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 Östliches Randgebiet

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BeitragThema: Östliches Randgebiet   Mi Mai 02, 2012 1:28 am

(( Fallen von "Leerstehende Gebäude"))

Regenwolken bedeckten den Himmel und verdunkelten den Tag, der so schön begonnen hatte. Wind zerzauste mein Haar und zerrte kalt an meiner dünnen Kleidung.
"Hey Süße! Wie viel?", dann schallendes Gelächter, als ich mich an einer Gruppe junger Männer vorbeizwängte. Ich fühlte mich unwohl unter ihren Blicken, sie schienen sich in mich hinein zu bohren. Obwohl ich Augenkontakt vermied kam ich nicht drumhin zu bemerken, dass der Eine, der gerufen hatte, tatsächlich nicht schlecht aussah. Seine roten Haare machten ihn auffällig und attraktiv.
Ich beschleunigte meine Schritte und bog in die nächste Straße ein. In diesem Moment fing es zu regnen an. Schwere Tropfen schlugen mir ins Gesicht und ließen meine Schminke verlaufen. Bald sah ich aus wie ein Pandabär. Ich sah in die Scheibe eines Cafés und musste fast über mein eigenes Aussehen lachen. Es war total lächerlich.
Rrrriiiing
Ich betrat das Café und versuchte meine durchnässten Haare zu richten. Dann trat ich auf die Theke zu. Die Frau dahinter starrte mir mit einer Fresse entgegen, ich wäre am liebsten wieder in den Regen hinausgerannt. Aber Hunger ließ mich bleiben. Ich bestellte mir ein Stück Käsekuchen und einen Kaffee. Dann setzte ich mich an einen der kleinen Tische und las die Städtische Zeitung, die auf diesem Tisch lag.
Mord. Totschlag. Andere Verbrechen. Streiks. Polizeigewalt.
Seufzend legte ich die Zeitung wieder weg. Die Tagesordnung dieser Stadt war doch krank!
Der Regen ließ nach und ich machte mich wieder auf den Weg. Langsam schlenderte ich durch die grauen Straßen. Graue Häuserblocks, schwarze Fenster. Die Trostlosigkeit dieses Ortes in dem der Tod lauerte hatte etwas unheimlich Beruhigendes an sich. Für mich zumindest. Denn hier fiel ich nicht auf. Niemand interessierte sich hier für mich. Niemand, denn ich früher gekannt habe, kam je hierher. Hier war ich sicher. Sicher unter Verbrechern.
Eine alte Schrottkiste surrte an mir vorbei und ich blickte dem Auto hinterher. Meine Hände juckten. Ich wollte mal wieder fahren. Es war schon über ein Jahr her, seit ich das letzte mal ein Auto gesteuert hatte. Der Gedanke an Crow kehrte zu mir zurück.
Die Dark Legends machten gelegentlich Straßenrennen. Vielleicht sollte ich mich ihnen anschließen...
Gedankenversunken setzte ich mich an den Straßenrand. Near Asukai. Crow.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mi Mai 02, 2012 10:52 am

(Come from Dark Legends Hauptquartier)

Es regnete, als ich im östlichen Randgebiet ankam und meinen Wagen in einer dunklen Gasse parkte. Kurz nach dem Aussteigen spannte ich meinen schwarzen Regenschirm auf und verriegelte dann mein Auto. Meine Lust, meine Frisur zu ruinieren, hielt sich in Grenzen, ansonsten hätte ich den Regenschirm wohl nicht mitgenommen. Was ich hier wollte wusste ich nicht genau, aber ich dachte mir, das man hier oft alte Bekannte und neue Freunde treffen konnte, weshalb ich auch ein wenig Stoff dabei hatte.
Eine Weile ging ich durch die teils zerstörten Straßen und summte dabei leise vor mich hin: "This is my last Goodbye~ Leaving all this memories of you behind~ I will not wait here and waste my whole Life~"
Während ich so in Gedanken war, fuhr ich mit zwei Fingern über die Narbe, die sich von meinem Hals bis übers Schlüsselbein zog. Kurz biss ich die Zähne zusammen, da ich an den gedacht hatte, dem ich sie verdankte. Er ist tot, Near... Ganz ruhig..., versuchte ich mich selbst zu beruhigen und atmete tief durch, bevor ich mir die Schaufenster der kleinen Läden hier genauer besah. Ich entdeckte einen Bestatter. Nett, dachte ich und lächelte leicht. Tatsächlich sah ich jetzt, wo ich darauf achtete mehrere Bestattungsunternehmen. "Na die Stadt hat's nötig", murmelte ich und betrat schließlich ein Café, da ich diesen Regen Leid war.
Ich mochte Regen schon, aber dabei draußen rum zu laufen, gehörte nicht gerade zu den Dingen, die ich meine Vorlieben nannte. An der Theke bestellte ich bei einem Mädchen, das meiner Meinung nach den Intelligenten Blick eines Fisches besaß, einen Kaffee und setzte mich dann etwas weiter nach hinten an einen Tisch am Fenster, von dem aus ich einen guten Blick über den kleinen Laden aber auch den Straßenabschnitt draußen hatte.
Nachdem ich meinen Kaffee getrunken hatte, zahlte ich und verließ dieses Café. Es war mir mit seinen Sonnenfarben ohnehin zu optimistisch vorgekommen. Hier gehörte so etwas einfach nicht hin. In die Innenstadt, vielleicht. Aber sicher nicht ins Grenzgebiet, in dem der Tod nur einen Atemzug entfernt sein konnte.
Langsam schlenderte ich durch die Gassen. Es schien niemanden zu stören, dass ich hier war. Viele von den Leuten hier dürften meinen netten Spitznamen kennen, aber ob sie mich erkennen würden wenn ich vor ihnen stand wusste ich nicht. Es wusste ja noch nicht mal die ach so geniale Sondereinheit wer "Crow" wirklich war.
Irgendwann sah ich ein junges Mädchen, das mir sehr bekannt vorkam. Ich blieb stehen und betrachtete sie genau. War das...? "Fallen?", fragte ich, da ich nun vor ihr stand.
Was machte sie hier? Es war eine Zeit her...
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mi Mai 02, 2012 4:57 pm

