~Dead Destiny~

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 Cas' Villa

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Calen Asukai
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Fr Apr 19, 2013 12:03 pm

"Nein, warst du nicht", lachte ich und strich mit einer Hand sanft über seinen Oberschenkel. Nur ein wenig unsanft, setzte ich dann in Gedanken hinzu und schloss die Augen, als er durch meine Haare strich. Bei seiner Bemerkung allerdings, schlug ich sie wieder auf und sah finster zu ihm hoch. "Ja. Und jetzt will ich kein Wort mehr davon hören, du solltest ganz genau wissen, was das bedeutet.", meinte ich und genoss dann wieder die Streicheleinheiten. Ich sah ja vielleicht nicht so aus, aber eigentlich benötigte ich ganz viel Zuneigung. Zumindest von Silvio. Er war einfach...das beste, das mir im Leben hätte passieren können und ich vertraute ihm so sehr. Ich liebte ihn so sehr. Manchmal würde ich ihm gerne sagen, dass er alles für mich war, doch ich konnte nicht. Aber dann sah ich in seine Augen, die wie flüssiges Gold zu sein schienen, und dann glaubte ich, dass er es schon wusste. Auch jetzt war so ein Moment.
Ein Moment, der von meiner Hündin Annie ruiniert wurde. Ich seufzte, zog rasch meine Shorts an und drehte mich zu ihr um. "Na du süße Moment-Killerin?", murmelte ich leise und drückte meine Stirn gegen ihre. Sie wedelte nur noch heftiger mit dem Schweif. Dieser Hund war so todesniedlich. Annie fing an, mein Gesicht abzulenken und ich musste grinsen. "Nennt sich Schweiß, Süße, ist salzig, eh?", lachte ich leise und schob sie sanft von mir weg. "Lass mal gut sein, Annie, ich kann mich alleine waschen", meinte ich liebevoll zu meinem Hund und kraulte sie ein wenig, bevor ich aufstand. "Ich geh duschen", verkündete ich an meinen menschlichen Liebling gewandt. "Hundesabber im Gesicht ist noch schlimmer, als Schweiß", setzte ich dann fröhlich hinzu und ging zum Bad. Annie folgte mir. Das tat sie so gut wie immer. Kein Wunder, sie war ja auch noch sehr jung. Nach dem Duschen legte ich mich wieder zu meinem Freund. Diesmal mit dem Kopf auf seinem Schoß. Er hatte ja die Decke hochgezogen. "Du warst böse. Gib mir Zuneigung, ich muss das verarbeiten", quengelte ich wie ein kleines Kind, doch ich grinste dabei, was die schauspielerische Leistung wohl etwas verkorkste.
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Silvio Stan

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BeitragThema: Re: Cas' Villa   So Apr 21, 2013 10:11 am

"Wenn dich das stört, kann auch ich dir in Zukunft das Gesicht ablecken!", rief ich Cas lachend nach, während er ins Bad ging. Belustigt stellte ich fest, dass Annie ihm folgte. Dieser Hund war schön niedlich. Das fand sogar ich, auch wenn ich Hunde grundsätzlich nicht leiden konnte, seit ich als Kind von einem Kalb von aggressivem Kampfhund angefallen worden war. Doch Annie war... Ich wusste nicht, wie ich es beschreiben sollte. Anders. Ich war zwar im ersten Moment wirklich alles andere als begeistert und wollte ihm den Kopf abreißen, als Cas mir damals seinen neuen Hund vorführte, aber ein Blick in Annies süße Welpenaugen hatte fast schon gereicht, um diese Gedanken zu vergessen. Vielleicht lag es einfach daran, dass Cas diesen Hund liebte und ich merkte, dass er ihn glücklich machte und ich ihn einfach so gerne lächeln sah.
Ich hatte grade meinen Laptop aufgeklappt und mich von der Arbeit abgelenkt, indem ich angefangen hatte ein Spiel zu spielen, als Calen wieder aus dem Bad kam und meine Aufmerksamkeit forderte. Ein Glück, dass ich den Laptop vom Schoß nehmen musste, weil er seinen Kopf dahin legte, denn sonst hätte ich gerade vor Frust in den Bildschirm gebissen.
"Weißt du, Cas?", seufzte ich dann und strich ihm durchs noch nasse Haar. "Du führst dich auf, als hätte ich dich gerade vergewaltigt. Und ein schlechter Schauspieler bist du noch dazu" Ich grinste und beugte mich herunter, es schien fast, als wollte ich ihn küssen, aber das konnte er vergessen. Stattdessen biss ich ihm in die Nase. Ich lachte ich leise und sah ihm in seine blauen Augen. "Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich liebe, du Trottel?", lächelte ich dann und strich ihm über die Wange.
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Calen Asukai
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   So Apr 21, 2013 10:55 am

