~Dead Destiny~

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 Hauptquartier der Sondereinheit

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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di März 05, 2013 6:52 am

Kuroe bat mich und Lucy uns zu setzen und so nahmen wir uns jeder einen Stuhl. Aufmerksam betrachtete ich meinen Boss und bemerkte, dass sein Blick tatsächlich etwas länger an mir hängen blieb als an Lucy. Sollte das bedeuten, er wäre an Männern interessiert? Ich wollte jedoch keine voreiligen Schlüsse ziehen. Bevor ich etwas sagen konnte, kam Lucy mir noch zuvor und bat darum, eingewiesen zu werden.
Mein Mundwinkel zuckten amüsiert. Sie schien ein wenig nervös und vielleicht etwas vorschnell. Oder wollte sie einfach nur vor mir etwas sagen, aus Angst, sonst nicht zu Wort zu kommen? So oder so, amüsant war es auf jeden Fall.
Auf ihre Worte hin fügte ich mein Anliegen hinzu: "Ich bin, wie du weißt, Scharfschütze und wollte fragen, ob ich ein Gewehr bekomme oder zumindest irgendwo in Ruhe üben kann, um nicht aus der Übung zu kommen."
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do März 07, 2013 3:49 am

"Sicher, Lucy", antwortete ich ihr lächelnd und nickte dann zum Computer. "Ich würde mich ja als Mentor anbieten, doch ich fürchte, mir bei der Arbeit zuzusehen ist momentan recht uninteressant. Du könntest Jamie begleiten", fuhr ich fort und blätterte einen Terminplan durch. "Sie hat demnächst ein paar Außeneinsätze und kann dich auch in die Details einweisen, das Grobe übernehme ich gleich", setzte ich dann hinzu und blickte zu Marcel, als dieser zu sprechen begann. Ja, ich wusste, in welchem Bereich, Schießen, wir ihn einsetzen würden, hatte seine Akte bekommen, doch ich musste gestehen, dass ich sie bis jetzt nur überflogen hatte. Ich hatte noch keine Zeit gefunden, mir das genauer anzusehen, ebenso bei Lucy und ebenso wenig hatte ich daran gedacht, dass er ja vielleicht auch üben musste und eine Waffe brauchte. "Das mit dem Gewehr wird kaum ein Problem darstellen", sagte ich schließlich zu ihm, noch immer mit einem freundlichen, aufgeschlossenen Lächeln. Dann zog ich nachdenklich die Augenbrauen zusammen: "Wie du aber siehst, ist unsere Station unterirdisch, somit haben wir keine Schießanlagen zur Verfügung." Eine kurze Weile überlegte ich und klopfte mit meinen Nägeln, ja, ich musste sie unbedingt wieder schneiden, auf die Tischplatte. Dann hellten meine ungewöhnlich blassblauen Augen wieder auf und ich meinte: "Ich kann mit dir allerdings zu einem Platz hier in der Nähe fahren. Allerdings müsstest du dich gedulden, bis ich mit meinen Antworten für's Interview der Stadtzeitung fertig bin." Ich nickte kurz Richtung Computer und sah beide dann wieder an.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do März 07, 2013 7:51 am

Ich hörte Kuroe zu, ich war ziemlich fasziniert davon, dass es mir so leicht abgekauft wurde, tatsächlich hierher zu gehören, dass ich beinahe vergaß, zu nicken, nachdem er fertig war. Er würde mich also gleich grob einweisen. Gut. Dann würde ich mich wohl nicht mehr allzu fehl am Platze fühlen.
Und ich bekäme... Jamie als Mentorin. Bei dem Namen wurde ich hellhörig. der Spitzname meines Bruders war Jamie. Schon witzig, dass hier nun die Namen meiner beiden Geschwister vertreten waren. Lucy und Jamie. Ich musste mir ein Kichern verkneifen. Ich hatte diese Jamie noch nicht kennengelernt, aber ich freute mich schon darauf, mit ihr zusammenzuarbeiten. Und ich durfte raus. Vielleicht könnte ich mich mit Jamie gut unterhalten und so über sie die Stände in Bezug auf meinen Freund, den sie alle so dringlich suchten.
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Di März 12, 2013 3:15 am

