitzen müssen.
Ich lächelte. Diese ständige Gefahr, dieser Nervenkitzel, all das war sehr reizvoll. Es war jedoch auch deutlich, warum Kinder nun nicht mehr in mein Leben passten.
Eigentlich schade...
Ich sah meinen Freund an. Er war so liebevoll und strebsam. Er wäre ein guter Vater geworden...
Lachend dreht ich mich von ihm weg: "Komm schon, haben wir nicht irgendetwas zu tun?"
Immerhin hatte ich angeboten, für ihn bei der Polizei zu arbeiten. Jetzt konnte ich ihm endlich richtig helfen.
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Dez 30, 2012 5:41 am

"Oho, eine Frau will meine Arbeit machen?", grinste ich und alles an meinem Ausdruck machte klar, dass es ein Scherz war. Ich vertraute darauf, das Fallen, mit genug Erfahrung, genauso gut mit den Gefahren dieser Stadt umgehen konnte, wie jeder andere Legend. Und um ehrlich zu sein, hatte sie ja den besten Lehrer. "Allerdings haben wir tatsächlich etwas zutun, bevor du zur Polizei gehen kannst, ohne, dass ich mir ernsthafte Sorgen machen muss, möchte ich dir schießen beibringen oder mich zumindest davon überzeugen, wie gut du es schon kannst", erklärte ich. Da ich ja eine eigene Schießhalle hatte, nickte ich kurz zur Hintertür, um ihr zu bedeuten, dass wir nun dort hingehen würden. Dann streifte ich mir eine schwarze Lederjacke über, sie war einfach zweckdienlicher und erlaubte mehr Bewegung, als meine andere, blaue Jacke. Dann verließ ich die Villa durch die Hintertür und ging erst mal zur Koppel, welche ja ohnehin auf dem Weg lag. Ich pfiff leicht, bevor ich rief: "Rising Sun, komm her, Süße"
Die fuchsrote Stute hob den Kopf und wieherte nur zu mir herüber. Von zu mir laufen keine Spur. Ich schnaubte leicht, grinste aber. Dieses Pferd. Ren war wohl der Einzige, auf den die eigenwillige Stute jemals hören würde und ich hatte nach wie vor die Idee, sie ihm zurück zu geben. Weil sie eben Rens Pferd war hatte ich mich um sie gekümmert und ich liebte Rising Sun, doch sie gehörte meinem Bruder. Meine aschgraue Stute Lightning allerdings hob nicht nur den Kopf, sondern kam auch zu mir herüber. Die beiden anderen Pferde waren anscheinend im Offenstall. Gedankenverloren strich ich über ihre helle Stirn, während ich Fallen wartete.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Mo Jan 07, 2013 8:17 am

Wie gut ich was kann?, dachte ich verwirrt. Langsam folgte ich ihm hinaus. Er stand bei seinen Pferden und eins von beiden kam zu ihm. Es lag eine Glückseligkeit in seinem Blick, als er die Stute streichelte, die mich innehalten ließ. War er mit mir genauso glücklich?
Langsam dämmerte mir, worin er mich testen wollte. Im Schießen.
Ein wenig nervös biss ich mir auf die Lippe. Zwar hatte ich schon ein paar Mal eine Pistole in der Hand gehabt und auch mal auf Ziele geschossen, aber dann nur auf Flaschen, so ganz Cowboy-like und zum Spaß. Ich würde mich nicht als große Schützin bezeichnen.
Ich räusperte mich und unterbrach Near mit seinem Pferd.
"Wollen wir?", fragte ich und strich flüchtig über seine Hand.
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Mo Jan 07, 2013 8:34 pm

"Natürlich", sagte ich lächelnd und legte meine Lippen kurz auf die Nüstern der Stute, bevor ich noch einmal durch ihre dichte Mähne fuhr. Sie war nass vom Regen, doch das hatte Lightning noch nie etwas ausgemmacht, sie hatte nicht mal Angst vor Gewitter, wie viele andere Pferde.
"Bis später, Süße", sagte ich sanft, bevor ich mich von dem grauen Pferd abwandte und mit Fallen zur Schießhalle ging. Natürlich ließ ich die nicht offen und musste ersteinmal die Tür aufschließen, ehe wir sie betreten konnten. Drinnen drehte ich mich zu Fallen um und fragte ruhig: "Schon mal eine Waffe in der Hand gehabt? Ich meine wirklich, um sie zu benutzen?"

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Mi Jan 16, 2013 10:16 am

Ich folgte dem weißhaarigen Jungen in eine... Schießhalle, wie ich erkannte und sah mich erstaunt um. Es überaschte mich nun doch ein wenig, obwohl man Near eigentlich alles zutrauen konnte...
"Was?!", sagte ich auf seine Frage hin. Nein, ich hatte noch nie auf einen Menschen schießen wollen. Ich schüttelte also den Kopf.
"Nein, nicht wirklich.", sagte ich unsicher, und gab Near ein schiefes Lächeln.


