~Dead Destiny~

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 Hauptquartier der Sondereinheit

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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Mai 03, 2012 4:01 am

(Hier befindet sich das Hauptquartier der neu eingerichteten Sondereinheit. Ausgestattet mit der neuest Technologie und unterirdisch gebaut)

Ich kippelte leicht mit dem Stuhl während mein Blick auf einen Monitor vor mir geheftet war. Darauf waren einige Daten über die letzen Morde in Dark Night City zu finden. Es waren ziemlich viele Daten, da es sich über einen Zeitraum von drei Wochen zog und hier in DNC, der Stadt des Todes und des Reichtums, wie sie auch manchmal in Amerika genannt wurde, so gut wie täglich zu Morden oder Körperverletzung mit Todesfolge kam.
Ich wünschte nur, der Schatten wäre hier weniger stark...aber andererseits hätte ich dann wohl keinen Job, überlegte ich, während ich weiter die Liste durchlas.
In den letzten Tagen hatte ich einige Mitglieder der Sondereinheit verloren. Was höchst bedauerlich war, da wir ohnehin schon zu wenige waren, um das enorme Arbeitspensum, dass diese Banden von Verbrechern machten, zu bewältigen-
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   So Mai 20, 2012 10:49 am

Ich seufzte, bevor ich den Raum betrat. So war ich also wieder hier. Wieder in Dark Night City. Die Stadt des Todes. Ich schüttelte leicht den Kopf. Ich hatte es doch tatsächlich geschafft, diese Stadt zu verlassen. Ich war für einige Monate bei meiner Schwester in New York gewesen. Wir hatten zum Abschied ein Foto geschossen. Ihr Sohn grinste mich von ihm aus immer an, wenn ich es betrachtete. Ich lächelte. John war wirklich ein süßer Bengel mit seinen schwarzen Locken und den großen dunkeln Augen. Er machte, dass ich auch Kinder wollte.
Aber an Kinder konnte ich in meinem Job nun wahrlich nicht denken. Oder war ich nicht deshalb zurückgekehrt? Ich wollte meine Ex-Freundin wieder finden.
Kanami Yamamoto. Da draußen bekannt unter dem Namen "Fallen".
Ich sah sie genau vor mir. Ihre langen hellblonden Haare tanzten im Wind und ihre blauen Augen leuchteten wie der Sommerhimmel. Ihr Lächeln war so bezaubernd...
Ich schüttelte mich. "Jonathan, du solltest mit den Tagträumen aufhören!", dachte ich, als ich an einigen vollgestapelten Schreibtischen vorbeiging.
Schließlich blieb ich neben Kuroe Kaido stehen. Es starrte auf seinen Monitor. Mein Herz einen Sprung, als ich merkte, dass er eine Liste mit Daten der letzten Morde geöffnet hatte. Ich überflog diese und entspannte mich ein wenig, als ich Kanamis Namen nicht las.
Sie war also wahrscheinlich noch am Leben. Meine Hände kribbelten vor Tatendrang. Ich wollte mich sofort wieder unter die Leute mischen und sie finden. Ob sie mein Herz noch hatte? Aber zuerst musste ich mich bei meinem Chef zurückmelden. Immerhin musste er entscheiden, wo ich nun weiterhin undercover arbeiten würde. Zuletzt hatte ich mich unter die Menschen im Randgebiet gemischt und dort auch Kanami aufgegabelt. Sie war ein kleiner Junkie, doch sie hatte mich einmal mit dem Chef der Dark Legends bekannt gemacht. Leider Gottes hatte ich das zu spät herausgefunden, dass dieser Junge ein Bandenchef war. Er hatte Kanami all ihr Leid zugefügt. Wütend ballte ich meine Hände zu Fäusten. Ich krieg dich!
Ich räusperte mich und sagte schließlich trocken: "Ich melde mich zurück aus New York."
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   So Mai 20, 2012 11:14 am