Ich lachte nervös, als auch Alexej zu begreifen schien, was ich meinte. Ich war seit einigen Tagen überfällig. "Aber ich meine, das kann doch eigentlich gar nicht sein oder?", stotterte ich und sah dann flehend zu ihm hoch, als könnte er etwas daran ändern. "Immerhin haben wir doch nur einmal ohne Kondom mit einander geschlafen, so einen Zufall kann es doch gar nicht in Wirklichkeit geben oder?" Ich fluchte leise und lehnte meinen Kopf an Alexejs Brust. Ich hatte zwar nichts gegen Kinder, aber selbst schwanger zu sein? Das konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen. Und besonders, wo ich erst so kurz mit dem Russen zusammen war. Nicht, dass ich das von ihm erwarten würde, aber wer sagte, dass er mit uns länger als nur ein paar Monate halten würde? Ich wollte kein Kind allein großziehen. Auch wenn, ich mir momentan keinen besseren als Alexej vorstellen konnte. Er wäre garantiert ein süßer Vater. Ich schloss meine Augen und zog ihn in einer etwas verzweifelten Geste näher zu mir.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   So März 17, 2013 6:46 am

"Weißt du", begann ich und strich meiner Freundin beruhigend über die bunten Haare, während ich sie sanft an mich drückte. "Das Leben ist manchmal ein ganz schönes Arschloch", beendete ich meinen Satz. Es war nicht so, als würde ich Kinder nicht mögen, ich liebte sie und es war auch nicht so, als würde ich denken, Jamie wäre eine schlechte Mutter, beim besten Willen, nein. Sie würde sicher eine sehr gute Mutter sein und ich hatte bestimmt nicht vor, sie zu verlassen, es war einfach nur, dass wir noch nicht besonders lange zusammen waren. Natürlich hatte ich schon mal über Kinder nachgedacht. War ja nicht so ungewöhnlich in meinem Alter. Aber an einem Ort wie diesem? Nach einer so kurzen Zeit? Mit unseren Jobs? Man konnte sagen, was man wollte, aber Polizisten in DNC standen wahrscheinlich ganz oben auf der Abschussliste, das war kein Leben, in das ich ein Kind hätte reinziehen wollen. Besonders, weil ich nicht glaubte, dass ich ein besonders guter Vater wäre. Ich hatte so viel Mist gebaut. Ich hatte es nicht mal geschafft, auf meine Geschwister aufzupassen, wie sollte ich das bei einem Kind verantworten können? Aber Jamie damit alleine zu lassen kam für mich gar nicht infrage. Erstens, weil meine Gefühle für sie dafür viel zu stark waren und zweitens, weil es auch mein Kind war. "Wir kriegen das schon hin", sagte ich nach einer Weile sanft und hob mit einer Hand ihr Kinn leicht an, sodass sie in meine Augen sehen musste. Ich lächelte leicht, bevor ich meinte: "Versprochen."
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi März 27, 2013 12:09 am

Ich sah zu Alexej hoch und musste Lächeln. Diese Worte bedeuteten mir so unglaublich viel. Sie gaben mir wenigstens etwas Sicherheit. Wenn ich das hörte, begann ich fast wieder zu hoffen, dass wir das schaffen würden. Ändern könnte man es jetzt eh nicht mehr, denn abtreiben kam für mich sowieso überhaupt nicht infrage. Außerdem wäre Alexej so wie ich ihn kannte auch dagegen. Ich lächelte und zog ihn ein Stück zu mir runter, um ihn zu küssen. So lange er an meiner Seite bleiben würde, würden wir beide das schon schaffen, da war ich mir sicher. Er würde mir die fehlende Stärke schon geben. "Wenn du wüsstest, wie sehr du mir grade hilfst, Alexej", seufzte ich, als wir uns wieder von einander gelöst hatten und lehnte meine Stirn gegen seine.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi März 27, 2013 6:32 am

