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 Hauptquartier der Sondereinheit

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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mo Nov 26, 2012 6:41 am

Ich lächelte Alexej an und sah zu ihm hoch, als er sich zu mir gesellte. Eigentlich war ich grade nicht sonderlich auf Gesellschaft aus, aber die des Russen war immer etwas Anderes, selbst wenn ich gerade das Gefühl hatte, auf ganzer Linie versagt zu haben. Eigentlich hatte ich nicht nur das Gefühl, es war so. Ich hatte auf ganzer Linie versagt. Ich versuchte, die ganzen grauen Gedanken von mir weg zu bekommen und sah hoch zu Alexej. Gut, dass er mich grade etwas so tiefgründiges gefragt hatte und ich ehrlich darüber nachdenken musste. Das war eine gute Art sich abzulenken.
"Ich denke, wir sollten Crow nicht als Person hassen. Wir kennen ihn nicht, dazu haben wir kein Recht. Wer weiß? Vielleicht ist er ja sogar ein ganz netter Kerl und hat einfach nur die falsche Ansicht der Welt oder eine scheiß Vergangenheit gehabt? Dass ihn seine Schwester so beschützt hat, zeigt das doch nur, finde ich. Aber ich denke, wir sollten seine Taten auf jeden Fall nicht gut heißen. Aber ich denke, den Tod sollten wir ihm nicht wünschen, Makarow. Den hat keiner Verdient, möge er auch noch so viel Scheiße gebaut haben in seinem Leben. Diese blöde 'Augen um Auge'-Einstellung. Irgendwann sind wir alle blind.", antwortete ich und sah in meinen Kaffeebecher. "So seh' ich das jedenfalls", fügte ich noch seufzend hinzu.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Nov 28, 2012 3:00 am

Ich bin froh, dass du noch lebst. Ich zuckte ein wenig zusammen, als Kuroe diese Worte sprach. War ich froh, dass ich noch lebte? Ich wusste es nicht. Mir war zurzeit ziemlich egal, ob ich lebte oder nicht.
Auf die Frage hin, ob es mir wirklich gut ginge nickte ich lediglich. Was hätte ich schon großartig sagen können, dass ich dabei war, den Verstand zu verlieren? Dass die Schuldgefühle zu viel für mich waren? Dass ich auf ein Kind geschossen hatte, das mit dem Rücken zu mir stand?
"Bin nur etwas müde.", sagte ich stattdessen. Ich wollte ins Bett. Ich musste ins Bett, auch wenn ich wusste, dass ich nicht schlafen könnte. Und wenn doch hätte ich nur Alpträume.
Ich würde Crow beschreiben müssen. Seine blutroten Augen, die aus seinem blassen Gesicht stachen und nach dem Leid anderer gierten. Sein junges und doch so von dem Erfahren schrecklicher Dinge entstelltes Gesicht. Die weißen Haare, die so gar nicht zu einer 'Krähe' passen wollten... Seine gesamte Wut...
Und dann der Schmerz und die Ungläubigkeit, als er von meiner Kugel getroffen wurde.
"Wir könnten in den Krankenhäusern nachfragen", murmelte ich abwesend. Die Kugel musste entfernt werden. Also würde Crow höchstwahrscheinlich ein Krankenhaus aufsuchen.
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Dez 11, 2012 10:26 am

Ich nickte auf seinen Vorschlag hin. Das machte Sinn. Davon, dass ich der Meinung war, er sollte sich auch noch mal mit Alexej unterhalten sagte ich momentan nichts, doch momentan war ich unwahrscheinlich froh, dass wir einen ausgebildeten Psychologen im Team hatten. Das brauchten wir in dieser Stadt aber auch eindeutig, immerhin wusste man nicht, was als nächstes passierte und wie aufwühlend das alles sein würde. Meist passierten schon vergleichsweise krasse Dinge, besonders, da wir in der Sondereinheit arbeiteten. "Ja, das sollten wir wohl tun. Willst du gleich mitkommen oder dich erst noch ausruhen?", sagte ich dann und sah Jonathan weiterhin besorgt an.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Dez 11, 2012 10:40 am