Natürlich war er am Zocken, als ich zurück kam, aber das war wir herzlich egal. Ich war ja wohl wichtiger, als der Laptop. Zumindest erwartete ich das. Aber da brauchte ich wohl keine großen Sorgen zu haben, er widmete sich mir dann ziemlich schnell. "Hat sich so angefühlt", gab ich trotzig zurück. "Und ich bin kein schlechter Schauspieler, ich war nur nicht wieder ganz fit", widersprach ich dann weiter. Ich mochte es, ihm zu widersprechen, das hatte etwas. Auch wenn ich es nicht getan hätte, wenn er Recht hätte. Hatte er nur in diesem Fall nicht. Als er mich in die Nase biss sah ich ihn vorwurfsvoll an und murrte: "Hättest mich ruhig küssen können"
Was dann allerdings kam brachte mich aus dem Konzept. Wie immer. Mir war nie ganz klar gewesen, warum ich es nicht schaffte 'Ich liebe dich' zu sagen. Vor allem, weil es bei Silvio doch stimmte. Ich liebte ihn wirklich. Aber... ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte, wenn er das sagte, weil ich ihm nicht antworten konnte. Und ich wollte es doch, aber... Ich schluckte und sah ihn an. "Äh..ja...ich...", stotterte ich vor mich hin und sah dann weg. "Es tut mir Leid, Silvio", hauchte ich schließlich zärtlich, setzte mich auf und küsste ihn. Ich wusste nicht, ob er verstand, was ich versuchte, in diesen Kuss zu legen. Dass ich ihn auch liebte. Dass er mein Leben war. Alles, was jemals wichtig für mich hätte sein können. Als ich mich von ihm gelöst hatte, drückte ich den Blonden sanft an mich und lehnte meine Stirn an seine Schulter. "Verdammt, bin ich ein schlechter Freund", seufzte ich und strich sanft durch seine Haare. Ich hab dich gar nicht verdient, setzte ich gedanklich hinzu. Irgendwann musste ich es ihm doch mal sagen können! "Honey....es tut mir wirklich Leid...", sagte ich noch einmal, weil ich das Gefühl hatte, ich könnte mich dafür gar nicht genug entschuldigen.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Do Mai 02, 2013 7:54 am

2. Dezember 2014


Genervt nahm ich meine Kopfhörer ab. Zum mittlerweile dritten Mal in Folge erschien auf meinem Bildschirm die Anzeige, dass mein Team verloren habe und aus den Kopfhörern kamen die Beleidigungen einiger meiner Team-Mates, die mich als Noob bezeichneten, obwohl ich die beste Kill/Death-Rate im Spiel gehabt hatte. Ich rieb mir die Augen und sah auf die Uhr meines Laptops. Es war gerade mal 17 Uhr und ich war schon seit einigen Stunden wach, da ich auf einem Meeting gewesen war, ich hatte mal wieder ehrliches Geld verdient. Annie hatte ihren Kopf auf meinen Schoß gelegt und sah zu mir hoch. Ich lächelte und streichelte ihren Hals und ignorierte, dass sie dabei meine Jeans vollsabberte. "Wie wär's, wenn wir dein Herrchen langsam mal wecken?", fragte ich sie und sie wedelte freudig mit dem Schwanz. Langsam wurde es wirklich mal Zeit Calen zu wecken, ich hatte Langeweile und konnte mir ja nicht die ganze Zeit damit vertreiben zu zocken.
Gesagt getan ich ging nach oben ins Schlafzimmer. Calen lag noch im Bett und schlief. Ich setzte mich an den Bettrand und lächelte. Er war süß wenn er schlief. Wenn man ihn so ansah konnte man ihm den kranken Sadisten gar nicht ansehen, gemerkte ich lächelnd. "Hey du Penner, es ist Zeit zum Aufstehen", flüsterte ich in sein Ohr und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.
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Calen Asukai
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Sa Mai 11, 2013 11:46 am