"Ah, Parker", murmelte ich, ohne ihn anzusehen. Das brauchte ich nicht. Er war der Einzige in meinem Team, der es verlassen hatte, um in eine andere Stadt zu gehen. Das nahm ich ihm beim besten Willen nicht übel, denn das Beste, das ein junger Polizist machen konnte, war diese Stadt zu verlassen. City of Light and Shadow - The City of Death, dachte ich. Tatsächlich hatte diese Stadt so einige Spitznamen, die wunderbar zu ihr passten.
"Wieso sind Sie wieder hier, Parker?", fragte ich ernst und drehte mich auf meinem mega coolen Chefstuhl um, den ich verdammt noch mal liebte. Eines der wenigen Dinge an meinem Job hier. Ich musterte den Braunhaarigen nachdenklich. Eigentlich lag es beinahe auf der Hand, was er hier wollte. "Sie wollen Crow finden, richtig? Aber Parker, das kann ich nicht gebrauchen. Rachewünsche oder Ähnliches sind unvorteilhaft. Wir wollen die Bürger beschützen und dazu gehört natürlich auch diesen verdammten Kerl zu finden und zu verhaften, aber weder ihn umzubringen, noch dafür über Leichen zu gehen.", sagte ich ernst und wickelte abwesend eine meiner schwarzen Haarsträhnen um meinen Zeigefinger.
Ich stand auf, schob meine Hände in die Hosentaschen, nachdem ich mir eine Zigarette angesteckt hatte, was ich eigentlich selten tat, da ich Rauchen hasste, aber gerade war ich dermaßen im Stress, dass ich es tat, und sagte dann grinsend: "Aber, wenn Sie bereit sind, wie früher zu arbeiten. Willkommen zurück in der Stadt des Todes, Parker."
Dann sah ich zur Seite auf den Dienstplan. Morgen hab ich Frühschicht..., dachte ich, zugegeben ziemlich angepisst. Heute Spät und Morgen Frühschicht. Da konnte ich eigentlich auch gleich hier bleiben. Meine Erklärung an meinen Mitarbeiter war allerdings noch nicht beendet. "Natürlich haben wir die Erlaubnis, über die Todesstrafe zu entscheiden, aber es wäre mir lieber, wenn Sie mit dieser Waffe da" Ich deutete auf seine Dienstwaffe "Nicht töten würden, da ich davon ausgehe, dass Sie irgendwann Frau und Kinder haben wollen und glauben Sie mir, mit dem Gefühl einen Menschen umgebracht zu haben, sei es nun ein Verbrecher oder ein Zivilist, wird man immer einsam sein. Egal, ob man in einer Beziehung ist oder nicht. Und das wollen Sie doch sicherlich nicht, oder?"
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   So Mai 20, 2012 8:11 pm

Ich will ihn nicht umbringen., dachte ich Ich will ihn leiden sehen. Wie er hinter Gittern langsam vereckt.
Ich starrte zu Boden, wobei mir einige Strähnen ins Gesicht fielen und meine braunen Augen verdeckten. Kaido hatte Recht mit dem, was er sagte. Ich wollte Crow finden. Er war mein letzter Anhaltspunkt auf der Suche nach Kanami. Und wenn ich sie gefunden hatte und sie sicher war, dann würde ich diesen Scheißkerl festnehmen. Drogen an eine Fünfzehnjährige verkaufen. Hatte der Typ denn gar kein Gewissen?
Kaido stand auf und zündete sich eine Zigarette an, was mich überraschte. Er rauchte normalerweise nicht. Er musste echt gestresst sein.
Mir wurde kalt, als er auf meine Dienstwaffe zeigte und übers Töten sprach.
Nein, ich wollte nicht einsam sein. Und ich wollte auch niemanden töten. Aber sollte Kanami in Gefahr sein und es wäre die einzige Möglichkeit... Unwillkürlich legt ich meine Finger an die Waffe.
Ich wollte mit diesem Mädchen glücklich werden und später mal Kinder bekommen. Ja, Kaido kannte mich. Ich lächelte und sah ihn an.
"Ich habe nicht vor, zu töten. Ich will beschützen."
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mo Mai 21, 2012 2:45 am

Ich grinste. "Das ist gut", sagte ich ehrlich. Es war etwas, das ich weitaus mehr gebrauchen konnte, als einen Mitarbeiter, der vor Rachewünschen blind wurde. "Willkommen Zuhause, Mr. Parker", sagte ich dann beiläufig, während ich mich zum PC zurück drehte. Nachdem ich den Rauch ausgeatmet hatte, begann ich zu erzählen: "Während Ihrer Abwesenheit, ich hoffe, es war schön in New York, das ist jetzt nämlich vorbei, wurde das Hauptquartier aufgebessert. Sie sehen, uns steht die neueste Technik zur Verfügung, das Problem ist nur denen auch... Und irgendwie scheint es in Mode gekommen zu sein, die Leute meiner Einheit kaltblütig, und vorzugsweise hinterlistig, abzuknallen. Achten Sie also auf ihre Schritte, Parker. Und schauen Sie immer hinter sich. Nie zu lange an meinem Ort bleiben, besonders nicht im Dunkeln. Ich weiß, es muss klingen, wie eine Lektion in einem schlecht gemacht Horrorspiel, aber das hier ist echt. Und das ist auch nicht schlecht, das kommt einem Untergang der Stadt gleich, denn die Verhältnisse haben sich deutlich verschlechtert, seit unsere Freunde die Legends eine Weile mit ihrem neuen Chef arbeiten. Crow scheint ein Führungstalent zu sein, aber auch die anderen beiden Gruppen machen ordentlich Probleme, ich weiß gar nicht, wo ich Sie zuerst einsetzen soll, so viel gibt es zutun. Am Besten ist....sie ruhen sich heute Abend noch einmal aus. Morgen beginnt der Ernst der Stadt. Frühschicht."
Ich seufzte. Wenigstens einen ruhigen Abend sollte ich dem Jungen noch gönnen.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Mai 23, 2012 1:53 am