Jamies Antwort war bewundernswert, denn mal aus psychologischer Sicht zu sehen, neigten die Leute viel schneller dazu zu hassen, bevor sie sich Gedanken um die möglichen Faktoren machten, die Menschen dazu brachten, bestimmte Dinge zu tun. Nahm man mal das Beispiel eines jungen Mädchens, deren Eltern getrennt waren. Sie bringt ihren Vater um und ihre Stiefmutter und ihre Geschwister hassen sie dafür, aber keiner weiß, dass ihr Vater sie vergewaltigt hat. Ein krasses Beispiel vielleicht, aber ich hatte so einen Fall in der Therapie gehabt und meist rief ich mir dieses Mädchen ins Gedächtnis, wenn ich dabei war, über andere zu urteilen. In meinen Augen waren Menschen nicht dazu geschaffen, Recht zu sprechen und auch nicht, Gerechtigkeit zu definieren. Aber natürlich funktionierte die Gesellschaft auch nicht, wenn es niemand tat. DNC zeigte das nur allzu gut. Ohne Gesetze waren wir Nichts. Was unterschied uns von Tieren, wenn wir ohne Konsequenzen töteten? Dass wir erst überlegten, wen wir töteten? Nicht unbedingt. "Gute Antwort", sagte ich und strich ihr leicht durch die Haare, ehe ich einen Blick zu Jonathan und Kuroe sah. "Kuroe sieht geschafft aus, er zweifelt und Jonathan hat irgendetwas traumatisches hinter sich", analysierte ich rasch. "Ich werde wohl so bald wie möglich mit beiden reden müssen", meinte ich dann, da es als Profiler nicht nur meine Aufgabe war, Profile der Täter zu erstellen sondern auch, die Mitarbeiter psychisch fit zu halten. Bei Jamie machte ich mir da keine Sorgen, aber so wie Jonathan gerade aussah...und Kuroe...
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Dez 12, 2012 10:36 am

Wir würden also in den Krankenhäusern nach Crow fragen. Nach einem etwa siebzehnjährigen mit weißem Haar. Viel Hoffnung hatte ich da allerdings nicht. Entmutigt schaute ich auf meine Uhr. So eine Kugel zu entfernen dauerte nicht allzulange. Er würde also bereits gegangen sein.
Aber die Ärzte und Schwestern zu befragen und sie auf ihn aufmerksam zu machen war nie verkehrt.
Ich hätte nichts lieber getan, als mich mal aufs Ohr zu hauen und richtig auszuschlafen. Immerhin hatte ich die nacht durchgemacht und war dann in den frühen Morgenstunden noch auf diesen Vampir getroffen. Ich hasste Vampire. Und spätestens nach Twilight teilte auch die ganze Welt diese Meinung. Wie konnte man aus so etwas großartigem wie Dracula nur eine Art Popstar machen?
Glitzernde, gutaussehende Teenie-Schwarms. Einfach lächerlich.
Da mein Wunsch nach Schlaf allmehlich die Oberhand übernahm sagte ich zu Kuroe: "Ich werde eine Beschreibung machen und mich dann erst einmal aufs Ohr hauen, wenn das ok ist."
Sollte mir bis zu meinem nächsten Dienst jemand eine Kugel durchs Hirn gejagt haben, so hätte mein Team doch zumindest eine Beschreibung des widerlichsten Verbrechers dieser Stadt,
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Dez 18, 2012 8:54 am

"Naja ich versuche jedenfalls so zu denken. Es ist manchmal recht schwer, aber ich finde in diesem Job sollte man das können", sagte ich schulterzuckend. Manchmal, wenn ich einige Leute dieser Stadt sah, war es schon schwer, nicht zu vorschnell zu handeln, aber ich hatte in meinen Jahren auf Streife gelernt, dass man erst alles wissen sollte, bevor man urteilte und nicht, wenn man erst die halbe Wahrheit kannte.
Ich lächelte als Akexej Psychologe spielte. Allerdings hatte er recht, die beiden sahen nicht wirklich gut aus, das merkte sogar ich. Ich hoffte das wurde den beiden nicht zu viel. "Stimmt das solltest du", bestätigte ich.

(nichtssagend...)
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Dez 18, 2012 9:10 am

Ich nickte leicht. Es war nur gut, wenn Jonathan sich ein wenig Ruhe gönnte, schaden würde es ihm auf jeden Fall nicht. Ich erinnerte mich noch gut daran, dass ich zum ersten Mal auf einen Menschen hatte schießen müssen. Im Training und in der Polizeischule, selbst, als ich den Job in der Sondereinheit angenommen hatte, hätte ich gedacht, dass es so schwer sein würde, anzudrücken und ich verstand auch nicht, wie jemand es kaltherzig tun konnte, ohne sich dafür zu schämen, doch inzwischen ging es beinahe automatisch, ein Schutzreflex beinahe. Alexej hatte mir damals sehr geholfen und ich hoffte wirklich, dass er auch Jonathan helfen könnte, er war immerhin ein begnadeter Psychologe. Es war schön, ihn hier zu sehen, da ich wusste, wie es früher mit ihm ausgesehen hatte. Ob die Tattoos, Piercings und der grüne Schopf Überbleibsel von seinem alten Ich waren? Irgendwie glaubte ich das nicht, da gerade das ihn irgendwie ausmachte. Er war so gesehen Polizist, doch man sah es ihm nicht an. Er sah vertrauenswürdig aus, auch für jüngere Menschen. Die würden wohl eher einem gepiercten Typ trauen, als einem in Uniform. Und irgendwie bedeutete es für mich auch ein Stück weit, dass Alexej seine Art gefunden hatte, zu leben. Dass er wusste, wie er sein wollte und das war gut. Bei Jamie sah ich das genauso. Ich war froh, die beide zu haben. Sie waren wie Geschwister, Rückhalt und Vorbilder zugleich. "Gut, dann erstellen wir mal ein Phantombild", seufze ich und ging vor in unseren Technikraum. Dort hatten wir ein gesamtes mechanisches Pult mit Hologrammbildschirmen allein für diesen Zweck zur Verfügung.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Dez 18, 2012 9:33 am