"Fallen?"
Beim Klang meines Namens schreckte ich hoch. Mein Unterkiefer klappte herunter und mein Herz machte einen Satz vor Schreck. "Wenn man vom Teufel spricht...", murmelte ich.
Seine weißen Haare vielen ihm leicht über die roten Augen, die mich verwundert anschauten. Er stand direkt vor mir und sah mich unter seinem schwarzen Regenschirm hervor an. Mit einem Blick auf meine Durchnässte Kleidung versuchte ich einen Witz zur Begrüßung und sprach, wie immer leise: "So ein magisches Gerät sollte ich mir auch anschaffen."
Dann rappelte ich mich vom Kantstein auf und war so fast mit ihm auf Augenhöhe. Er überragte mich nur um wenige Zentimeter. Ich versuchte mein nasses blondes Haar zu glätten und lächelte schüchtern, als ich sagte: "Lange nicht gesehen, Crow."
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Do Mai 03, 2012 2:45 am

Meine Mundwinkel zuckten etwas, auch wenn das nicht ihr bester Witz gewesen war. Ich hielt den Regenschirm auch nun etwas über sie, was eine engere Körpernähe zwangsläufig nach sich zog. Mich störte das nicht und der Ausdruck in meinen roten Augen blieb gleichgültig. "Du warst witziger, wenn du high warst, Schätzchen", seufzte ich.
"Und wieso denn vom Teufel?", fragte ich mit der Spur eines Grinsens. "Ich bin kein Teufel. Nur ein komplizierter Engel. Aber abgesehen davon, ist es tatsächlich eine Weile her", fuhr ich fort und musterte sie dabei. Fallen sah ein wenig abgespannt aus.
"Komm mal mit", seufzte ich und führte sie zurück zu meinem Auto. Nachdem wir beide eingestiegen waren beugte ich mich leicht zu ihr rüber und hob mit einer Hand ihr Kinn an. Nachdenklich musterte ich ihre Augen und ihr Gesicht.
"Du siehst schlecht aus...", murmelte ich und dachte weiter nach.
"Wann hast du das letzte Mal was genommen?", fragte ich sie nach einer kurzen Weile. Es konnte daran liegen, dass sie neuen Stoff brauchte, da konnte ich ihr helfen, aber wenn es das nicht war, wenn es persönliches wäre, wüsste ich nicht, was ich tun sollte. Wie soll ich denn auch Jemand anderen helfen, sein Leben in den Griff zu bekommen, wenn ich es selbst nicht kann?, fragte ich mich und betrachtete Fallen immer noch.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Do Mai 03, 2012 6:23 am

Ich stand hinter einer Ecke und sah zu Near's Auto. Er saß mit einem hübschen Mädchen, so weit ich das beurteilen konnte, mit Blonden Haar gerade darin und sie unterhielten sich.
Ich habe Near, seit er das Hauptquartier verlassen hatte verfolgt. Ich hatte so eine Ahnung wo er hinging und war gar nicht so Falsch, trotzdem erwischte ich ihn erst, als er aus dem Café gekommen war.
Viel ist aber seit dem nicht Passiert. Near ist sehr interessant, seine Wasserstoff blonden Haaren am meisten. Ich hatte schon immer die Vermutung das die nicht von Natur aus so sind. Dafür sind sie ZU weiß. Deswegen verfolge ich ihn, um endlich heraus zu finden in welchen Friseur Salon ging.
Als er aus dem Café gegangen war ging er eine Gasse entlang. Ich bin ihm gefolgt bis er dieses Blonde Mädchen ansprach. Sie hieß anscheinend Fallen. Sie haben sich eine weile draußen unterhalten. Sie schienen sich gut zu kennen. Doch seit sie in diesem Auto sitzen konnte ich nichts mehr hören.
Es regente immer noch, doch das störte mich nicht mehr, ich war schon so durchnässt von dem hinweg, da merkte ich die weiteren Tropfen nicht mehr.
Nun überlege ich schon eine Zeit, ob ich rüber gehen sollte oder nicht. Es riss mich hin und her. Ich traute mich dann doch irgendwie nicht und schaute weiter zu ihnen, um die ecke, rüber.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Do Mai 03, 2012 7:07 am