Ich hoffe, es war schön in New York. Es war sogar sehr schön. Ich hatte mal wieder Zeit mit meiner Schwester verbracht. Und ich hatte endlich ihren Ehemann kennengelernt. Im Nachhinein betrachtet tat es mir leid, dass ich mir nicht einmal die Mühe gemacht hatte, zur Hochzeit zu erscheinen, obwohl ich die Einladung erhalten hatte. Aber zu der Zeit war ich...
Wie auch immer, ihren gemeinsamen Sohn hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Gerade mal zwei Jahre alt und schien immer zu lachen. John war ein wahrer Sonnenschein. Ich lächelte. John. "Ich habe ihn nach dir benannt, Jonny", hörte ich Julia sagen.
Abgesehen davon war ich überrascht, wie sehr meine Brüder gewachsen waren. Ich hatte alles jahrelang nicht gesehen. Und es hatte tatsächlich wehgetan, sie erneut nach so kurzer Zeit zu verlassen. Aber die Dringlichkeit und Verzweiflung in Mrs Yamamotos Stimme...
Ich musste Kanami finden!
Es behagte mir nicht, was Mr Kaido über die Technik sagte. Wenn die Legends diese neueste Technik benutzten, würde es sicherlich noch schwieriger werden, sie zu erwischen. Sie könnten viel unauffälliger vorgehen. Sicherlich hatte Crow sich schon mit allem angefreundet. Der Junge war nicht das, was ich dumm nennen würde. Im Gegenteil. Irgendwie war es zu bedauern, dass er zur falschen Seite gehörte. Er würde hier sicherlich gut zu gebrauchen sein, bei seiner Intelligenz.
Ich nickte meinem Chef zu, um ihm zu zeigen, dass ich seine Warnung zur Kenntnis genommen hatte. Auch wenn ich mir nicht sicher war, ob ich sie berherzigen konnte. Mein erstes Ziel war es, Kanami zu finden. Und da ich aus Erfahrung wusste, dass man sie sehr schlecht aufspühren konnte, musste man darauf warten, dass sie einen fand. Dass man ihr also per Zufall über den Weg lief. Die größte Wahrscheinlichkeit, dass dies eintraf führte mit sich, dass man für längere Zeit an einem Ort blieb.
Ich seufzte leicht und wandte mich zum Gehen, da fiel mir noch etwas ein. Was, wenn sie schon lange tot war, aber nicht identifiziert werden konnte? Sie war nicht als vermisst gemeldet worden. "Mr Kaido?", begann ich zögerlich, "Gab es in den letzten Monaten unbekannte Frauenleichen?"
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Mai 23, 2012 2:16 am

Etwas irritiert sah ich Jonathan Parker an. Was auch immer ihn dazu bewegt haben mochte, zurückzukommen, es musste das selbe sein, dass ihn nun dazu veranlasste, diese Frage zu stellen. Meine Mundwinkel zuckten leicht und ich antwortete: "Parker, es gibt hier tägliche so viele nicht zu identifizierende Leichen, dass ich ohne meinen Computer den Überblick verloren hätte. Und ich darf von mir sagen, ein ziemlich gutes Gedächtnis zu haben."
Dann aber bedeutete ich ihm mit einer Handbewegung, er solle mir folgen und ging in einen abseits liegenden Raum. An allen Wänden hingen Monitore, auf denen Daten verarbeitet wurden und in der Mitte des Raumes stand eine Art Pult mit einem holografischen Touchpad. Auf selbigem gab ich nun ein, was ich suchte und sofort öffnete sich auf dem großen Monitor mir direkt gegenüber ein Ordner mit den Bildern der unidentifizierten Frauenleichen.
Gut 200 Fotos musste dieser Ordner haben und täglich kamen neue dazu. Da konnte man sich wirklich fragen, wie diese Stadt weiterhin so viele Einwohner haben konnte...
Mein Gesichtsausdruck blieb neutral, während ich auf die Bilder sah. "Wenn Sie die alle durchsehen
wollen, viel Spaß.", sagte ich ruhig und wandte mich dann zum Gehen.
An der Tür blieb ich allerdings noch einmal stehen und sagte ohne mich umzudrehen: "Übrigens, mein Name ist Kuroe. Mr. Kaido klingt so alt."
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Mai 23, 2012 3:25 am