"Ich weiß, Prinzessin", seufzte ich und lächelte leicht. Es war nicht meine Art, zu lange ernst zu bleiben, was bei manchen Dingen ein Nachteil sein konnte, doch zum größten Teil war es meine Art, die Dinge nicht zu leicht an mich heran zu lassen. Das war eben so, ich hatte es immer so gemacht und ob sich das jemals ändern würde, konnte ich jetzt noch nicht sagen. Vielleicht nicht, vielleicht irgendwann, wenn ich alt war, vielleicht wurde ich gar nicht alt. Wer konnte das in einer Stadt wie dieser schon sagen? Inzwischen grinste ich leicht und meinte locker: "Na ich hoffe, dass ich es schaffe, sonst haben wir bald zwei Psychos im Team, die mich umbringen wollen, weil ich so ein furchtbar schlechter Psychologe bin"

(ebenso ._.)
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Sa Dez 29, 2012 3:37 am

"Kuroe", sagte ich, ohne ihn anzublicken. "Danke."
Wir standen zusammen im Technikraum vor dem Hologrammbildschirm und starteten ein Phantombild. Angespannt, jedoch konzentriert betrachtete ich, wie Crows Fratze immer mehr gestalt annahm. Ich hörte meine eigene Stimme, fühlte mich aber nicht so, als würde ich sie steuern. Es war eher so, als stünde ich neben mir. Als wäre ich nur ein stummer Beobachter.
"Sein Kinn ist spitzer. Das Gesicht an sich schmaler. Ja, er hat rote Augen. Keine Ahnung, ob die echt sind. Weiße, längere Haare. Ja, so. Und rote Spitzen..."
Irgendwann hörte ich auf, mir zuzuhören.
Und dann starrte ich nur auf ein Bild, das Crow verdammt ähnlich sah. Sogar der überhebliche, kalte Gesichtsausdruck stimmte. Und die funkelnden blutdurstigen Vampir-Augen. Einfach gruselig.
Ich nickte. Das war er. Das war Crow.
Das sie auch alle so seltsame Haarfarben haben mussten. Alexej, Crow. Alice auch.
Alice!!
Die hatte ich ja total vergessen! ich holte mein Handy heraus und durchsuchte meine Kontakte. Da war sie. Die Nummer des Mädchens der Legends.
Unweigerlich musste ich grinsen. Wenn ich ihr näher kommen würde, würde ich mich auch Crow annähern. Das einzige Problem- er wusste, wie ich aussah.
"Kuroe", begann ich,"Ich bin im Besitz der Handynummer eines Legends. Ihr Name ist Alice. Sollten wir Crow nicht in den Krankenhäusern finden... dann könnten wir vielleicht über sie an ihn herankommen!"
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Sa Jan 05, 2013 9:51 am

„Keine Ursache, was auch immer ich getan habe“, antwortete ich mit einem leichten Lächeln und sah Jonathan eine kurze Weile lang warm und fürsorglich an. Ich hatte dieses Gefühl für jeden in meinem Team entwickelt, dass ich auf sie aufpassen musste. Sogar bei Jamie, die erstens älter als ich und zweitens sicher kein armes, kleines Mädchen war, das auf meine Hilfe angewiesen war. Nach und nach bildete sich auf dem Hologrammbild vor uns ein Gesicht. Meine Augen weiteten sich leicht. „Aber das ist...ja noch ein halbes Kind“, keuchte ich entgeistert und blickte in die roten Augen des Phantombilds. Ich musste sagen, Crow sah, wenn er das war, verflucht gut aus, aber so jung... Das hätte ich nie erwartet. Das hätte ich nie erwarten wollen. „So jung? Was ist nur los mit dieser Stadt?“, flüsterte ich entrüstet, eher zu mir selbst. Wie hatte ein Kind so werden können? Und er hatte uns alle ausgetrickst. Wie schlau musste jemand sein, der nicht älter als neunzehn sein konnte und schon so ein heftiges Strafregister hatte, doch noch nicht einmal gefasst worden war. Bis vor kurzen hatten wir ja nicht einmal sein Gesicht gekannt. Unglaublich. Ich konnte mich damit nicht so recht abfinden. Was Jonathan noch sagte schnitt ich nicht mehr richtig mit, doch ich hörte mich selbst antworten: „Sehr gut, aber bring dich nicht in Gefahr. Egal was du in dieser Hinsicht tust, du wirst es mit mir absprechen und wenn ich sage, es ist zu gefährlich, dann lässt du es. Und jetzt fährst du nach Hause und ruhst dich aus, verstanden?“
Ich war überrascht, wie sicher mein Tonfall war, wenn ich doch innerlich so aufgewühlt war. Man konnte es sehen, wie man wollte, die Tatsache, dass der gefährlichste Verbrecher dieser Stadt fast noch ein Kind war, war keineswegs ein Zeichen dafür, dass wir uns jetzt entspannen konnten, nein, es machte ihn noch beeindruckender, noch gefährlicher. Und mir wurde auch klar, dass ich dringen mit Alexej sprechen musste, er brauchte das Bild für die Akte und generell, es wurde wohl mal wieder Zeit für einen Termin, bevor ich hier noch komplett durchdrehte.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mo Jan 07, 2013 8:31 am