Mein Herz pochte schneller, als Crow seinen Regenschirm auch über mich spannte und wir uns so näher kamen. Ich hatte ganz vergessen, was für eine Energie von ihm ausging. Deprimierend war, dass seine roten Augen bei diesem Schritt keinerlei Regung zeigten.
Ich lächelte schwach, fast entschuldigend, als ich seine geseufzten Worte hörte.
Ja, als ich high war...
Natürlich war ich witziger, wenn ich high bin. Wenn ich high bin, lach ich über jeden Sch***. Doch jetzt hatte ich nicht recht was zu lachen. Doch was Crow als nächstes sagte, zauberte mir doch ein Grinsen auf die Lippen. War ja klar, dass er mein Murmeln gehört hatte. Ihm entging wirklich nichts.
Regentropfen prasselten auf den Schirm, der ein schützendes Dach über uns bildete. Ich war jedoch schon so durchnässt, dass ich mich zitternd noch ein Stückchen an Crow drückte. Sein scharfer Blick musterte all meine Bewegungen. Doch anders als bei anderen, störte mich dies kaum.
Wenige Sekunden später führte er mich zu seinem Auto, dass ein paar Ecken entfernt stand. Auf dem Weg sprachen wir kein Wort und ich wurde mir der Tatsache bewusst, wie absurd es war, dass ich so entspannt und vertraut mit dem Chef einer Verbrecherbande im Regen spazieren gehen konnte. Noch abstrakter war es, dass ich mich das erste mal seit zwei Monaten in der Anwesenheit eines anderen Menschen wieder sicher fühlte.
Wir stiegen in sein Auto ein und ich seufzte dankbar über die Wärme, und den bequemen Sitz. Ich rief mir ins Bewusstsein, dass das letzte Auto, in dem ich gesessen hatte, das Polizeifahrzeug gewesen war, dass mich "nach Hause" gebracht hatte.
Innerlich zuckte ich kurz zusammen, als Crow mit seiner Hand mein Kinn anhob und nachdenklich meine Augen und mein Gesicht betrachtete. Wir sahen uns eine Zeit in die Augen und mir wurde wieder warm.
"Du siehst schlecht aus...", murmelte er. Unverwandt erwiderte ich seinen nachdenklichen Blick. Ihm entging wirklich nichts. Ich war mir sicher, dass er sich nicht auf meine vom Regen verlaufene Schminke bezog.
Eine kurze Weile verharrten wir, dann fragte er: "Wann hast du dal letzte Mal was genommen?"
Endlich brach ich den Augenkontakt ab und schaute auf das Autoradio. Mein Blick verdüsterte sich, als ich versuchte, nachzurechnen. Mein letzter Rausch schien mir ewigkeiten her zu sein. Es war auf jeden Fall, bevor ich ausgerissen war. Lange, bevor ich ausgerissen war. Schließlich schüttelte ich den Kopf und murmelte: "Ich weiß es nicht genau. Ungefähr 'ne Woche nachdem wir uns das letzte Mal gesehen haben..."
Ich entzog mein Gesicht seiner warmen Hand und schaute den Regentropfen auf dem Fenster zu, wie sie sich langsam sammelten und schließlich in Strahlen an der Scheibe hinunter rutschten.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Do Mai 03, 2012 8:03 am

War es nur meine Vorstellung, oder war da wirklich eine leichte Röte auf Fallen's Wangen, als ich ihr näher kam. Ich hatte es selbst nicht bemerkt, aber mir war ebenfalls ein wenig wärmer geworden. Sie entzog sich meinem Griff nachdem sie geantwortet hatte und sah nun aus dem Fenster. Ich strich ihr eine Strähne ihres nassen blonden Haares aus dem Gesicht und seufzte leicht. "Das ist eine ganze Zeit...", sagte ich und zog ein Päckchen Kokain aus meiner Hosentasche, das ich ihr zuwarf. "Geh achtsam damit um, es kommt immerhin nicht oft vor, dass ich Jemandem was schenke. Aber jetzt nicht. Wir fahren erst mal zu mir. Du siehst echt furchtbar aus. Und wann hast du das letzte Mal in einem vernünftigen Bett geschlafen!?", sagte ich zu ihr und trat aufs Gas. Der Motor meines geliebten Wagens schnurrte und der Wagen fuhr äußerst schnell an.
"Anschnallen", sagte ich tonlos während ich auf die Schnellstraße bog, die zum Villenviertel, in dem ich wohnte, führte. Warum ich das jetzt für sie tat, wusste ich nicht. Vielleicht weil ich sie kannte und sie sympathisch fand. Möglicherweise weil auch bei Zeiten das Gefühl von Gesellschaft mochte... Abgesehen davon wusste man ja nie, was solche Gefälligkeiten einem später mal brachten.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Do Mai 03, 2012 8:18 am