Den Kuss erwiderte ich furchtbar gerne und strich dabei weiter durch ihre Haare. Als wir uns von einander gelöst hatten, lächelte ich sie an. Das war furchtbar süß, dass sie das sagte. Mir kam eine Idee, aber ich war mir nicht sicher, war das nicht etwas früh? Ich dachte zwar manchmal wirklich darüber nach, wie es wohl wäre, den Rest meines Lebens mit ihr zu verbringen. Der Gedanke hatte mir eigentlich gefallen, also, warum nicht? Ich war ja schon immer ein wenig spontaner gewesen. Schließlich lächelte ich und kniete mich vor ihr hin. Ich hatte zwar weder einen Ring, noch einen Plan, aber genug Gefühle, um die folgenden Worte zu sagen. "Jamie...ich liebe dich. Ich weiß, wir sind noch nicht lange zusammen, aber ich...würde gerne wissen, ob du mich heiraten willst", sagte ich und lächelte dabei die ganze Zeit. Das kam mir zwar alles etwas verrückt vor, aber hey, was war in dieser Stadt schon normal.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do März 28, 2013 5:49 am

Ich hob eine Augenbraue, als Alexej vor mir auf die Knie fiel. "Alexej... Was zum...?", fragte ich. Der Satz blieb allerdings unvollständig, da er in dem Moment anfing zu reden. Mir fiel die Kinnlade bei dem Heiratsantrag herunter und ich hielt mir die Hände vor den Mund. Wollte er mich wirklich heiraten? Nach so kurzer Zeit? War es wirklich so gut, sich jetzt schon fest aneinander zu binden? Diese Fragen und noch einige mehr schossen mir durch den Kopf und ich schwieg kurz, dachte ehrlich darüber nach. Kam bei ihm wahrscheinlich nicht so gut an, aber er musste auch verstehen, dass es schon eine schwere Entscheidung war. Was war, wenn wir uns doch trennten? "Ach Alexej...", seufzte ich und zog ihn wieder hoch. Er musste doch nicht vor knien. "Natürlich", lächelte ich dann und küsste ihn. "Und ich liebe dich auch" Ich schlang meine Arme um seinen Hals und zog ihn zu mir runter, um ihn zu umarmen.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   So Apr 14, 2013 12:30 pm