Ich nickte und konnte mir doch tatsächlich ein Lächeln abringen. Kuroe stand seinen Mann. Das musste ich ihm lassen. Außerdem würde ich nie wieder etwas ohne Absprache tun. Das letzte Mal ist es einfach zu sehr aus dem Ruder gelaufen. Beinahe wäre ich gestorben. Und fast hätte ich einen Jungen getötet.
Ich schüttelte mich. Höchste Zeit, das ich ins Bett kam!
Ich verabschiedete mich im Vorbeigehen bei meinen Kollegen und verließ das Gebäude. Ein wenig paranoid, ob mich Crows Schwester und ihre Freunde erneut zu töten versuchen würden überprüfte ich sorgfältig den Parkplatz und stellte meinen Rückspiegel ordentlich ein, bevor ich los fuhr. Endlich heim.

((zu Wohngebiete))
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Jan 09, 2013 9:56 am

Nachdem Jonathan weg war, gefror mein fürsorgliches, aufmunterndes Lächeln und ich lehnte mich gegen eine Wand, indes ich die Augen schloss und erst einmal tief durchatmete. Wie lange hatte ich nicht mehr geschlafen? Vernünftig geschlafen, Gott, das war schon eine Weile her. Eine Woche mindestens und langsam merkte ich das. Ich fühlte mich nur noch abgespannt, erschöpft. Schließlich ging ich zurück zu Jamie und Alexej, schenkte den beiden ein schwaches Lächeln, ehe ich mich in mein Bürdo verzog und mit dem Kopf auf dem Tisch einschlief. Zum Glück konnten meine Vorgesetzten das nicht sehen.
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Feb 13, 2013 5:42 am

"Das sollen die beiden erst mal probieren", antwortete ich mit einem fiesen Grinsen. "Dann müssen sie nämlich erst mal an mir vorbei" Dann sah ich allerdings wieder sanft zu Alexej hoch. Er würde es schon schaffen, die beiden wieder auf die Beine zu bringen. Er hatte es immer hin auch schon oft genug bei mir geschafft. Alexej war quasi fast so was wie mein persönlicher, kostenloser Psychloge. Wir unterhielten uns häufig stunden lang, wenn irgendetwas los war. Der Job als Polizist war ja nicht gerade stressfrei, was schon oft genug dafür gesorgt hatte, dass ich bei schweren Fällen fast zusammengebrochen war. Der grünhaarige Russe hatte mir dabei aber immer zur Seite gestanden und mit geholfen, was vielleicht auch ein Grund war, dass ich ihm blind vertraute und mich mit der Zeit etwas in ihn verliebt hatte. Was mir nur immer Sorgen machte war die Tatsache, dass ich das Gefühl hatte, dass er zwar allein half, aber niemanden an sich heranließ,wenn es ihm nicht gut ging. Ich war schon immer ein sehr fürsorglicher Mensch und es gefiel mir einfach nicht, wenn er sich nicht helfen ließ. Ich strich ihm gedankenverloren über die Wange und lächelte. Ich hatte noch Spätschicht und würde wohl auch noch länger bleiben, obwohl ich früher hier herbestellt worden war. "Sag mal, wie musst du heute noch arbeiten?", fragte ich ihn dann, als ich wirklich wieder richtig im hier und jetzt war.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   So Feb 17, 2013 8:10 am

(von Villenviertel)


Zeitsprung!