Ich sah gerade wie Near los fuhr und auf die Schnellstraße einbog. Ich streckte eine Hand aus und wollte schreien, doch ich ließ den schrie nicht von meinen Lippen kommen. Ich Krallte mich mit der anderen Hand an die Wand fest und Biss die Zähne aufeinander. "Verdammte, Scheiße!" knurrte ich leicht.
Wie konnte Near, mit dieser daher Gelaufener..., na ja egal was soll's. Es ist ja immerhin seine Sache, mit wem er davon fuhr. Eigentlich wollte ich ja fragen ob er mcih mit nahm aber egal.
"Den werde ich bestimmt nicht so leicht einholen," ich lehnte mich an die wand und seufzte. Ich wollte nicht mehr lange im Regen stehen also beschloss ich mich in dieses seltsame Café zu gehen, aus dem Near vorher rausgekommen war.
Ich bestellte mir einen Tee und setzte mich an einen Tisch, weit hinten in einer Ecke. Ich musste mich erst einmal etwas Aufwärmen, bevor ich weiter ging. Ich spürte ja sogar meine Hände nicht mehr. Ich drehte meine Haare um das Wasser, das darin eingefangen war, rauszubekommen und setzte dann meine Kopfhörer auf.
Ich machte eines meiner Lieblings Lieder an. 'I'm not Jesus' von Apocalyptiker. Als die Musik meine Ohren erreichten war alles um mich herrum wie weg. Ich Entspannte mich in dem Stuhl, auf dem ich mich gesetzt hatte, schloss die Augen und Träumte leicht vor mich hin.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Do Mai 03, 2012 8:29 am

Sanft strich er mir eine nasse blonde Strähne aus meinem Gesicht. Verwundert sah ich ihn an. Die Verwunderung verwandelte sich in ehrliche Überraschung, als Crow ein Päckchen mit weißem Pulver aus seiner Hosentasche zog und mir zuwarf. Reflexartig breitete ich die Hände aus und fing es auf.
Unsicher, ob ich es annehmen konnte, blickte ich auf das Kokain. Das Crow MIR etwas schenken würde war echt das Letzte, mit dem ich gerechnet hätte. Aber seinen Worten nach zu urteilen war es ein ehrliches Angebot.
Ich schüttelte leicht den Kopf. Crow schien sich echt um mich zu sorgen. Mit einem Ruck wurde ich in den Sitz gedrückt, als der Wagen schnell anfuhr. "Anschnallen", sagte der Bandenchef tonlos, als er auf eine Schnellstraße bog. Fort vom Randgebiet.
Nachdem ich den Sicherheitsgurt angelegt hatte, hatte ich Zeit, mich zu orientieren. Wir fuhren zum Villenviertel. Zu Crow nach Hause.
Ein seltsames Gefühl beschlich mich. Ich lehnte meinen Kopf zurück und schloss die Augen. Ich ließ das Gefühl zu. Das Gefühl von Geborgenheit. Ein Lächeln stahl sich auf meine Lippen. Zwar konnte man sich bei Near nie sicher sein, aber im Moment waren wir Freunde. Die Aussicht auf trockene Kleidung und ein echtes Bett ließ mich noch mehr lächeln.
Meinen Rucksack und mein Fahrrad würde ich mir auch später noch von der alten Fabrik abholen können. Wer weiß? Vielleicht würde ich es auch nie wieder brauchen. Vielleicht würde ich ein Mitglied der Dark Legends werden.
Meine Hand fuhr hinauf zu meiner Kette. Automatisch umstrichen meine kalten Finger die bekannte Form. Ein Herz.

(( Go to Villenviertel))
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mi Mai 23, 2012 10:37 am

((Von Hauptquartier der Sondereinheit))

Die Scheinwerfer meines roten Mitsubishi Eclipse leuchteten in der einbrechenden Dunkelheit, als ich auf die Hauptstraße fuhr. Ich hatte ein etwas mulmiges Gefühl angesichts der Tatsache, dass ich die Warnung meines Chefs voraussichtlich missachtete. Außerdem war mir diese Gegend einfach nicht geheuer, schon gar nicht im Dunkeln. Ich blinzelte hinüber zu meinem Handschuhfach, in dem ich meine Dienstwaffe verstaut hatte, dankbar für den Trost, den sie mir spendete.
Vielleicht war es doch nicht so eine gute Idee, jetzt sofort anzufangen. Aber Kanami musste auch alleine hier zurechtkommen, also konnte ich das auch. Ich musste sie finden!
Mein Herz schwellte zu vor Sorge um sie. Wenn ihr etwas passiert war...
Ich wüsste nicht, was ich dann tun würde. Sollte sie tot sein, gäbe es nichts, was mich noch hier hielt. Aber darüber wollte ich mir jetzt keinen Kopf machen. Soviel ich wusste, wurde ihre Leiche nicht gefunden, woraus ich schließ, dass sie noch am Leben sein musste. Höchstwahrscheinlich. Es sei denn, man hatte ihre Leiche versteckt...
Ich schüttelte mich. Ich musste aufhören, mir selbst Angst zu machen.
Misstrauisch blickte ich in jede Seitengasse. Ich schauderte. Mit diesem Volk wollte ich nun wirklich nichts zu tun haben. Ich kam nicht drumhin zu bemerken, dass es hier viele Bestattungsunternehmen gab. Wie makaber, dachte ich. Die brauchen sie hier auch.
Meine Aufmerksamkeit wurde von einem Café erregt, dessen Lichter auf die Straße fielen. Es waren noch Menschen in ihnen. Ich parkte meinen Wagen davor, griff nach meiner Waffe und stieg aus.
Die Waffe versteckt unter meiner schwarzen Jacke verriegelte ich mein Auto und betrat das Café. Die Klingel läutete und gab so meinen Eintritt bekannt. Ich wusste, ich musste in solchen Gegenden selbstbewusst und dazugehörig auftreten. Es fiel mir auch weiter nicht schwer. Ich bestellte mir bei einer schlechtgelaunten, alten Frau einen Kaffee und sah mich um. Mein Blick fiel auf ein Mädchen, oder vielmehr eine junge Frau mit krass pinken Haaren. Ich setzte mich wie selbstverständlich zu ihr an den Tisch und nahm einen Schluck aus meinem Becher. Sie hatte Kopfhörer auf, hatte also mit großer Wahrscheinlichkeit Musik an. Doch sah ich, dass sie mich bemerkt hatte. Ich nickte ihr mit einem Lächeln grüßend zu.
Etwas unheimlich fand ich dieses Café schon, immerhin war vor zwei Tagen nicht weit von hier ein Mädchen ermordet worden. Aber das war hier ja trauriger Weise Alltag. Ich ließ mir allerdings nichts anmerken und sagte betont freundlich nach einem Blick in mein Getränk zu der mir unbekannten Dame an meinem Tisch: "Guten Abend. Bist du öfter hier? Ich glaube, wir hatten noch nicht die Ehre... Ich bin Jonathan." Mit den letzten Worten streckte ich ihr die rechte Hand entgegen. Die Formen der Höflichkeit verschrieben, dass sie mir nun ebenfalls die Hand reichen würde. Ich hoffte, sie würde diese einhalten und ich könnte ein Gespräch mit ihr aufbauen. Das wäre eine Chance etwas über Kanami, Fallen, oder wie auch immer sie sich nannte, herauszufinden.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   So Mai 27, 2012 10:09 am