Allgemein konnte man sagen, dass ich wirklich gut geschlafen hatte, aber das hatte ich auch bitter nötig, da ich in der vergangenen Nacht mal wieder richtig gearbeitet hatte. Will meinen, ich hatte einige Leute aus dem Weg geschafft und ein oder zwei nicht ganz so loyale Mitglieder...zu einem Urlaub geschickt. Ich hasste Inkompetenz und Verrat, auch wenn man mir das vielleicht nicht unbedingt ansah, und entsprechend ungemütlich konnte ich dann schon mal werden. Als ich Silvios Stimme hörte blinzelte ich verschlagen und gab ein unwilliges "Huh? Jetzt schon?" von mir, da es sich so anfühlte, als wäre ich erst vor ein paar Sekunden ins Bett gekommen. Ein missmutiger Blick auf die Uhr sagte mir allerdings, dass es schon nach 17 Uhr war. Also setzte ich mich auf und rieb mir kurz die Augen, ehe ich mich streckte und dabei gähnte. dann fiel mein Blick auf meine Arme und ich sah zu meinem Freund. "Okay, Honey, wo sind meine Verbände?", fragte ich streng und sah mich im Schlafzimmer um. Ich verstand echt nicht, warum er darauf bestand, dass ich die abzunehmen hatte, wenn ich mit ihm schlief. Das war doch vollkommen banal. Aber naja, wie er wollte. Letztendlich glaubte ich generell, dass er mich schon ziemlich gut im Griff hatte. Kein Wunder, er war ohnehin der Schlauere von uns beiden, aber das hatte mich nie gestört. Ich hatte immerhin einen Schulabschluss und da konnte ich mir schon was drauf einbilden...in einer Stadt wie dieser. Okay, keinen besonders guten Schulabschluss, aber bestanden war bestanden. Ob nun mit 3,9 oder 1,0 war dabei ja quasi egal. Und für meinen Job sowieso. Ich lächelte leicht und lehnte mich zu meinem Freund rüber, bevor ich ihn küsste und dann, während ich durch seine Haare strich, meinte: "Alles gute zum Zweijährigen, Honey" Es war unglaublich. Schon zwei Jahre. Er und ich. Diese Zeit war wie im Flug vergangen und ich hatte nicht vor, ihn irgendwie zu verlassen, ich war einfach nur so glücklich, dass ich jemanden wie Silvio gefunden hatte. Jemanden, mit dem ich mein Leben verbringen wollte.

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BeitragThema: Re: Cas' Villa   So Mai 12, 2013 10:22 am

"Guck mal im Kamin nach, Cas", antwortete ich grinsend um ihn etwas zu verarschen. Ich hasste es ja sowieso schon, wenn er die Verbände noch trug, wenn er von der 'Arbeit', wie er es nannte wieder kam, aber wenn er vom Menschen umlegen wiederkam und auch nur daran denken wollte, mich auf irgendeine Art und Weise anzufassen, musste er seine Verbände erstmal abrollen. Die Dinger mieften nach seinen Klauen und nicht selten war noch Blut daran. Ich hatte eine kleine, pazifistische Ader und fand, dass Gewalt nur etwas für sehr dumme Menschen war, die nicht wussten, wie man sich anders helfen konnte, auch, wenn ich natürlich durchaus wusste, mich gegen solche Leute zur Wehr zu setzen und die meiste Zeit auch eine Waffe bei mir trug. Am Anfang hatte ich selbst wenn ich bei Cas war auch immer noch meine Pistole im Gürtel stecken, aber mittlerweile war ich hier eh mehr zuhause, als in meiner Wohnung.
Ich lächelte, als er unseren Jahrestag erwähnte. Es war mir erst gar nicht aufgefallen, da ich nicht darauf geachtet hatte, aber in ein paar Stunden, war es wirklich zwei Jahre her, dass er mich völlig besoffen in einer Bar angemacht hatte und mich meine Freunde auch noch allein mit ihm gelassen hatten, weil sie meinten, dass ich mal wieder jemanden brauchen würde. Damals hatte ich erwartet, dass es falls es nicht nur bei einem One Night Stand bleiben würde niemals länger als ein oder zwei Wochen mit diesem blonden Riesenaffen von einem Mann halten würde und diese Beziehung eh nur aus Sex bestehen würde. Heute allerdings war ich mir sicher, dass ich Calen über alles liebte und mich damals nur total in ihm getäuscht hatte, er war immerhin die niedlichste Person auf diesem Planten meiner Meinung nach und nichts würde mich jemals dazu bringen, mich freiwillig von ihm zu trennen. Tja in letzterer Sache hatte ich allerdings trotzdem halbwegs recht behalten, was allerdings viel mehr daran lag, dass wir beide nicht genug von einander bekommen konnten. "Zwei Jahre?! Ich habe es echt schon zwei Jahre mit dir ausgehalten?! Mann ich verdiene echt einen Orden dafür!", litt ich gespielt. Momentan konnte ich allerdings nicht wirklich in meiner Rolle bleiben, da ich mich selbst viel zu sehr darüber freute. Deswegen wurde mein Blick viel sanfter und ich küsste ihn kurz. "Dann würde ich sagen auf die nächsten dreihundert Jahre, Cas", lächelte ich meinen Freund an und küsste ihn erneut, dieses mal aber länger.
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Calen Asukai
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mi Mai 15, 2013 10:01 am