Ich hatte Near jetzt seit einer Woche nicht mehr gesehen. Nachdem wir uns morgens verabschiedet hatten, bin ich mit einem von Nears Autos losgefahren, um mir eine Wohnung zu suchen, die ich auch erstaunlich schnell aufgetrieben hatte. Der Vermieter war wohl froh, sie so schnell nach dem Tod des Vormieters wieder hat vermieten können. Es war sogar noch das Mobilar des Vormieters drin. Mal wieder ein gruseliges Faktum, dass bewies wie brutal und tödlich diese verfluchte Stadt doch war.
Ich hatte Near noch nicht einmal gesagt, wo ich absofort wohnen würde. Das schien mir am vernünftigsten. Wenn wir uns wirklich wie Fremde verhalten sollten, dann sollte er auch nicht wissen, wo ich mich nun überwiegend aufhielt. Bei ihm konnte man schließlich auch nie so genau wissen.
Und doch sehnte ich mich nach ihm. nicht während der Arbeit, da war ich zu konzentriert. Aber nachts, wenn ich alleine war, nur den Lärm der Straßen und des nächtlichen Treibens von draußen hörte.
Ich gähnte kurz und strich mir durchs Haar. Es fühlte sich nun bereits vertraut an. Am zweiten Tag nach meinem Abschied von meinem Freund hatte ich einen Friseur aufgesucht und sie etwas gekürzt und stufen lassen. Es war interessant, dass sie sich tatsächlich wellten, nun, da sie stufig waren. Ich sah mir nun selbst kaum noch ähnlich, was zu Teil auch an der Fake-Brille lag, die ich mir angeschafft hatte. Sicher ist sicher. Ich fühlte mich wie ein neuer Mensch, den ich jetzt ja auch spielte.
Dies war bereits mein zweiter Tag als Lucy Nielsen. Es machte mich ein wenig nervös, hier mit all den ausgebildeten Beamten zu arbeiten, aber ich überspielte meine Nervosität. Ich war der Meinung, meinen 'Vorgesetzten', Kuroe Kaido davon überzeugt zu haben, dass ich wirklich hierher geschickt wurde. Auch wenn er ein wenig verwirrt gewesen ist, da er nur mit einem neuen Mitarbeiter im Team gerechnet hatte: Marcel O'Murphy, oder 'Kobold', wie er sich mir vorgestellt hatte. Witziger Typ mit roten Haaren und einem lustigen Akzent. Anscheinend Ire.
Wie auch immer, Kuroe hatte einige Anrufe getätigt und ihm war bestätigt worden, dass eine Lucy Nielsen sich zu seinem Team gesellen sollte. (An den Bestätigungen war Near mit Sicherheit nicht ganz unbeteiligt) Schließlich hatte er nur etwas gegrummelt, von wegen, dass er immer als letzter Bescheid bekäme und hatte mich dann doch freundlich begrüßt und eingewiesen.
Nun sollte ich heute wieder kommen und dann würde er mir eine Aufgabe zukommen lassen. Es juckte mir schon in den Fingern, endlich etwas tun zu können und nicht nur hier herum zu sitzen und zu bangen, dass meine Tarnung nicht aufflöge..
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   So Feb 17, 2013 12:22 pm

Für mich war das ein Tag, wie jeder andere. Ich spazierte entspannt in die Zentrale, grüßte alle mit einem freundlichen Lächeln und blieb schließlich bei unserer neuen, Lucy Nielsen, stehen. Sie war erst seit gestern da und die psychologische Analyse, die ich bei jedem Teammitglied gründlichst vorgenommen hatte, war bei ihr dementsprechend unvollständig, doch ich hatte festgestellt, dass sie ein interessanter Charakter war. Ich beobachtete, wie sie sich durch die Haare strich. Unsicherheit, Nervosität, der Versuch, sich an etwas neues zu gewöhnen. Etwa die Frisur? Oder der neue Job? Jedenfalls sagte ich lächelnd: "Lady Lucy, wie der junge Morgen, siehst du aus. Kuroe ist in seinem Büro, falls du ihn suchst"
Natürlich hatte auch sie einen Spitznamen bekommen und meine lockere Art schon kennengelernt. "Solltest du psychologische Dienste in Anspruch nehmen müssen, ich bin an meinem Schreibtisch.", grinste ich dann und ging auch zu selbigem, wo ich mich an die Arbeit machte, ein Täterprofil für einen gesuchten Mörder zu erstellen. Das machte mir nicht so viel Probleme, wie die Akte, die schon seit Tagen auf meinem Schreibtisch lag. Crow. Ich sah sie kurz an und schob sie dann etwas von mir weg. Das konnte ich nicht, da erwartete Kuroe zu viel.
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   So Feb 17, 2013 12:28 pm

Ich war in meinem Büro und arbeitete an meinen schriftlichen Antworten für ein Interview mit der Stadtzeitung, wobei ich darauf achten musste, nichts genaues über die Sondereinheit der Polizei preis zu geben. Meine Vorgesetzten hatten mich angewiesen, ihre Existenz zu bestätigen, Aufgaben, Besetzung und weiteres allerdings im Dunkeln zu lassen. Ich sollte die Antworten so formulieren, dass es die Bürger beruhigte, eine wundervolle Aufgabe...nicht. Das war unheimlich schwer und ich würde wohl später noch mal unseren Profiler und Psychologen darüber lesen lassen, damit er mir sagte, wie ich mehr Sicherheit in meinen Worten vermittelte. Es war gut, dass ich mich so blendend mit Alexej verstand und noch besser war es, dass wir ihn hatten. Gestern erst hatten wir Zuwachs bekommen und war ich zuerst auch etwas misstrauisch gewesen, weil ich davon nichts gewusst hatte, nach einigen Anrufen hatte sich ihre Identität bestätigt. Lucy Nielsen. Eigentlich ein nettes Mädchen, ein klein wenig jung vielleicht, aber naja, irgendwann fing ja jeder mal an. Mit ihr musste ich heute auch noch reden, doch erst mal war ich mit diesem Interview beschäftigt...
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Feb 19, 2013 3:55 am