Ich nickte langsam. Natürlich wusste ich, wie viele Leichen es hier täglich gab. Ich hatte meine Teenagerzeit hier verbracht und das nicht gerade vorbildlich. Außerdem hatte ich eine Weile hier gearbeitet bevor ich nach New York ging.
Ich folgte dem Mann mit den schwarzen Haaren und beugte mich zögerlich über den Monitor. Mein Herz schlug wie wild. Meine Hände schwitzten. Ich wollte kein Foto von Kanami finden. Aber wenn ich tatsächlich keines fand, würde das bedeuten, dass sie noch lebte. Ihre Mutter hätte man informiert, wenn man sie identifiziert hätte.
"Natürlich, Kuroe. Danke.", sagte ich, als mein Chef mich allein mit den ca 200 Fotos ließ.
Die erste Leiche war eine junge Frau, die ich auf 20 schätzen würde. Tote leere Augen starrten ins Nichts. Schnell klickte ich weiter. Ich hasste es, mit dem Tod konfrontiert zu werden. Aber ließ sich nunmal nicht vermeiden. Ängstlich klickte ich mich durch den Ordner, immer wieder erleichtert, wenn ich Kanami nicht fand.
Doch dann blieb ich bei einem Foto hängen. Es war nicht meine Ex, aber das Mädchen kam mir bekannt vor. Sie hatte blaugefärbte Haare und war auffällig geschminkt. Sie trug ein Pandoraarmband. Ich betrachtete sie eine Weile. Sie müsste ungefähr Kanamis Alter sein. Jetzt fiel mir auch wieder ein, wo ich sie gesehen hatte! Sie war eine Bekannte von Kanami. Die hatte die beiden eine Zeit lang viel zusammen gesehen. Ihren Namen wusste ich jedoch nicht. Ich war der Meinung, Kanami hätte ihren Namen mal erwähnt. Oder vielmehr ihren Spitznamen. Es war irgendein Vogelname. Die Mädels hatten sich ja alle irgendwelche Namen gegeben. So hieß Kanami bei diesen Leuten auch "Fallen". Ich schüttelte den Kopf. Sie würde traurig sein, wenn sie vom Tod ihrer Freundin erfuhr. Inzwischen hatte ich alle Fotos durchgeklickt und seufzte erleichtert, sie nicht gefunden zu haben. Sie lebte also noch.
Ich klickte zurück zu dem Foto mit der Blauhaarigen, als mir ein Gedanke kam. Vielleicht war Kanami dabei gewesen! Vielleicht war sie jetzt auch in Gefahr!
Ich notierte mir die Daten des Fundortes und des Zeitpunkts. Das war erst zwei Tage her! Wenn Kanami wirklich dort gewesen war, hatte ich zumindest einen Anhaltspunkt in meiner Suche nach ihr!
Ich schloss den Ordner und sprang auf. Ich zwang mich dazu, ruhig zu wirken, als ich an meinem Chef vorbei ging.
"Ich bin dann weg, bis morgen, Kuroe"
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Mai 23, 2012 8:48 am

"Bis dann", verabschiedete ich mich, während ich nun wieder vor meinem Computer saß, auf dem ich herumtippte und mir weiter Daten ansah, die mir vielleicht hinweise auf die Aufenthaltsorte gewisser Kriminellen geben könnten.
Allerdings fand ich vor erst nichts wirklich hilfreiches. Indes ich weiter auf den Bildschirm starrte, vielleicht gefesselt davon wirkte, bemerkte ich kaum, dass mir die Zigarette aus dem Mund gefallen war und nun auf dem Tisch ein wenig weiter qualmte.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Mai 23, 2012 10:13 am

Ich eilte aus dem Hauptquartier, vielleicht ein wenig zu schnell, aber Kuroe bemerkte es sicherlich nicht, er hatte sich schon wieder vor seinen Computer gesetz Den Zettel mit den Daten über den Leichenfundort in der Hand stieg ich draußen in meinen roten Mitsubishi Eclipse und ließ den Motor an. Ich freute mich über das schnurrende Geräusch. Wie eine Katze. ich strich sanft über das Lenkrad und fuhr los, Richtung Rnadgebiet. Dort, wo das blauhaarige Mädchen gefunden wurde, würde ich meine Suche beginnen.

((zu östliches Randgebiet))
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Jul 25, 2012 12:02 pm

[Startpost]