Glücklich lächelte ich und schloss Jamie in meine Arme. Klar, es war früh, sehr früh, aber es freute mich unglaublich, dass sie so einem verrückten Vorhaben zustimmte, dass ihre Gefühle für mich anscheinend stark genug waren, um die Vernunft, die so etwas für sinnlos erklären würde, zum Schweigen brachte. Gerne erwiderte ich den Kuss. Nun, damit war sie dann wohl meine Verlobte. Naja, das hieß, wenn ich Ringe hatte. Trotzdem war es ein schönes Gefühl. Früher hatte ich nie geglaubt, dass es eine Frau gäbe, die einen so kaputten Mann, wie mich haben wollte. Aber...es gab auch noch einiges, das Jamie nicht über mich wusste. Ich hatte mal angedeutet, dass ich früher einer von diesen Fällen gewesen war, um die sie sich jetzt auf der High School kümmerte, aber meine Hintergründe oder, was ich genau gemacht hatte, hatte ich nie erklärt. Nach dem Tod meines Vaters war das Leben hart geworden. Ich war immer geliebt und behütet aufgewachsen, mit einer Mutter, die als Hausfrau Zuhause war, wenn ich aus der Schule kam und einem Vater, der sich nach der Arbeit die zeit nahm, mit mir draußen Fußball zu spielen oder über meine Hausaufgaben zu schauen und das hatte sich schlagartig alles verändert. Er war tot. Einfach so. Und wir standen da, mit niemandem, der arbeiten ging und einer Mutter, die aus Depressionen zur Alkoholikerin wurde. Einzig die Tatsache, dass wir das Haus meiner Großeltern geerbt und nicht mehr hatten ab bezahlen müssen, hatte uns damals vor der Straße bewahrt. Das bot immerhin ein Bett zum schlafen und unsere ganzen Möbel, aber, nachdem wir es nicht mehr bezahlen konnten, gab es weder Heizung nach fließend Wasser. Gerade in Russland und vor allem im Winter war das unschön gewesen. Und ich hatte mich um zwei kleine Geschwister kümmern müssen. Meiner Mutter hatte ich ihren Alkohol besorgt, weil sie betrunken am erträglichsten war und zumindest die Kleinen nicht schlug. Mich schon, aber das war mir egal, solange meine Geschwister davon nichts abbekamen. Besonders Carina, mein kleiner Stern. Und weil ich nicht wusste, wie sonst, hatte ich uns mit Minijobs und Diebstahl versorgt. Die Leute aus der kleinen Straßengruppe waren die einzigen, zu denen ich konnte, wenn mir alles zu viel wurde. Wenn ich mich betrinken musste oder Drogen nahm, um alles zu vergessen. Aber lange war ich nie weg, weil mir nicht wohl dabei gewesen war, meine Mutter und meine Geschwister lange alleine zu lassen. Ich erinnerte mich daran, dass meine Mutter einmal auf mich geschossen hatte, in ihren tiefen Phasen. Irgendwie hatte sie mich wohl für meinen Vater gehalten und Angst bekommen, weil sie wusste, dass er tot war. Oder sie hatte mich einfach gehasst, eins von beidem. Jedenfalls hatte ich das nur knapp überlebt und die Tage im Krankenhaus, die eigentlich so entspannt hätten sein können, waren eine einzige Qual, weil ich nicht mal wusste, ob meine kleinen Geschwister zu Essen hatten. Ich hätte einen besseren Ort für sie finden müssen, jedes Waisenheim wäre Luxus gewesen, doch ich war zu egoistisch gewesen, ich hatte sie nicht verlieren wollen und ich hatte als großer Bruder jämmerlich versagt. Was für ein Vater sollte ich sein, wenn ich nicht mal auf meine Geschwister achten konnte? Mein Bruder studierte inzwischen und Carina ging auf eine gute Schule, Mum trank weniger. Das alles war erst so, seit ich in Amerika Arbeit hatte und ihnen regelmäßig Geld überweisen konnte. Ich wäre gerne bei ihnen, aber erstens gehörten meine Träume hier her und zweitens gab es dort, wo ich aufgewachsen war, keine Arbeit für mich, die eine Familie ernähren und ihnen ein warmes Haus schenken konnte. Langsam ließ ich Jamie wieder los und strich durch ihre Haare. Ich lächelte, doch mir war kaum danach. Allerdings war das keine Besonderheit bei mir und die Maske war perfekt. Und ich freute mich ja auch. Dass sie mich wirklich wollte, aber...es fühlte sich so seltsam an, dass sie nicht mal wusste, wie es damals bei mir ausgesehen hatte, was ich tatsächlich für ein Versager war.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Fr Okt 04, 2013 7:43 am

((Fallen von Tannenwald))