((von Nachtclubs und Bars))
(also eigentlich von zu Hause, Zeitsprung und so)

Ich betrat die Räumlichkeiten der hiesigen Sondereinheit der Polizei, schwungvoll und mit Zuversicht. Ich war jetzt schon eine Woche hier, hatte schon meine Dienstwaffe, die sich sanft um meine Hüften schmeichelte, und hatte die Teammitglieder schon ein wenig kennenlernen können. Unser Chef, Kuroe, hatte mich zuerst mit seiner Jugendlichkeit überrascht, da wo ich herkam waren die Polizisten in seiner Position deutlich älter, aber jetzt freute ich mich auf eine Zusammenarbeit mit ihm. Er war sogar richtig gutaussehend. Es wäre sicherlich interessant, seinen Chef zu verführen... Aber ich schob den Gedanken ersteinmal beiseite. Ich hatte ihn noch nicht soweit analysieren können, als dass ich seine Vorlieben herausgefunden hätte. Alexej, der Psychologe des Teams war ziemlich geheimnisvoll, seinem Akzent nach zu urteilen kam er aus Russland. Jamie schien eine starke Persönlichkeit zu sein. Es gab auch noch einen Parker, aber der war bisher noch nicht aufgetaucht. Und dann war da die Neue. Hatte mich gefreut, nicht alleine hier neu zu sein. Sie schien auch ganz nett zu sein. Lucy Nielsen.
Eine sehr junge, kleine, süße Frau. Mit weichem, blonden Haar und einer Brille, die ihr jetzt gerade schief auf der Nase saß.
Lachend ging ich auf sie zu und rückte ihre Brille zurecht. "Du solltest mal darauf achten, deine Brille ordentlich zu tragen."
Ich grüßte Alexej, der an seinem Schreibtisch saß und die 'Crow'-Akte von sich weggeschoben hatte und wandte mich wieder zu Lucy. "Geh doch einfach mal zu Kuroe, dann sitzt du hier nicht so verloren rum. Der beißt nicht.", sagte ich mit einem Zwinkern. Kurz rubbelte ich mir durch die roten Haare und richtete meine eigene Brille. Ich wollte Kuroe eh noch einmal nach einem Gewehr fragen, immerhin wollte ich damit vertraut sein, wenn es mal zum Einsatz käme.
"Ich komm auch mit."
Kurzentschlossen nahm ich Lucy am Arm und zog sie mit zum Chefbüro. Ich klopfte zweimal Fest und trat energisch mit meiner Kollegin hinter mir ein. Freundlich grüßte ich Kuroe und sagte mit einem entschuldigenden, wenn auch verschmitzen Lächeln: "Wir beide müssen kurz deine Zeit in anspruch nehmen."
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Feb 19, 2013 5:42 am

Ich fühlte mich eindeutig ziemlich zerknittert aus, als ich wieder in das Hauptquartier der Sondereinheit eintrat. Wahrscheinlich sah ich genau so aus. Kaum über die Schwelle des Fahrstuhls lockerte ich den Knoten der Krawatte meiner Uniform. Mir war schon den ganzen Morgen ziemlich übel, aber ich hatte heute seit einiger Zeit mal wieder Dienst in der Middle School gehabt. Ich kümmerte mich immer drei, vier Tage im Monat um die einzelnen Schulen. Hier in DNC waren so Sachen wie Drogenprävention und so besonders wichtig, auch wenn ich wusste, dass ich nicht bei jedem ankommen würde. Aber wenn ich so wenigsten ein paar Kinder und Jugendliche davon abhalten konnte auf die schiefe Bahn zu geraten, war es mir die Arbeit wert. Nur deswegen hatte ich mich auch nicht von dem flauen Gefühl, das ich heute Morgen im Magen gehabt hatte, aufhalten lassen.
Müde fuhr ich mir durchs Haar und ließ mich auf der Ecke von Alexejs Schreibtisch nieder. "Tag auch", lächelte ich und wuschelte dem Russen durchs Haar. "Wer is'n die?", ergänzte ich und wies mit dem Kopf auf ein Mädel, das gerade mit dem Neuen bei uns in der Arbeit im Büro von Kuroe verschwand. Ich hatte sie hier vorher noch nie gesehen.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Feb 19, 2013 8:56 am