"Wenn du das getan hast...Prepare do die", meinte ich mit einem finsteren Blick, als er meinte, ich solle mal im Kamin nachsehen. Kurz warf ich einen Blick auf meine tätowierten Arme. Sogar die Tattoos schafften es kaum, die ungleichmäßigen Narben, die sich teils überkreuzten und schnitten, zu überdecken und ich sah sie nicht gerne, deswegen brauchte ich diese Verbände. Außerdem waren sie ein notwendiges Zubehör für die Metallklauen, die ich als Waffen nutzte. Sonst würde ich mir die Hände aufscheuern.
Mein Gesichtsausdruck wurde allerdings sanft, als ich ihn wieder ansah. Wer hätte gedacht, dass es so lange halten würde? Ich meine...ich war komplett dicht, als ich ihn angesprochen hatte und ehrlich gesagt erinnerte ich mich nur an die Hälfte von dem, was ich gesagt oder getan hatte. Aber ich würde mal tippen, dass das ziemlich peinlich war. Aber ich hatte Grund zum Feiern gehabt und dass man da mal das ein oder andere trank, war ja wohl klar. Vor allem, wenn man gerade aus dem Knast kam, seine alten Freunde wiedersah und einen neuen Job, ein neues Leben, vor sich hatte.
Ich schnaubte bei seinen nächsten Worten leicht und schüttelte lächelnd den Kopf. "Du hast mich, das ist Belohnung genug", erwiderte ich trocken und strich sanft über seinen Kopf, bevor ich ihn zu mir zog und einen Arm um ihn legte. Wenn ich mal so zurück dachte, dann war es wirklich fast seltsam, dass es mit uns so weit gekommen war. Für viel mehr, als einen kurzen Spaß hatte ich das alles nie gehalten. Und jetzt? Jetzt war er der erste, den ich wirklich jemals geliebt hatte. Er war mein Leben, mein Stern, einfach alles für mich. Wer also sagte, Alkohol würde zu nichts Gutem führen, dem konnte ich jetzt das komplette Gegenteil beweisen. Den Kuss erwiderte ich nur zu gerne und drückte ihn vorsichtig an mich, ehe ich mit einem sanften Lächeln meinte: "So alt willst du mit mir werden? Das ist schön, Honey" Dann grinste ich leicht und meinte: "Aber du bist dann alt und dann hast du Falten und...soll ich weitermachen?" Ich lachte leicht, bevor ich ihn auf den Scheitel küsste und die Stirn einen Moment gegen seinen Kopf lehnte. "Du tust mir so gut, Honey..", hauchte ich und fuhr mit einer Hand durch seine blonden Haare. Womit hatte ich diesen Mann nur verdient?
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mi Mai 22, 2013 4:09 am