Da hatte ich doch tatsächlich beinahe vergessen meine falsche Brille aufzusetzen. Im letzten Moment, bevor ich die Räume der Sondereinheit betrat, hatte ich daran gedacht, sie aus meiner Tasche zu ziehen. Sie war ganz verschmiert, was mich allerdings wenig störte. Entgegen aller meiner Erwartungen juckte es mich auch nicht die Bohne, dass ich wieder hier war. Obwohl ich all diese Leute hier verraten hatte. Ich war einfach viel zu müde, als dass es mich wirklich stören konnte. Ich wollte einfach nur in ein Bett. Oder mich sonst irgendwo hinlegen. Ich musste wirklich gewaltige Augenringe haben.
Als ich Alexejs Tisch passierte, nahm ich meine weiße Wollmütze ab und meine Haare hoben sich mit ihr, da sie sich elektrisch aufgeladen hatten. Genervt strich ich sie zurück an meinen Kopf. Meine Haare sahen ohnehin scheiße aus, glanzlos und platt gedrückt. Ich gähnte einmal, bevor ich Kuroes Büro endlich erreichte. Zum ersten Mal, seit ich den Friedhof im Wald verlassen hatte, fragte ich mich, was ich nun machen sollte. Ob ich auspacken sollte, oder weiterspielen. Ich stand eine ganze Weile unschlüssig vor seiner Tür, bis ich schließlich meine Hand zum Klopfen hob.
Ich klopfte dreimal zaghaft an, bevor ich die Tür einen Spalt breit öffnete und in den Raum hineinfragte: "Kuroe? Kann ich dich kurz sprechen?"
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Fr Okt 04, 2013 1:32 pm

Als es klopfte, saß ich an meinem Schreibtisch, besser gesagt, ich lag halb. Mit dem Kopf auf den Armen und einem halbleeren Becher kalten Kaffees vor mir. Ich hatte mal wieder eine Nachtschicht übernommen und war wohl irgendwann über den ganzen Akten und Presseterminen und neuen Hinweisen eingeschlafen. In letzter Zeit schlief ich nicht gut und dementsprechend wenig, außerdem arbeitete ich sehr viel, da war es dann wohl verständlich, dass ich ziemlich fertig war. Dennoch schreckte ich hoch, als Lucy eintrat und fuhr mir kurz durch die zerzausten Haare.
"Klar...", meinte ich, noch etwas verschlafen. Egal, wie es mir ging, für mein Team hatte ich immer Zeit, wir waren schließlich alle so etwas, wie eine Familie. "Setz dich. Was gibt's denn?", fragte ich dann mit meinem üblichen, fürsorglichen Lächeln. Lucy war zwar noch nicht lange bei uns, aber ich mochte die Kleine und sie schien auch mit allen anderen gut klar zu kommen, was mich natürlich freute.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Okt 09, 2013 9:17 am

Ich betrat das Büro und setzte mich Kuroe gegenüber. Er wirkte verschlafen und seine Stimme kratzig, als hätte er gerade noch geschlafen. Auch seine Haare sahen sehr verwuschelt aus. Hatte ich ihn geweckt? Bei dem Gedanken an Schlaf sehnte ich mich so sehr nach einem weichen Bett, ich hätte heulen können. Aber noch viel mehr hätte ich heulen können, als ich Kuroes fürsorglichem Lächeln begegnete. Wie hatte ich so einem liebevollen Menschen einfach so verraten können?
Ich biss mir auf die Lippe und blickte auf meine Fingernägel. Ich könnte sie wirklich mal wieder schneiden oder zumindest feilen. Ich fühlte mich angesichts der direkten Konfrontation mit meinem 'Vorgesetzten' doch mehr als nur verloren und ehrlich gesagt hatte ich mich noch immer nicht ganz entschieden, was ich nun tun würde. Zögernd öffnete ich den Mund und wollte anfangen zu reden, doch ich brachte keinen Ton raus. Mein Hals war unangenehm trocken und meine Gedanken nicht geordnet genug, um einen klaren Satz formulieren zu können.
War Near nun der Böse, oder war ich es? Was hatte mein Vater mit alldem zu tun? Fragen, auf die ich keine Antwort wusste. Warum hatte die Sondereinheit den drei großen Banden noch nicht längst das Handwerk gelegt? Woher nahmen sie ihre Informationen? Vertrauenswürdige Quellen? Plötzlich schoss ein neuer Gedanke durch meinen Kopf und ich verfluchte mich, dass ich da nicht schon früher drauf gekommen war. So müsste ich meinen Verrat nicht beichten, könnte meinen Fragen nachforschen und könnte obendrein mein Gewissen reinigen.
Ich räusperte mich kurz, sah Kuroe fest in die Augen und sagte: "Ich möchte als Maulwurf arbeiten."
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