"Das ist Lady Lucy", antwortete ich lächelnd, als Jamie sich zu mir gesellte. Allerdings schlug mein Lächeln in einen sorgenvollen Ausdruck um, als ich sie genauer ansah. Sie sah echt fertig aus. Ich stand auf und ging ein Stück näher zu ihr, bevor ich einen Arm um sie legte und sie kurz auf die Stirn küsste. "Alles in Ordnung, Printsessa? War's so heftig in der Schule?", fragte ich besorgt und strich sanft durch Jamies bunte Haare. Irgendwie kam mir das schon die letzten Tage ein wenig seltsam vor, noch gar nicht lange, aber Sorgen machte ich mir trotzdem. Ich mochte es nicht, wenn es ihr nicht gut ging und ich konnte wirklich darauf verzichten, noch jemanden zu verlieren. Für einen Moment warf ich einen traurigen Blick zurück auf meinen Schreibtisch. Ein Foto von mir und Ian stand darauf. Im letzten Sommer. In Russland. Besonders warm war das natürlich nicht gewesen, aber es war mein Zuhause. Unser Zuhause. Schließlich sah ich wieder Jamie an. Amerika war schön, keine Frage, ich war auch gerne hier, nicht zuletzt ihretwegen, aber es war etwas anderes, ob man in ein fremdes Land kam und eine fremde Sprache sprach, oder ob man da war, wo man aufgewachsen war und nie die Worte suchen musste, um sich in seiner Muttersprache vernünftig auszudrücken. Ich war schon eine Weile hier, mein Englisch war dementsprechend gut und man hörte nur einen leichten Akzent raus, aber dennoch, es war eben nicht das gleiche. Und jetzt schon gar nicht mehr, weil mein bester Freund tot war. Verdammt, wir waren zusammen aufgewachsen und jetzt..? Aber eigentlich ließ ich mir kaum die Zeit, darüber nachzudenken und versuchte immer, mir einzureden, dass der Tod dazu gehörte, früher oder später, einfach weiterlächeln und weiterleben, aber so einfach war das nicht.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Feb 19, 2013 11:06 am

Ich sah von meiner Arbeit auf und lächelte mein übliches, fürsorgliches Lächeln, als Marcel, ich weigerte mich, ihn Kobold zu nennen, solange ich ihn noch nicht besser kannte, und Lucy Nielsen mein Büro betraten. Sie waren beide erst seit Kurzem dabei, doch irgendwo hatte ich sie ins Herz geschlossen. Sie gehörten eben dazu, wir hatten hier in der Einheit nicht viel Zeit, uns großartig kennenzulernen und dann zu vertrauen. Wir mussten uns erst vertrauen, das Kennenlernen kam mit der Zeit dazu. Und genauso hatte ich mir das eben angewöhnt, was auch der Grund dafür war, dass ich gegenüber den beiden so fürsorglich und offen war, wie für den Rest des Teams. Als ihr Chef sollte ich auch jemand sein, der sich um sie kümmerte, der für sie da war und an den sie sich auch wenden konnten, wenn es mal Probleme gab, womit ich alles in allem doch eine recht schützende Position vor meinem Team einnahm. Manchmal fühlte ich mich wie der Einheits-Daddy, obwohl ich nicht mal der Älteste im Team war. "Was kann ich für euch tun?", fragte ich lächelnd und deutete auf die Stühle vor meinem Schreibtisch. Wenn es etwas längeres war, konnten sie sich ruhig setzen und die Tür schließen, das fand ich angenehmer. Mein Blick blieb etwas länger an Marcel hängen, als an Lucy. Er war ein Jahr jünger als sich, sah gut aus. Und er schien freundlich und witzig zu sein, aber das war's dann auch. Mehr konnte ich noch nicht sagen und momentan war das alles eine rein geschäftliche Sache. Ich wusste nicht, ob ich mir überhaupt vorstellen könnte, mit jemandem von der Arbeit...Naja, bei Jamie und Alexej schien das ganz gut zu laufen, doch ich dachte eigentlich, dass mir das Risiko zu hoch wäre, mein Urteilsvermögen zu verlieren, wenn mein Partner während eines Einsatzes in Gefahr wäre. Eigentlich ist das aber gar kein Thema, dachte ich und dann sah ich sie wieder abwechselnd an. Aufmerksam und interessiert, obwohl ich eigentlich zutun hatte, die Mitglieder der Einheit gingen bei mir vor.
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di Feb 19, 2013 11:10 am

Ich strich Alexej über die Wange und sah ihn ebenfalls besorgt an, als ich merkte, dass sein Blick auf das Foto von Ian fiel. "Hey...", hauchte ich und sah ihm in die Augen. Ich machte mir Sorgen um ihn. Seit Ian vor einigen Tagen verstorben war, war er nicht mehr ganz der Selbe wie früher. Klar, er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, aber ich merkte es einfach. Ich wollte ihn allerdings auch nicht damit belästigen, also versuchte ich einfach für ihn da zu sein. Ich war sogar über meinen Schatten gesprungen und hatte bei ihm in diesem gruseligen Sarg geschlafen. Das Ding blieb mir allerdings immer noch unheimlich, aber er war es mir wert.