"Du mir genau so, mein Großer", antwortete ich mit geschlossenen Augen und schmiegte mich so gut es ging eng an ihn. Wie sollte er mir auch nicht gut tun? Ich kannte noch nie jemanden, der mich so ehrlich und vom ganzen Herzen geliebt hatte, wie Cas. Ich wusste gar nicht mehr, was ich ohne ihn tun sollte und hoffte, dass ich in niemals nicht mehr an meiner Seite wissen musste. Es war schon seltsam, aber ich wusste jetzt schon, dass ich nie wieder jemand anderen jemals so sehr lieben könnte, wie Calen. Niemand würde jemals wirklich seinen Platz einnehmen können.
Damit ich mich nicht so verdrehen musste, setzte ich mich seitlich auf Cas' Schoß. Das reichte mir auch schon an Gefühlen. Ich hatte gar keine Lust, lange darüber zu sinnieren, wie sehr ich Calen liebte, da war ich mir ja eh schon sicher. "Hm... stimmt dreihundert ist schon ganz schön alt... Aber mein Alter ist grade gar nicht so mein Problem. Ich finde es viel schlimmer, dass du dann alt und faltig bist", führte ich dann grinsend das Thema von vorher weiter.
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Calen Asukai
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mi Mai 29, 2013 9:52 am

Ein sanftes Lächeln zierte meine Lippen und ich schloss die Arme ein wenig enger um Silvio, als er auf meinem Schoß saß. Er war wirklich wundervoll. Und ich wollte ihn niemals verlassen. Da ich das Thema über Alter Leid war, wer wollte schon darüber nachdenken, alt zu sein, sprach ich ein anderes an. "Irgendwann nehme ich mir mal länger frei. Genug Zeit, um von hier zu verschwinden. Zumindest für eine Weile. Irgendwohin, wo man die Sonne sieht, verstehst du? Sowas, wie eine kleine Weltreise...nur eben nicht die ganze Welt. Nur einen Teil sehen. Stück für Stück. Immer mal wieder, als Erholung von dieser Stadt", meinte ich und lehnte meinen Kopf an seine Brust.
"Was hältst du davon, Honey?", fragte ich dann und schloss zufrieden die Augen. Er hatte zwar den Großteil meiner Müdigkeit sofort vertrieben, wie er das eben immer so unglaublich schnell schaffte, aber der regelmäßige Ton seines Herzens war ebenso beruhigend, wie einschläfernd. Dennoch wollte ich den Kopf nicht heben. Höchstens, um ihn anzusehen. Das konnte ich ehrlich gesagt nie genug tun. Mein Freund war niemals langweilig.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Do Mai 30, 2013 9:40 am

Ich lächelte und legte meine Arme um Cas' Hals. "Weißt du, das ist eine schöne Idee", lächelte ich überglücklich. Das war eine wunderbare Idee. Es war ein schöner Gedanke, einige Zeit mit ihm alleine zu verbringen. Allein, in einem fremden Land, die Sonne auf dem Gesicht. Es war auf jeden Fall besser hier. Auf Dauer machte diese Stadt wirklich krank und ich war wirklich froh, einige Zeit meines Lebens in Los Angeles verbracht zu haben. Ich hatte auch schon einmal darüber nachgedacht.
Ich lächelte zu ihm herunter. Wie er sich so an mich kuschelte, sah er total niedlich aus. Wie konnte er eigentlich so niedlich und so... Cas gleichzeitig sein?! "Sag mal, hast du eigentlich jemals Kleidung an, wenn du zuhause bist?!", lachte ich und strich mit einer Hand über Cas' perfekte Brust. Nicht, dass es mich stören würde..., setzte ich Gedanklich hinzu.
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Calen Asukai
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Do Mai 30, 2013 10:18 am