(MÜÜÜÜÜÜLL!!!)
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Jan 20, 2013 1:30 pm

Lebt in DNC und hatte noch nie eine Waffe in der Hand? Seltsam, dieses Mädchen, dachte ich, doch ich lächelte leicht. Sie faszinierte mich wirklich und erinnerte mich daran, dass es nicht nur die Gruppen in dieser Stadt gab, sondern auch Zivilisten, die eben nicht jeden Tag irgendwen erschossen. Ich hatte sie beinahe ausgeblendet, da sie und ihre Geschichten, ihre Leben für mich so unbedeutend waren. Ab und zu starben sie eben, dann tauchten sie kurz in meinen Gedankengängen auf, immerhin musste ich wissen, wie man sie am besten beseitigen konnte, mehr aber auch nicht. Fallen war eine von ihnen gewesen, doch nun stach sie aus der Menge heraus, was wichtig für mich. Das hätte ich mir nie träumen lassen, dass das Leben dieses Mädchen, dem ich Drogen verkauft hatte, einmal in meine Arme treiben würde. Dass es mich dazu bringen würde sie zu halten, sie zu lieben. Ruhig erklärte ich ihr alles, was sie über die Waffe wissen musste und deutete dann auf eine der Zielscheiben. "Ziel auf den Kopf", sagte ich ruhig. So ruhig, als würde ich sie etwas selbsverständliches lehren und nicht das töten.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Mo Jan 21, 2013 8:33 am

Near lächelte leicht bei meiner Unsicherheit und ich fühlte mich gleich viel sicherer. Er würde mich nicht auslachen, nur weil ich noch nie richtig geschossen hatte. Er war auch ganz ruhig, als er mir alles erklärte, worüber ich unendlich dankbar war. Aber es war schließlich wichtig für unser Vorhaben, dass ich das Schießen einigermaßen beherrschte.
Zielstrebig hob ich die Waffe an und zielte. Der schwarze Körper hob sich deutlich von dem Weiß der Platte ab, ich drückte- und verfehlte.
Leise fluchend senkte ich die Arme und starrte auf die Zielscheibe. Ich hatte relative dicht neben dem Kopf ins Weiße getroffen. Mein Blick flitzte kurz zu Near rüber und ich hob die Arme erneut an. Ich musste ersteinmal meine Hemmungen überwinden. Dieses Mal würde ich nicht daneben schießen! Diesmal zielte ich genauer. Bestimmt und zielstrebig drückte ich ein zweites Mal ab. Und traf.
Zufrieden mit mir selbst sah ich, dass die Kugel da durch die Kopfform geflogen ist, wo normalerweise das Rechte Auge sein sollte. Und plötzlich fühlte ich mich komisch. Wenn ich wirklich auf einen echten Menschen schießen sollte... Ich schüttelte mich und blickte zu Near. Hatte er genug gesehen? Mit Sicherheit musste ich noch weiter üben!
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Mo Jan 21, 2013 11:04 am

Kritisch beobachtete ich Fallen. Das erste Mal schoss sie daneben, doch ich konnte ja nicht jeden an meinem Maßstab messen. Meine ersten Schießversuche waren deutlich sicherer gewesen, sie zitterte ja noch ein wenig.
Sanft stützte ich ihre Arme, nachdem sie ein zweites Mal geschossen hatte, diesmal traf sie. "Noch mal", wies ich sie ruhig an und küsste sie nebenbei auf die Wange. "Du machst das toll, aber du musst üben. Werd fester in den Armen", meinte ich dann und strich mit einer Hand leicht durch ihre blonden Haare.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Do Jan 24, 2013 5:30 am

Ich atmete noch einmal tief durch. Dann richtete ich die Waffe erneut auf die Zielscheibe. Nears Tipp beachtend hielt ich meine Arme fester. Hochkonzentriert schoss ich erneut und hörte, wie die Kugel abgefeuert wurde. Zufrieden stellte ich fest, dass ich ins Schwarze getroffen hatte. Wieder und wieder tat ich dies, die schwarze Kopfform war nachher total durchlöchert. Ich fühlte mich immer noch unwohl dabei, aber ich tat es einfach.
Schießen war wirklich leicht, wenn man seine Hemmungen davor erst einmal überwunden hatte. Ich blickte zu Near und lächelte ihn an. Inzwischen war es schon ziemlich späte geworden, ich fragte mich, ob er heute Nacht noch etwas vor hatte. Aber wahrscheinlich würde er sich ersteinmal von seiner Verletzung erholen müssen.
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Jan 27, 2013 2:25 am