Es regnete und Tropfen klatschten hart gegen die Scheiben meines Chevy, als ich in die Auffahrt zum Parkplatz der Polizei einbog. Wieder einmal zu spät und wieder einmal mit zwei Streifen Motorenöl auf der linken Wange. Mein giftgrüner Pony, der mir leicht übers rechte Auge fiel, störte mich ein wenig, weshalb ich ihn zur Seite schüttelte. Mit nun besserer Sicht parkte ich meinen Chevy Impala und stieg aus. Ich schloss meinen Wagen ab, grinste und sagte auf russisch: "Bis später, Chester"
Danach lief ich rasch, um nicht allzu nass zu werden, ins Gebäude und in den Lift, um in das unterirdische Hauptquartier der Sondereinheit zu gelangen. Mein Chef, Kuroe Kaido, war bereits oder immer noch, anwesend und ich nickte ihm lächelnd zu.
"Wir haben keine Neuigkeiten, da?", fragte ich mit meinem leicht russischen Akzent und sah ihn aufmerksam aus meinen hellblauen Augen an, bevor ich mich umsah, ob ich meine Lieblingsgespielin hier irgendwo sah. Aber Jamie schien noch nicht da zu sein. Schade, mit der Dame konnte man echt gut herumalbern und es kam nicht selten vor, dass wir uns ein wenig ärgerten, aber immer mehr auf freundschaftlicher Basis. Ich mochte die Frau mit den bunten Haare, manchmal nannte ich sie ganz gerne 'Rainbow Dash', was von einer Kindersendung herrührte, die es nicht mehr gab, die ich als Kind allerdings gerne gesehen hatte, da ich Pferde liebte und gerne geritten war. Damals in Moskau. Manchmal vermisste ich Russland schon sehr und obwohl ich versuchte, so oft wie möglich dort zu sein, war da immer dieses seltsam leere Gefühl, dass mich an Heimweh erinnerte.
"Jamie ist noch nicht da?", fragte ich und grinste leicht. Dann kam sie wohl doch noch später an, als ich. Na, wenigstens nicht als letztes da! Das war doch schon mal was. Immerhin war ich ansonsten immer viel zu spät da und auf den Ärger konnte ich verzichten.
Immerhin hatten wir hier immer ordentlich zutun, weshalb unser Chefchen wohl auch den ganzen Tag hier herum hing. Nun schwieg ich und ging weiterhin schweigend meiner Arbeit nach. An meinem Schreibtisch brütete ich über ein paar Täterprofilen. Manche davon hatte ich selbst erstellt, denn ich war Profiler hier. Schon komisch, dass ich es geschafft hatte, so wie ich aussah. Aber ich liebte meinen Job und das Team hier war unschlagbar. Naja...fast. Irgendwie schafften diese widerlichen Kriminellen es immer wieder, uns zu verarschen oder unsere Leute zu töten. Das war echt Mist. Kurz lehnte ich mich in meinem Stuhl zurück und schloss die Augen. Wenn ich an die Verluste dachte wurde mir fast übel.
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Mi Jul 25, 2012 1:12 pm


Ich kam sichtlich entnervt mit einem halbleeren Pappbecher Kaffee aus einem der Verhörräume und warf meinem Chef die Akte auf den Tisch. Zum Glück machte diese auch den runtergefallenen Glimmstängel von ihm aus, bevor dieser noch die ganze Bude in Flammen setzte -was meiner Meinung nach eigentlich ganz cool wäre-.
"Jackpot, der Sack hat gestanden. Wir haben alles auf Band, er hat seine Alte umgebracht", murrte ich und ließ mich allerdings kurz darauf ein, der Schäferhündin meines Chefs durch das weiche, flauschige Fell zu fahren, was meine Laune sogar wieder etwas hob. Ich mochte diesen Hund, auch wenn ich mehr ein Katzenmensch war.
Seufzend ließ ich mich auf den Stuhl hinter meinem Schreibtisch fallen und strich mir müde durchs Haar. Es war noch nicht mal ganz Mittag und ich war schon mit den Nerven runter. Fing ja super an der Tag.
"Da bist du ja auch endlich mal Makarow. Ticken die Uhren bei euch Russen anders, oder warum haben andere schon ihr halbes Tageswerk vollbracht, bevor du mal endlich zur Arbeit erscheinst?", pflaumte ich den Kerl mit den grünen Haaren halb zum Spaß, allerdings auch halb ernst an. Er hätte eigentlich bei dem Verhör dabei sein sollen, aber so musste ich den Mist alleine machen, da Kuroe zu beschäftigt war. Andererseits war es auch ganz witzig das Böser-Bulle-Spiel -den guten Bullen gab es bei mir so gut wie nie- allein zu spielen.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 12:56 am

"Du musst die Zeitverschiebung mit einberechnen, Jay", antwortete ich leichthin und ohne von meiner Arbeit aufzusehen, denn ich wusste, welches Bild sich mir bieten würde. Eine junge Frau mit klaren lila Augen und Haaren in allen Farben des Regenbogens. Dass sie sich im Verhörsaal zu einer wahren Hexe verwandelte, die so etwas wie Freundlichkeit nicht zu kennen schien, war auf den ersten Blick nicht zu erahnen. Und eigentlich auch nicht, dass sie bereits 30 Jahre alt war.
"Und ich hab dir tausend Mal gesagt, du kannst mich ruhig Alexej nennen", meinte ich dann und blätterte ein wenig in einer Akte herum.
"Hab ich es gesagt oder nicht? Die Psyche von diesem Kerl war viel zu schwach für die unglaubliche Jamie Connor. Imperatorin des Verhörsaals.", grinste ich dann vor mich hin.
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Kuroe Kaido
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 1:44 am