"Gut", meinte ich sanft, als er sagte, es wäre eine gute Idee. Man wurde hier ja verrückt, wenn man nicht ab und zu mal raus kam. In DNC schien selten die Sonne. Und wenn sie es tat, tauchte sie ein Schlachtfeld voller Blut und zerstörter Träume in ein unnatürlich grelles Licht. Das hatte nichts Schönes an sich. Das Licht war nicht warm, es kam mir viel eher höhnisch vor. Als würde es alle verspotten, die es berührte. Sie auslachen, weil sie die wahre Schönheit von Sonnenlicht nie sehen würden. Genau dieses Gefühl hatte ich auch im Gefängnis gehabt. Bei Silvios nächster Frage, schob ich diese Gedanken bei Seite und grinste. "Nur, wenn ich Besuch hab, Honey. Und du weißt ja, was für ein antisoziales Stück ich bin", lachte ich und genoss es, dass er über meine Brust strich. Es hatte immer etwas wundervolles, wenn er mich berührte. Dass das auch nach zwei Jahren noch so war...unglaublich. Sanft streichelte ich über Silvios Rücken, bevor ich meinen Griff fester um ihn schloss und mich mit ihm so drehte, dass er unter mir lag und ich mich neben ihm abstützte. Die Decke hing nun nur noch mehr, als nur notdürftig auf meinen Hüften und ich drückte ihn aufs Bett. Nicht sonderlich sanft, denn das war ich in solchen Situationen einfach meist nicht. "Also, nein, meistens nicht so oft. Außer Shorts. Und der Jacke. Aber naja...wenn man die meiste Zeit seines Aufenthalts Zuhause bei seinem wundervollen Freund im Bett verbringt...ist die Sache mit der Kleidung schwierig", meinte ich mit einem bedeutungsvollen Grinsen, ehe ich seinen Hals küsste und ihn immer mal wieder leicht biss, während ich, hier allerdings deutlich vorsichtiger, mein Knie zwischen seine Beine drückte und mit einer Hand über seine Brust strich, da ich mich mit der anderen abstützen musste. "Mh...von dir kann man wirklich schwer genug bekommen, Honey", merkte ich leise lachend an und beschäftigte mich dann weiter mit seinem Hals und seinem Schlüsselbein.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Fr Jun 07, 2013 11:18 am

Ich lachte leise, weil ich meinen Platz auf Cas' Schoß nicht lange behalten durfte. Wieso hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet, dass er unseren Jahrestag noch feiern wollte? Wenn man es überhaupt als 'feiern' bezeichnen konnte, wenn wir miteinander schliefen, so oft wie wir das taten. "Halt doch einfach mal die Schnauze, Cas", lächelte ich und fuhr ihm durchs Haar, als er einfach nicht aufhörte zu reden. Manchmal störte es einfach, wenn er über Soetwas völlig belangloses redete. Zudem war die Fragte rhetorisch gewesen.
Cas Bisse zeigten natürlich wie immer ihre Wirkung, ich versuchte meine beschleunigte Atmung allerdings damit zu verstecken, dass ich den letzten auf Cas verbliebenen Rest der Decke von seiner Hüfte zog und ihm erneut lächelnd durch die Haare strich.


hab grade nachgedacht, ne? ... theoretisch war der Köter noch bei Silvio, als der Cas geweckt hat... xD ach ja... mach den nächsten Post gefälligst so, dass ich nicht nur überschrottig antworten kann DX
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   So Jun 09, 2013 3:26 am

Spoiler:
 

Hundeproblem geregelt, ich hoffe, du kannst diesmal besser antworten c:
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Calen Asukai
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Do Okt 03, 2013 4:36 pm

(Omg. Ich hab mein Baby so vermisst. Sorry, für die Arbeit, Töchterchen. :3)