Ein Braunhaariger Mann kam in das Café, ich war leicht eingenickt bei der Musik und das Klingeln der Tür lies mich wieder wach werden. Ich drehte automatisch meine Musik etwas leiser und behielt noch die Augen.
Nach einigen Sekunden Öffnete ich meine Augen und sah mir ihn genau an. Er sah seltsam aus, Seltsam gut, er passte gut in diese Stadt, etwas zu gut.
Er bestellte sich einen Kaffee. Die Olle mit der Hack fresse war nicht mehr da. sie hatten wohl schicht wechsel gehabt. Der Mann kam auf mich zu und setzte sich mir gegen über.
Automatisch setzte ich mich gerade hin und setzte mein Übliche zurückhaltende und schüchternes Gesicht auf.
Als er anfing zu reden Setzte ich meine Kopfhörer ab und stellte die Musik ab. "Guten Abend. Bist du öfter hier? Ich glaube, wir hatten noch nicht die Ehre... Ich bin Jonathan.", sagte der Mann. Warum vertraute er einer Fremden so schnell, in so einer Gegend? Wie auch immer.
Ich setzte ein schüchternes lächeln auf und antwortete zurückhaltend: "A-Abend. Ich bin Ab und zu hier. Aber nicht wirklich so oft das ich hier alles gut kenne. Wenn sie Auskunft brauchen Fragen sie da lieber die Kellnerinnen und so."
Ich sah auf seine aus gestreckten Hand.
"M-Mein Name ist Alice." fügte ich noch hinzu und reicht ihm sehr zögerlich die Hand.
Ich wusste nicht ganz was er vor hatte, aber ich würde das ihm schon durch kreuzen. Ich hatte so lange keinen Spaß mehr. Innerlich fing ich an zu grinsen, doch mein Gesicht blieb schüchternd.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 4:57 am

"Alice", wiederholte ich ihren Namen. Und schenkte ihr ein aufmunternes Lächeln. Sie schien ziemlich schüchtern zu sein. Wahrscheinlich war sie aber nur so zurückhaltend, weil ich ein völlig fremder für sie war. Ich könnte alles sein. Und genauso sie. Sie könnte eine Kriminelle oder sonst etwas sein. Obwohl sie dafür zu... schüchtern und freundich auf mich wirkte.
Ihre pinken Haare faszinierten mich auf jeden fall. Sie ließen sie stark wirken. Das war das Faszinierende, da es so ein krasser Gegensatz zu ihrem bisherigen Verhalten war.
Ich drückte ihre Hand, bevor ich sie wieder los ließ.
"Die Kellnerinnen?", fragte ich und drehte meinen Kopf zu der Frau hinter der Theke. "Ne, ich wollte eigentlich mich jemanden reden, der ein etwas höheres Niveau hat als eine Stubenfliege."
Ich wandte meinen schokoladen braunen Blick wieder auf sie und stellte Augenkontakt her. Ich lächelte, wobei ich Grübchen bekam. Kanami hatte einmal gesagt, dass sie es süß fände. "Ich habe mich nur gewundert, ob du hier Freunde besuchst. Ich habe dich nämlich noch nie hier gesehen, obwohl ich öfter mal hier bin..."
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 5:16 am