(wenn du nicht antworten kannst, häng ich nicht was dran, aber ich bekomme heute nichts mehr hin)
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Feb 20, 2013 9:42 am

Ich lehnte meine Stirn gegen ihre und schloss die Augen. "Schon okay", antwortete ich und zwang mir wie so oft ein Lächeln auf. Es ging ihr selbst nicht gut, sie sollte sich keine Sorgen um mich machen. Vielleicht war das die Eigenart, die viele Psychologen hatten, dass sie anderen gerne halfen, sich selbst allerdings kaum helfen ließen. Das hatte ich schon damals auf dem College gemerkt, es war schwer, jemanden zu finden, den man seinen Freund und nicht seinen Psychologen nennen konnte, weil die Beziehung auf Gegenseitiger Hilfe beruhte und nicht auf einseitiger. Mit Ian war das anders gewesen, ich hatte ihm alles sagen können und umgekehrt genauso. Deswegen war es auch so hart, ihn verloren zu haben...Er war ja immer da gewesen. Fast wie ein Bruder. "Vielleicht gehst du heute früher? Kuroe versteht das sicher", schlug ich dann besorgt vor, nachdem ich Jamie kurz geküsst hatte.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Feb 21, 2013 9:22 am

Die Fahrstuhltür öffnete sich und ratzfatz stand der rothaarige Kobold auch schon vor mir und richtete meine Brille. Verdutzt blinzelte ich zweimal. Normalerweise war ich etwas mehr Diskretion in Sachen Abstand zwischen neuen Bekanntschaften und mir gewohnt, aber der Ire war wohl einfach offener in dieser Beziehung.
Auf seine Worte, die er übrigens in einem super niedlichen Akzent sagte murmelte ich soetwas wie eine Entschuldigung. Es dauerte nicht lange, da zog mein 'Kollege' mich auch schon mit in Kuroes Büro. Kobold schien wirklich energiegeladen, energisch und voller Tatendrang, was unserem 'Vorgesetzten' anscheinend ansprach oder verwirrte, auf jeden Fall blickte er Kobold länger an als mich, bevor er uns fragte, was er für uns tun könne. Sein Ton und sein Gesichtsausdruck verwirrten mich ein wenig. Es schien fast so, als hätte er uns beide, also auch mich ins Herz geschlossen. Ihm schien nicht klar zu sein, dass ich nur ein Maulwurf war, der ihm wenn es sein müsste ein Messer zwischen die Rippen jagen würde. Diese Tatsache erschreckte mich zwar, stärkte mein Selbsbewusstsein aber ungemein und so traute ich mich auch zu sprechen, bevor Kobold mir zuvorkommen könnte:
"Ich wurde noch nicht eingewiesen, es wäre wirklich nett, wenn wir das schnell erledigen könnten."
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Sa Feb 23, 2013 9:50 am

Ich schloss die Augen ebenfalls und atmete tief durch. "Nein es ist nicht gut", antwortete ich Alexej dann und legte meine Hand auf seine Wange. Es war schon süß, wie er sich um mich sorgte und ich musste lächeln, nachdem ich den Kuss erwidert hatte. Zum Glück waren wir momentan allein in der Zentrale deswegen konnten wir uns diese Zärtlichkeiten erlauben. Für Gewöhnlich waren wir im Beruf zwar ein Paar aber trotzdem eher Kollegen. Ich kam aber nicht dazu, Alexej zu antworten, da ich mich aus seiner Umarmung wand und Richtung Toilette sprintete, wo ich mir... Das Essen aus meiner Mittagspause noch mal durch den Kopf gehen ließ. Ich kam kurz danach wieder zu Alexej, schüttelte mich und lehnte den Kopf an seine Schulter. Normalerweise ging es einem besser, nachdem man sich übergeben hatte, aber das war bei mir gerade nicht der Fall. Was war nur los mit mir? Ich schloss die Augen. Allerdings schreckte ich dann wieder hoch. "Alexej....", murmelte ich stotternd. "... Den wievielten haben wir heute?"
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mo Feb 25, 2013 8:15 am

Besorgt und etwas verwirrt sah ich Jamie nach und strich dann sanft durch ihre Haare, als sie wieder kam. "Mensch, was ist nur los mit dir...?", fragte ich leise, als sie sich schon wieder von mir löste. Ihre Frage verwirrte mich etwas. "Eh...den 31. Oktober", antwortete ich dann. Klar, Halloween. In Russland kannten zwar die meisten dieses Fest, doch viele weigerten sich einfach, sich dieser amerikanischen Tradition so anzupassen und es zu feiern. Wir nannten es auch einfach "Karneval des Bösen", besonders unter den Jugendlichen und jüngeren Leuten war es recht beliebt, wobei ich allerdings sagen musste, dass ich es nicht unbedingt mochte. Auch wenn es witzig war, meinen Sarg an die Wohnungstür zu lehnen und wenn jemand klingelte, die Sargtür auf zu machen und auf russisch zu fragen, was zu Hölle sie denn wollten. Solche Scheiße konnte ich eigentlich nur mit Ian machen, dieses Halloween würde wohl auch, wie so vieles, anders werden. Trotzdem fragte ich mich, warum sie das wissen wollte. Jedenfalls, bis ich begriff, was sie vielleicht meinen könnte. "Du...meinst doch nicht...?", fragte ich nervös und sah sie bittend an, fast, als könnte sie es ändern, was ich mir da gerade ausmalte. Auch wenn das natürlich nicht möglich wäre.
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