3. Dezember 2014

Der Fahrer hielt den schwarzen Wagen mit quietschenden Reifen vorm Tor des Zaunes, der meine Villa umgab, an. Mein Kollege neben mir schlug mir freundschaftlich auf die Schulter und grinste: "Bis dann, Cas. Auch, wenn du natürlich immer noch gerne bei mir schlafen kannst." Durch meine verspiegelte Sonnenbrille konnte er das belustigte Funkeln in meinen Augen nicht, sehen, doch ich grinste. "Nein, danke. Das, was du da machst, nennt man sexuelle Belästigung", erwiderte ich, doch er antwortete nüchtern: "Kannst ja zur Polizei gehen." Ich schüttelte grinsend den Kopf und erwiderte: "Ich hab genug von deinen unmoralischen Angeboten. Ich bin viel zu heiß für dich. Außerdem gehört das..." ich machte eine ausladende Geste über meinen Körper "nur meinem wunderbaren Freund." Dann stiegt ich aus und knallte die Wagentür hinter mir zu, ehe ich den Code im Zahlenschloss des Tores eingab und es dann öffnete und den kurzen Weg bis zur Tür meiner Villa, die ich dann aufschloss, hinauf lief. Beinah sofort, als ich das Haus betreten hatte, lockerte ich die Krawatte meines schwarzen Anzugs und nahm die Sonnenbrille ab.
So ein Anzug war verdammt ungemütlich. Schließlich löste ich auch die Metallklauen, an denen noch reichlich Blut klebte von meinen Händen und rollte die Verbände ab. Irgendwann hatte ich mir das auch angewöhnt, ich wusste ja, dass Silvio es hasste, wenn ich ihn anfasste, während ich die Dinger noch trug. Und ich war sicher der letzte, der darauf verzichten würde, die Hände auf seinen geilen Körper zu legen, weil ich unbedingt Verbände tragen wollte. Nachdem ich mir die Hände, die natürlich auch etwas Blut abbekommen hatten, gewaschen hatte, ging ich ins Wohnzimmer, wo ich meinen Freund allerdings nicht fand. War er schon ins Bett gegangen? War ja auch schon sieben Uhr. Aber normalerweise wartete er doch auf mich. "Honey!?", brüllte ich durchs Haus, auf die Gefahr hin, dass ich ihn weckte. Er konnte doch eigentlich noch gar nicht schlafen. Achtlos warf ich die Krawatte weg und lief weiter durchs Haus. Im Arbeitszimmer fand ich ihn schließlich. Dieses Zimmer gab es hier nur für ihn. Ich brauchte es nicht, auch wenn es hübsch war. Hell, mit zwei Sesseln, einem eigenen Kamin, einem großen Schreibtisch und zwei großen Bücherregalen. Lächeln ging ich zu ihn und zog ich auf die Beine und küsste ihn, wobei meine Hände über seinen perfekten Hintern strichen. Nach einer Weile wurde mein Kuss deutlich stürmischer und ich drückte ihn unsanft gegen die nächstbeste Wand. Als ich mich von ihm löste, um Luft zu holen, grinste ich: "Hey, Honey...ich hab' dich vermisst." Eigentlich war ich ja nicht lange Weg gewesen. Drei bis vier Stunden vielleicht, aber das tat kaum etwas zur Sache. Ich konnte einfach nie genug von ihm bekommen und er war mir tausend Mal lieber, als arbeiten. Besonders,weil mein 'Arbeitstag', war er auch noch so kurz gewesen, sehr unerfreulich ausgegangen war. Da brauchte ich es einfach, dass er mir mit seiner bloßen Anwesenheit beruhigte und davon abhielt, etwas unsagbar Dummes zutun. Eigentlich hätte es ein entspannter Job werden sollen. Nur eine Verhandlung über 'ne Menge Kohle und zwei Kollegen und ich sollten nur als Warnung und zum Angst machen mitkommen. Allerdings...hatte es in einem Anschlag auf den Kerl, zu dessen Schutz wir dabei gewesen waren geendet und wir waren leider dazu gezwungen, den Verhandlungspartner zu beseitigen. Das hatte dazu geführt, dass wir eine Menge Geld verloren hatten und auch, wenn er mir persönlich keinen Vorwurf machte, hatte ich ein doch recht unangenehmes Telefonat mit meinem Boss gehabt. Und danach...das Übliche eben. Leichen beseitigen, sicherstellen, dass es keine Zeugen gab und die Spuren verwischen. Nichts blieb unerledigt. Und eben das war anstrengend und nervtötend, außerdem hasste ich Verrat. Schließlich küsste ich Silvio wieder und lehnte meine Stirn dann gegen seine, bevor ich die Augen schloss und mich ein wenig entspannte. Dieser Mann tat mir so gut. Einfach, dass er da war, beruhigte mich und ließ meine Wut verfliegen. "Du bist verflucht sexy, weißt du das?", meinte ich dann lächelnd, bevor meine Lippen zum dritten Mal die seinen fanden.

[hope it's okay like that o3o]
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Sa Okt 05, 2013 2:00 pm

(yaaaaay Aaaaarbeit T___T)