"Oh, so ist das...", murmelte ich und wand meinen Blick ab und zog meine Hand wieder zu mir.
Ich hob meine Tasse Tee an und trank den Letzen schluck, der schon kalt geworden ist. "Ich bin seit einem Jahr in der Stadt und lebe auch hier." Antwortete ich.
"Sie habe ich auch noch nie hier gesehen. Sie sehen so aus, als würden sie wen suchen, stimmt das?" fragte ich ihn.
Ich schaute langsam von meiner Tasse hoch die ich vor dem Reden abgestellt hatte und ihn wieder an. Sein lächeln war, nett. Ungewohnt für diese Gegend. Es lohnte sich nicht auf den Straßen andre Menschen an zu lächeln, jeder hatte die gleiche langgezogene Fresse.
Seine Grübchen waren recht süß, dich diesen Gedanken schob ich gleich wieder bei Seite.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 5:53 am

"Bitte sag 'Du', sonst fühle ich mich so alt!", lachte ich. "Seit einem Jahr, soso..." Ich ließ meine Stimme verklingen. Wie kam man auf die Idee, in eine solche Stadt zu ziehen? Normale Menschen sollten einen weiten Bogen um DNC ziehen.
Ich schüttelte einige braune Strähnen aus meinem Gesicht. Ich erstarrte eine kurze Weile, als sie mich fragte, ob ich jemanden suchen würde. Dann entspannte ich mich wieder und zwinkerte ihr zu: "Du hast eine scharfe Beobachtungsgabe!"
So langsam beschlich mich das Gefühl, dass sie doch kein normaler Mensch war. Sie hatte sich diese Fähigkeit mit Sicherheit nicht bei normalem Schulunterricht angeeignet. Ich war dankbar für meine Dienstwaffe, unter meiner Jacke, obwohl ich Alice nicht für gefährlich hielt. Zumindest war sie es in diesem Moment nicht.
"Ja, ich suche tatsächlich jemanden. Meine Cousine.", die Lüge, dass Kanami meine Cousine war, kam mir leciht über die Lippen. In der Zeit, in der sie bei mir gewohnt hatte, hatten wir sie als meine Cousine ausgegeben. Unsere Beziehung war zu diesem Zeitpunkt illegal, da sie erst 15 war, ich aber bereits volljährig.
Ich schüttelte leicht den Kopf. "Wie schnell jemand in dieser Stadt verschwindet ist einfach unglaublich!", sagte ich dann, mit gespieltem Ärger. In Wirklichkeit machte ich mir einfach nur verdammt große Sorgen. Ich blickte Alice in die Augen und redete dann weiter: "Vielleicht kennst du sie ja, sie ist öfter mal hier gewesen... Ihr Name ist 'Fallen'"
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 6:41 am

"Nein, das... das war einfach nur geraten." sagte ich und zog leicht nervös gespielt an meinem Oberteil.
"Ja, ja hier verschwindet man schnell," murmelte ich Traurig. Er suchte also doch jemanden. Aber Fallen? Verdammt wieso konnte ich mir nicht endlich angewöhnen Namen zu behalten und einzuordnen? Ich hasste mein Gedächtnis.
"Fallen? Tut mir leid mit Namen kann ich nie was anfangen. Wenn sie, ich meine wenn du vielleicht ein Bild oder eine Beschreibung hättest könnte ich dir vielleicht weiter Helfen." Ich lächelte Freundlich und nicht mehr ganz so schüchtern.
Wenn ich ihm helfen sollte, will ich schon dafür eine Belohnung, dachte ich und lachte innerlich leicht. Mal sehen was sie bei ihm so raus holen kann.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 8:30 am

Geraten, ich bedachte Alice mit einem scharfen Blick. Sie wirkte traurig, als sie sagte, dass man hier schnell verschwände. Vielleicht hatte sie auch schon jemanden verloren. Vielleicht war sie ja deshalb hier. Ich war wohl dumm, dies zu glauben, ich kannte diese Frau gar nicht, aber ich wollte nicht wahr haben, dass man hier wirklich niemandem trauen konnte.
Ich war etwas enttäuscht, als sie verneinte, Fallen zu kennen.
Ja, ich hatte ein Foto, aber ich war noch nicht bereit, es ihr zu zeigen.
"Sie hat hellblondes Haar, blaue Augen, ca 1,70. Sie hat eine ganze Zeit viel mit... Schwalbe... gemacht." Ich lächelte fast triumphierend, als mir der Name des toten Mädchens wieder einfiel. Mir schoss das Bild, das ich in der Akte gesehen hatte wieder durch den Kopf. Sie hatte so unschuldig gewirkt.
"Schwalbe hatte blaue Haare und trug immer ein Pandoraarmband. Achja, sie war ungefähr 16, also so alt wie Fallen."
Ich hoffte, dass Alice etwas mit 'Schwalbe' anfangen konnte. Sonst müsste ich ihr doch noch ein Foto von Kanami zeigen. Irgendwie wollte ich ihr kein Foto zeigen, wenn es nicht unbedingt nötig war. Soweit traute ich Alice nicht.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 8:39 am