"Ach Alexej, du beehrst uns auch mal mit deiner Anwesenheit?", fragte ich grinsend zu dem Profiler gewandt, der wie immer zu spät war und hatte sogar noch Motorenöl auf der Wange. Das kam wohl von seinem Chevy Impala. Er schraubte ja ständig an dem Ding rum. Aber ein schicker Wagen war es schon, das musste ich zugeben, auch, wenn ich Motorräder deutlich bevorzugte. Nur im Dienst fuhr ich einen schwarzen BMW, privat zog ich mein Motorrad eindeutig vor.
"Und nein, wir haben nichts großartig neues", antwortete ich dann auf seine Frage hin. Auch, wenn er sonst nicht russisch mit uns sprach und sein Akzent nur ganz leicht war und ihn irgendwie sehr sympatisch machte, hatte er sich das 'Da' statt 'Ja' wohl nie wirklich abgewöhnt. Naja, jedem das seine, es störte ja auch nicht im Geringsten.
"Gut gemacht, Jam", lächelte ich, als sie aus dem Verhörsaal kam und von dem Geständnis berichtete. "Aber Kinder, meine Schicht ist vorbei und ich brauche Schlaf. Wir sehen uns heute Abend und steckt hier nichts in Brand", meinte ich dann und stand auf. Ein leiser Pfiff und meine Schäferhündin Chica trabte an meine Seite. Ich machte die Leine an ihrem Halsband fest und verließ mit ihr das Hauptquartier. Nachdem ich im Auto saß überlegte ich mir, dass ich wohl noch auf einen Kaffee in der Innenstadt vorbei schauen würde und fuhr los.

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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 2:25 am

"Ich weiß Alexej aber ich finde Makarow immer noch besser. Es erinnert mich so schön an Vladimir Makarov aus Call Of Duty. Es hat Spaß gemacht ihn tot zu prügeln", grinste ich mit den Füßen auf dem Schreibtisch und öffnete den oberen Knopf meiner Uniform. Mein Vater hätte das jetzt als äußerst undamenhaft bezeichnet, doch alleinschon die Tatsache, dass ich gerade über einen Shooter sprach, war wohl schon ein Zeichen dafür, dass ich auch alles andere als damenhaft war. Den folgenden Kommentar über meine Verhörfähigkeiten nahm ich mit einem fiesen sadistischen Grinsen und einem Nicken auf.
"Bis dann Kuroe. Entspann dich mal wieder richtig", lächelte ich meinen Chef an. Ich mochte den Kerl und es gefiel mir kein Bisschen, dass er dauernd so viel arbeitete. Klar man konnte in der Arbeit aufgehen und es war auch gut, dass er die Sache ernst nahm, aber es wirkte etwas übertrieben auf mich.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 3:04 am

"Ciao Kuroe", grinste ich. Er war jung, jünger als ich, und doch arbeitete der Schwarzhaarige viel länger und viel intensiver. Als unser Chef trug er eine gewaltige Verantwortung, die ich auch als Last bezeichnete. Das war wohl nicht das einfachste der Welt, wenn man erst 25 Jahre alt war.
"Das freut mich aber", meinte ich dann auf Jamies Bemerkung bezüglich Call of Duty hin. "Mein Großvater hieß Vladimir", fügte ich dann noch hinzu, wobei ein leichtes Lächeln auf meinen Lippen lag, während ich sie betrachtete. Eigentlich war ich nicht so. Ich lächelte zwar manchmal, aber das war viel eher Maskerade, als ehrlich und nach Lachen war mir nicht immer. Hier aber und mit Leuten, die ich mochte, konnte ich ganz anders sein. Offen und fröhlich und eigentlich immer für einen Spaß zu haben.
"Sag mal, Rainbow Dash, wie hast du den Kerl heute wieder zum Reden bekommen?", fragte ich, während ich weiter durch die Akten blätterte.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 11:25 am

"Das wird dir wohl so lange ein Geheimnis bleiben, wie ich nichts aus dir heraus holen will", lachte ich und streckte ihm die Zunge raus, wobei ich den kleinen Stecker in meiner Zunge entblößte.
"Du bist nicht der einzige, der seine Psychospielchen spielen kann", ergänzte ich dann allerdings und zuckte vielsagend mit den Augenbrauen.
Dann senkte ich allerdings selbst meinen Blick auf den Schreibtisch, an den ich mich gesetzt hatte und fing an, mich an die Akten über den nun endlich abgeschlossenen Fall zu setzten und diese ein für alle Mal zu beenden. Ich holte meinen Laptop heraus und tippte entsprechende Sachen ein, da ich zu faul war, das selbst zu schreiben -außerdem hatte ich eine sehr unleserliche Handschrift, was allerdings die wenigstens wussten.
Ich saß selten gerne allein in meinem Büro, welches mir als Co-Chefin eigentlich zustand, weswegen ich auch gerade einen freien Schreibtisch besetzte, es war als würden mir dort die Wände auf den Kopf fallen. Außerdem war hier der grünhaarige Russe, mit dem man sich auch während der Arbeit immer gut unterhalten konnte.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 11:51 am