Ich beobachtete weiterhin, wie Fallen sich schlug und ich musste sagen, sie wurde immer besser und schien meinen Tipp zu beherzigen. Bald war die Zielscheibe vollkommen durchlöchert. "Gut, dann lad jetzt nach und pack die Waffe in den Koffer, dann gehen wir ins Haus", sagte ich mit einem leichten Lächeln. Ich hatte es lieber, wenn meine Waffen gut verstaut und vor allen geladen waren, das war in so einer Stadt auch einfach wichtig. Ich besaß ja quasi noch ein ganzes Waffenarsenal, das im Keller der Villa verborgen war und in so ziemlich jedem Zimmer war eine weitere Pistole versteckt, aber trotzdem sollte man nicht unachtsam sein. Klar, wir hatten Schusswaffen. Das Problem war nur, die anderen auch. Heute Nacht sollte ich mich wohl einfach nur ausruhen, selbst wenn es in der Firma sicher eine Menge zutun gab.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Feb 03, 2013 2:19 am

Ich lächelte meinem Freund zu, lud die Waffe nach und packte sie ein. Dann gingen wir gemeinsam in die Villa und zu meiner großen Erleichterung schien Near nicht vorzuhaben, noch irgendwie auszugehen. Als er im Licht der Villa stand wurde mir mal wieder bewusst, wie gutaussehend mein Freund eigentlich war. Fröhlich hüpfte ich auf ihn zu. Ich nahm ihn bei der Hand.
"He, bin ich soweit?", fragte ich ihn. Ich wollte ihm unbedingt helfen. Auch wenn es mich nervös machte, in die Höhle des Löwen zu gehen. Aber Near hatte mir einmal gesagt, dass Vögel frei sein mussten. Und wenn ich die Schritte der Polizei kannte, wenn ich der Maulwurf war, dann konnte ich Near beschützen. Ihn würden sie niemals kriegen.
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Near Asukai
Crow of the Night
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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   Mo Feb 04, 2013 2:06 am

Ich lächelte leicht, denn ich wollte sie nicht gehen lassen. Nicht dahin. Aber ich hatte schon zugestimmt, ich musste mein Wort halten, wenigstens ihr gegenüber, sie hatte es verdient. "Ja...", sagte ich deswegen zögerlich. "Ja, du kannst gehen. Aber du musst mir versprechen, dass du auf dich aufpasst, ich will dich nicht verlieren", seufzte ich schließlich und strich mit einer Hand sanft durch ihre Haare. Eigentlich wollte ich gar nicht daran denken, was wäre, wenn sie herausfinden würde, welche Funktion Fallen erfüllte, wenn sie merken würden, dass sie nicht auf ihrer Seite war, dass sie direkt mit mir zutun hatte. "Aber egal, was du siehst, du wirst dich kontrollieren müssen. Fallen, das meine ich vollkommen ernst. Es kann auch sein, dass wir uns während deiner Arbeit bei der Polizei begegnen werden und wenn das so ist, dann musst du auch auf mich schießen. Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du nicht auf meinen Kopf zielst, aber du wirst schießen müssen. Und ich auch.", sagte ich ernst, wobei ich direkt in ihre blauen Augen sah. "Und es wird sicherer sein, wenn die anderen denken, du hättest mich verraten. Nur wir beide sollten wissen, wie es wirklich ist, verstehst du?"
Es erschreckte mich selbst, wie kühl ich eine Strategie aufstellen konnte, die mich dazu verpflichtete, so zu tun, als würde ich den Menschen, den ich am meisten liebte, verachten, als hätte sie mich verraten. Und vor allem störte es mich, dass ich den anderen Legends Schwäche vorspielen musste. Dass ich sagen müsste, ich hätte der falschen Person vertraut, dass ich so tun musste, als würde es mich mitnehmen, als wäre ich verletzt. "Fallen, das heißt auch, dass wir uns eine Weile nicht sehen werden", setzte ich dann noch hinzu und leider klang es schmerzvoller, als es meine Absicht gewesen war. Nicht einmal ihr wollte ich tatsächlich zeigen, dass es mich mitnehmen würde, sie nicht bei mir zu haben. Warum? Nun, ich hatte es mir angewöhnt meinem Umfeld eine Art von Stärke vorzuspielen, das hatte ich auch gemusst. Ich wusste, dass alle Legends bereit wären, in meinem Namen zu töten und in meinem Namen zu sterben, da konnte ich kein Chef sein, der bei jeder emotional komplizierten Situation zusammenklappte. Ich musste funktionieren, zu hundert Prozent und zwar immer, egal, was war.

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BeitragThema: Re: Villa von Near Asukai   So Feb 17, 2013 7:27 am

irgendetwas gefühlsvolles, gedankliches blabla, ich werde Near vermissen, ich will nicht auf ihn schießen, ich liebe ihn blabla, Küsschen hier, Küsschen da

(zu Polizei)


Zeitsprung!!
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