"Also dieser Name sagte mir nichts. Aber diese Beschreibung. Mh ist Fallen vielleicht in einem Beruf der Lüste betätigt?", fragte ich ihn.
Mein blick verfinsterte sich für einen kurzen Moment.In mir kochte es Jedoch vor Wut als ich mich wieder daran erinnerte das diese Fallen in Near's Wagen gestiegen ist.
Also hieß dieses Mädchen was bei Near eingestiegen war Fallen. Bestimmt ist sie eine Prostituierte und Near wollte einfach seinen Spaß. Er ist nicht so einer, der mit solchen Weibern rumhängt. Oder etwa doch? Ich wusste es nicht mehr.
Ich musste mich schnell beruhigen und Atmete tief durch.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 8:55 am

"In einem Beruf der Lüste...?", wiederholte ich leise fragend für mich selbst. Dann verstand ich. Fallen? Eine Prostituierte? Das konnte nicht sein!
Geschockt starrte ich Alice an, Mund offen. Ihr Blick verfinsterte sich für einen Moment. Sie schien an etwas zu denken, das sie aufregte. Sie atmete tief durch um sich zu beruhigen.
Das einzige, was Frauen meines Wissens nach so schnell auf die Palme bringen konnte, was sie aber doch zu verstecken versuchten, war: Eifersucht.
Vielleicht hatte Alice Fallen mit ihrem Freund gesehen. Ich wollte nicht wahr haben, dass Fallen eine Prostituierte war. Doch, wenn sie mit einem Typen rumhing...
Nun konnte ich selbst einem Anflug von Eifersucht nicht ausweichen. Ob sie meine Kette noch hatte? Nach allem, was ich von ihr wusste, war sie noch einmal abgestürzt. Vielleicht verdiente sie sich ihre Drogen mit Prostitution. Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein.
Ich schluckte meine Gefühle hinunter und hakte nochmal nach: "Wo hast du sie gesehen? Mit wem?"
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 9:03 am

"Sie..." begann ich und und beendete meine Antwort nicht. "Wenn ich es dir sage, was machst du dann?" Fragte ich lieber.
Wenn er es wusste machte er sich bestimmt aus dem Staub. Und ich hatte nichts davon.
"Nun sie ist in Near's Wagen gestiegen und dann sind sie weggefahren." Antwortet ich doch lieber.
"Ich wüsste vielleicht wo sie hin sind aber ich bin mir nicht sicher. Zu dem, was bekomme ich wenn ich dir das Sage? So wie in deinen Blicken gedeutet, würde ich mal Sagen du kennst dich gut in der Stadt aus und weißt genau das man niemanden trauen sollte."
Ich lächelte, mein schüchternes Lächeln wurde langsam zu einem Starken und Wissendes.
Ich habe genug gespielt und das was ich eigentlich erst wollte, würde ich eh nicht bekommen. Ich habe schon gemerkt das es eine Lüge war, das diese Fallen seine Cousine war.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 9:29 am

Ich verengte die Augen zu Schlitzen. Sie war gar nicht schüchtern. Kuroe hatte natürlich Recht gehabt. Und meine eigene Erfahrung auch. Man durfte hier wirklich niemandem trauen.
Sie war ein Spieler. Ich ließ den Kopf fallen und meine braunen Haare verdeckten meine Augen. Ich lachte leise vor mich hin.
Das konnte Spaß machen. Diese Frau wusste, zu spielen. Sie hatte etwas, was ich wollte und nutzte es aus.
"Fallen ist also in 'Nears' Wagen gestiegen.", fasste ich noch einmal zusammen. Dann mochhte Alice Near mit Sicherheit. Zumindest war sie eifersüchtig auf Fallen, wenn es Fallen war, die in sein Auto gestiegen war.
Ich durchforstete mein Gedächtnis. Fallen hatte nie einen Near erwähnt. Eine neue Liebe? Dieser Gedanke durchbohrte mein Herz mit eisiger Klinge.
"Ist Near dein Freund?", fragte ich, ohne sie anzusehen. Meine Haare verdeckten noch immer meine Augen.
"Ich denke, ich kann dich ein wenig beruhigen, Near hat sich bei Fallen nicht auf eine Prostituierte eingelassen. So weit würde selbst sie sich nicht hinablassen." - Hoffte ich zumindest.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 9:36 am

Ich stützte mich mit einen Arm auf den tisch ab und legte mein Kinn in meine Hand. Ich sah ihn an und grinste leicht.
"Was für eine Absurde Idee, ich und Near? Nein, und ich bin ganz bestimmt nicht eifersüchtig." Ich sah ihn mit einem Kalten blick an.
"Hmm also doch keine Billige schlampe," sagte ich, "würde ich aber stark vermuten so wie sie Aussieht." Zwar hatte Fallen keine Knappen Klamotten an, aber mal sehen wie weit ich ihn aus der Reserve locken konnte.
Er verdeckte seine schönen braunen Augen, was ich schade Fand. Zu einem da sie nicht schlecht aussahen und zu anderem ich so nicht erkannte was er wirklich meinte, oder gerade in etwa dachte.
"Es ist sehr unhöfflich seinem Gegen über nicht in die Augen zu sehen" trällerte ich mit freundlicher und hohen stimme und fing Lieb an zu lächeln
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Mo Mai 28, 2012 9:51 am