Ich lachte kurz.
"Was würde eine hübsche Frau wie du denn aus mir heraus bekommen wollen?", fragte ich grinsend und zwinkerte kurz, bevor ich aufstand und ihr eine Akte, an der ich gerade gearbeitet hatte, auf den Schreibtisch schmiss. "Hey, Printsessa", grinste ich und betrachtete sie aufmerksam aus meinen ungewöhnlichen hellblauen Augen. "Meinst du, das kriegst du auch hin?", fragte ich schließlich und tippte auf den Namen, der vorne auf der Akte stand. Vier Buchstaben, die jedem in dieser Stadt wohl bekannt waren. Crow. "Ich würde nämlich zu gern wissen, wer dieser Mistkerl ist und warum er all die Menschen umgebracht hat", zischte ich dann und verengte die Augen. Ich hasste Morde. Das war doch einfach nicht nötig! Andererseits mochte ich auch Todesstrafen nicht. Für mich war das so nach dem Prinzip: 'We kill people, who kill people, because killing people is wrong'. Einfach nur geheuchelt.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 12:07 pm

"Da gibt es bestimmt so einiges, was man aus dir heraus bekommen könnte", lachte ich und brachte wieder dieses fiese, sadistische Grinsen, welches so gar nicht zu meinem Aussehen passte.
Ich warf einen Blick auf die Akte, die er mir reichte und drückte ihm diese direkt wieder in die Hände, als ich den Namen gelesen hatte. Das reichte schon um mir zu sagen, dass das zu viel für mich war.
"Schraube locker? Erstens bist du hier der Profiler und schaust den Killern und Kriminellen ins Hirn und Zweitens bekomme ich Crow bestimmt nicht hin. Für wen hältst du mich?", rechtfertigte ich mich.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 12:24 pm

"Jamie Connor, die Imperatorin des Verhörsaals", antwortete ich und versuchte ein Lächeln, doch angesichts dieser Akte gelang es mir nicht so wirklich. Dieser Typ war wie ein Schatten auf dem Bild der wunderschönen Stadt, in der wir lebten. Dann schüttelte ich den Kopf un seufzte: "Nein, in dieses Hirn kann ich nicht schauen. Ich kann bei ihm nicht wissen, nur vermuten und das macht mich fertig."
Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen, bevor ich erzählte: "Vor ein paar Jahren hat mein Ausbilder zu mir gesagt, dass die Profiler auf einem schmalen Pfad zwischen Licht und Schatten leben, weil wir es sind, die um zu verstehen, wie Kriminelle handeln, selbst im Denken kriminell sein müssen. Ansonsten könnten wir nicht erahnen, was sie tun. Wir müssen denken wie sie. Aber ich will nicht denken wie Crow. Ich kann das nicht. Um mir denken zu können, was sie tun werden, muss ich ihre bisherigen Taten sehen, als wären es meine. Und das hat immer ganz gut funktioniert und ich kam damit klar aber bei Crow...Ich weiß nicht es... ich schaffe es, für einen Moment wie er zu denken aber dann kommt es mir irrational und krank vor und ich falle aus der Rolle. Und dann ist alles, was ich bereits zusammengefasst habe einfach...weg. Ich glaube, er ist komplett geistesgestört, Jamie. Nicht, dass sein Verstand vernebelt wäre oder seine Wahrnehmung, nein. Er ist sicher schlau, sonst hätten wir ihn ja schon aber mir scheint es, als wäre dieser Kerl von etwas gefesselt. Etwas, wofür er tötet und wahrscheinlich noch denkt, es sein gerechtfertigt"
So etwas gab es teilweise unter Kriminellen. Was die anderen taten, darauf sahen sie rational und vernünftig, aber ihre eigenen Taten, mochten sie noch so grausam sein, schienen ihnen wie eine Gerechtigkeit, die nur sie verüben konnten. Mit einem etwas finsteren Blick sah ich auf die Akte. Sie war so leer...irgendwie. Es häuften sich die Straftaten darin doch meine psychischen Analysen ließen sehr zu wünschen übrig. Der schwerste Fall in meiner Laufbahn, an dem ich zu scheitern drohte.
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Jamie Connor
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 12:39 pm