"So wie sie aussieht?!", wiederholte ich leise, aber mit einem bedrohlichen Unterton. Die Fallen, die ich kannte trug keine schlampige Kleidung. Die Fallen, die ich kannte, fand es unangenehm, wenn sie angegafft wurde. Die Fallen, die ich kannte. Die ich liebte.
Ich seufzte. "Sicher, dass du nicht ein klitzekleines bisschen eifersüchtig bist?", fragte ich spitz. Aber ich wollte sie nicht weiter provozieren. Sie hatte mir tatsächlich Hoffnung gegeben, Fallen zu finden. Durch Alice hatte ich eine Spur. Eine Chance, sie zu finden!
Kanami...
"Wir wollen uns doch an die Fromen der Höflichkeit halten.", sagte ich trocken, als ich meinen Kopf wieder hob und die Haare aus meinem Gesicht strich. Ich sah sie nun direkt an.
Sicherlich hatte sie gemerkt, dass das mit der Cousine frei erfunden war. Bei ihrer Beobachtungsgabe...
"Auch wenn du nicht eifersüchtig bist, scheint es dich zu stören, dass Fallen bei Near ins Auto gestiegen ist."
Jetzt kannte sie eine meiner Schwächen. Aber ich kannte auch ihre. Auch wenn sie es abstritt. Near. Er schien eindeutig ihre Schwäche zu sein. Typisch Frau, alles abzustreiten, dachte ich mit einem ebenso freundlichen Lächeln wie ihres.
"Wenn du mir hilfst, Fallen zu finden, sorge ich dafür, dass sie nie wieder in Nears Auto steigen wird. Deal?"
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Di Mai 29, 2012 6:00 am

Durch seinen Drohenden Unterton merkte ich das ich wohl einen Schwachen Punkt bei ihm getroffen hatte.
Jetzt kam er wieder mit dieser angeblichen Eifersucht. Ich lies mir aber nichts anmerken und Grinste.
"Ich bin mir sicher das ich nicht eifersüchtig bin." Nun Hob er endlich seinen Kopf und ich konnte wieder in seine Augen sehen. Mein Grinsen wurde etwas breiter.
Ich musste mich wirklich zusammen reißen nicht in diese Augen zu versinken also blickte ich ab und zu auf seine Brust und Tat als würde ich ihn Mustern.
"Ja es Stört mich, weil ich dieser Fallen nicht Traue und keine Lust habe das Near von ihr runtergezogen wird. Sonst geht alles den Bach runter und ich muss zurück nach Bukarest. Nein danke, sage ich da nur!" Ich seufzte kurz.
"Du sorgst dafür das sie nicht mehr in sein Auto steigt. Verlockend, aber unsinnig. Wir sind nicht zusammen oder der gleichen, wahrscheinlich nimmt er mich nicht einmal ernst", sagte ich ihm und sah ihm nun Direkt in die Augen.
"Ich will mehr, als sie glauben, doch bevor ich ihnen das Sage. Warum wollen sie diese Fallen genau wieder finden? Und was haben sie mit ihr vor?" Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er nichts gutes vor hatte.
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Di Mai 29, 2012 9:54 am

"Bitte, sag 'Du'!", knurrte ich nun fast. Diese Alice war ganz schön pfiffig, das musste ich zugeben. Aber ich war über eine Sache gestolpert: Sie traute Fallen also nicht. Wenn sie diesen Near "runterziehen" würde, ginge alles den Bach runter... Was war "alles"?
Ich verengte die Augen zu Schlitzen. Wer war dieser Near? Vielleicht war er der Kopf einer Bande...
Vielleicht war er ja Crow!
Aber ich ließ mir meine Aufregung nicht anmerken. Für überstürzte Schlussfolgerungen war jetzt keine Zeit, wenn ich so kurz davor war, Kanami zu finden.
"Warum ich Fallen finden will?"
Ich hielt kurz inne. Weil ich sie liebe. Aber ich konnte ihr die Wahrheit nicht sagen. Sie würde alles gegen mich verwenden.
"Private Angelegenheit.", sagte ich stattdessen knapp. "Ich werde sie von Near fernhalten. Wer ist das überhaupt?"
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BeitragThema: Re: Östliches Randgebiet   Di Mai 29, 2012 7:04 pm

Es war also doch eine auf gewisser weise gute Angelegenheit nicht seinen bekannten Namen zu verwenden. Er wusste nicht wer Near war, und das wird er nie erfahren.
Mein Grinsen verschwand nicht so leicht und ich musste auf ein mal kichern.
"Wer Near ist? Wenn du ihn nicht Kennst dann wirst du es auch nicht erfahren, über meine Lippen kommt nichts~", antwortete ich.
"Private Angelegenheiten also, ja? Also ist es bestimmt die Liebe, nicht wahr?" Ich lachte. "Fallen sah so fertig aus als ich sie sah mit Near, sie ist bestimmt schon in dieser Stadt verloren."
Ich fing an zu lachen. Es war mir egal ob die anderen Gäste nun zu uns sahen.
Ich musste mir was einfallen lassen. Falls er Near doch kannte und seinen Bekannten Namen, musste ich irgendwie von dem Abwenden, was er vermutete. Ich hatte eine Idee.
Mein Lachen verstummte, ich beugte mich zu ihm rüber, meine Lippen berührten Fast sein Ohr. "Nun ich hoffe inständig, das Near Fallen nun Crow gegeben hat. Dann gibt es kein Entkommen mehr für sie."
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Östliches Randgebiet
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