Ich sah zu Alexej hoch und hörte ihm zu. Ich hatte zwar selbst ebenfalls Erfahrung damit, mich in Täter hineinzuversetzen, aber das wohl in anderer Hinsicht als er.
"Wir bekommen den Kerl schon noch irgendwann. Da bin ich mir sicher.", sagte ich schlicht und sah auf die Tischplatte. Dann sah ich auf und klopfte ihm kurz freundschaftlich gegen die Schulter. "Einige Idioten brauchen halt ihre Zeit, bis sie dann doch einen Fehler machen."
Dann sah ich wieder herunter auf meinen Bericht und tippte weiter.
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Alexej Makarow
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 12:58 pm

"Vielleicht...", flüsterte ich und behielt weiterhin die Augen geschlossen. Was sie sagte war zwar unglaublich tröstend, doch wirklich glauben konnte ich ihren sanften Worten nicht so wirklich. Als ich die Augen aufschlug, zog ich eine Zigarettenschachtel aus meiner Hosentasche und zündete mir dann eine Zigarette an, bevor ich Jamie die Packung hin hielt und ihr auch eine anbot. Ob sie Raucherin war oder nicht, wusste ich gerade gar nicht mehr so recht.
"Aber manche Idioten brauchen auch sehr lange, bis sie bestimmte Worte sagen können...", meinte ich dann, eher zu mir selbst, als zu Jamie, bevor ich in einem heiteren Ton auf ein anderes Thema wechselte.
"Weißt du, machmal fragte ich mich, wie psycho ich selbst sein muss, um die ganzen Psychos zu verstehen", grinste ich.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 1:10 pm

"Nein danke, ich rauche nicht", lehnte ich die Zigarette ab und schüttelte den Kopf. "Ich bin Sportlerin vergiss das nicht"
Ich hob eine Augenbraue, die im Gegensatz zu meinen Haaren noch meine richtige Haarfarbe -blond- hatten, überging den Kommentar allerdings.
"Oh, du bist der reinste Psycho! Sieh dir doch nur mal an, wie du rum läufst ich meine das geht doch gar nicht, die Haare zu den Augen und sowieso deine ganze Art so absolut Psycho! Meine Güte!", antwortete ich lachend und wischte Alexej das Öl, das immer noch auf seiner Wange klebte, ab. So wie ich redete, glaubte ich von mir selbst gerade nicht, dass ich mittlerweile 30 Jahre alt war, sondern eher 17 oder so. Aber so war ich halt, wenn ich gute Laune hatte.
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 1:53 pm

Ich zuckte leicht zusammen, als ihre Hand meine Wange berührte, tat aber nichts dagegen und schloss für einen winzigen Moment die Augen, da ich die Berührung sehr genoss. Sie war flüchtig und kurz aber trotzdem irgendwie...fesselnd. Als ich die Augen schnell wieder aufschlug, sah ich direkt in ihre klaren Augen. "Das mit den Haaren kommt von dir, da?", fragte ich grinsend und strich ihr eine Strähne ihres bunten Haares aus dem Gesicht. Jamie hatte ein junges Gesicht und ein sehr schönes, wenn man mich fragte. Es war ihr nicht anzusehen, dass sie schon dreißig war.
Nun, aber das war wohl nur meine Meinung, die dann doch sehr beeinflusst von den Gefühlen war, die ich schon seit längerem für die Co-Chefin hatte, von denen ich aber nichts sagte. Ich vermutete einfach, dass es kompliziert sein würde. Sie war meine Chefin und nebenbei zwei Jahre älter, als ich.
Außerdem glaubte ich nicht daran, dass sie diese Gefühle auch für mich hatte. Wahrscheinlich sah sie mich als eine Art kleinen Bruder oder einfach nur guten Freund...wenns hoch kam. Möglicherweise wohl auch nur einen einfachen Kollegen. Ich atmete kurz den Rauch aus und begann leise: "Jamie..."
Dann aber redete ich einen Moment nicht weiter, bevor ich lächelnd sagte: "Ach, vergiss es einfach..."
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BeitragThema: Re: Hauptquartier der Sondereinheit   Do Jul 26, 2012 2:08 pm

"Nein Alexej ich hasse so‘was. Was willste denn?", fragte ich und lehnte mich auf meinem Stuhl zurück. Ich war ein sehr neugieriger Mensch und konnte es gar nicht ertragen, etwas nicht zu wissen, das hieß wenn Leute ihren Satz nicht zu Ende sprachen oder nicht sagen, was sie wollten. So einfach würde ich ihn jetzt nicht mehr davon kommen lassen.
"Du weißt, ich bekomme das eh aus dir raus wenn du willst", sagte ich wieder mit meinem Sadisten-Lächeln, welches sich einfach immer auf mein Gesicht stahl, wenn ich an meine Arbeit dachte.
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