Seufzend sah ich von meiner Arbeit auf, als ich das Brüllen meines Freundes im Wohnzimmer hörte. Da war's dann wohl mit in Ruhe arbeiten, dachte ich und rieb mir unter meiner Brille die Augen. Offiziell studierte ich immerhin noch, da musste ich hin und wieder auch mal was dafür tun. Damit wurde ich heute wohl auch nicht mehr fertig, da Calen auch Aufmerksamkeit brauchte und ich eh langsam zu müde war, zum arbeiten. Wenigstens, war es für mich nicht wirklich nötig. Einen so hohen Intelligenzquotienten zu haben wie ich, zog schon Vorteile mit sich. So musste ich mich nur alle paar Wochen in der Uni blicken lassen und hatte mehr Zeit dafür, richtig zu arbeiten und Geld zu verdienen. Und vor allem auch für den Blondschopf der nun ins Arbeitszimmer kam und mich aus dem Stuhl zog.
"Merkt man fast gar nicht", antwortete ich sarkastisch, als Cas nach dieser etwas sehr stürmischen Begrüßung meinte, er habe mich vermisst, und strich ihm durchs Haar. Dann hielt ich allerdings auch meine vorlaute Klappe. Er wirkte ziemlich fertig und auch, wenn ich es mir abgewöhnt hatte, Cas nach seiner Arbeit zu fragen, merkte ich deutlich, dass heute ordentlich viel passiert sein musste. Ich würde ihn also einfach wie sonst auch immer versuchen auf andere Gedanken zu bringen.
"Und du hast endlich gelernt, die Dinger mal abzumachen, bevor ich dich drauf hinweisen muss", lachte ich, nachdem wir uns nach dem dritten Begrüßungskuss von einander gelöst hatten, und strich mit einem Finger über die Innenseite von Cas' Hand, bevor ich diese ergriff. "Da muss ich ja richtig stolz auf dich sein"
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mo Okt 07, 2013 1:02 am

Ich lächelte, als Silvio meine Hand nahm und ein sanfter Ausdruck trat in meine blauen Augen. Sonst konnte man das nur sehr selten beobachten, eigentlich gar nicht, aber für ihn würde es diesen Ausdruck immer geben. Immer. Solange, wie ich eben lebte und vielleicht würde ich auch danach noch einen Weg finden, ihn diesen Blick sehen zu lassen. Ich ging mal ganz stark davon aus, dass Silvio ein längeres Leben haben würde, als ich. Ehrlich gesagt hoffte ich es auch. Vielleicht war ich in diesem Punkt sehr egoistisch, aber ich wollte nicht mit dem Schmerz über seinen Verlust leben müssen. Ich wollte nicht ohne ihn Leben, denn eine Welt ohne meinen Freund, käme mir grau und kalt vor. Wahrscheinlich wäre es, wie damals im Gefängnis, nur mit der grässlichen Erkenntnis, dass nichts besseres auf mich wartete, wenn ich eine bestimmte Zeit abgesessen hätte.
Es gab nichts besseres mehr, nachdem ich ihn hatte. Mit der freien Hand streichelte ich sanft über seine Wange und küsste ihn kurz auf die Stirn. Ich wollte nicht mehr daran denken, dass er sterben könnte, es war zu schrecklich. Stattdessen ging ich auf seine Aussage ein, dass er stolz auf mich sein müsse, weil ich die Verbände von alleine abgenommen hatte: "Das erwarte ich aber auch." Nach einem kurzen, eher erschöpften Lächeln, lehnte mich meine Stirn gegen Silvios Schulter und schloss die Augen. "Ich brauch eh neue...sind voller Blut", seufzte ich dann und strich mit der Hand, die Silvio nicht hielt, über seinen Rücken und ein wenig tiefer. Ich war vielleicht müde, aber dafür nicht zu müde - außerdem war es eine hervorragende Ablenkung. Spätestens nach dieser Aussage über meine Verbände würde mein Freund wohl wissen, dass es ein schlechter Tag gewesen war. Allerdings hatte er sich das längst gedacht, wie ich ihn kannte. Silvio war eben der schlauere hier, daran bestand nicht der geringste Zweifel. Es war mir aber eigentlich auch egal. Ich war glücklich, wieso sollte ich mir wünschen, dass ich einen besseren Schulabschluss oder höheren IQ haben würde? Was würde das ändern? Nichts und Dinge, die mir nichts brachten, vermied ich nach Möglichkeit. Silvios Anwesenheit beruhigte mich ungemein, sodass ich nach einer kurzen Weile, die ich mich einfach nur an ihn gelehnt hatte, fragte: "Honey...Bett?"

(Immer wieder gerne :3)
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   So Dez 15, 2013 10:14 am

Calen wirkte deutlich fertig, also entschied ich mich, es mit den fiesen Sprüchen für's Erste sein zu lassen. Außerdem hatte sein Blick mir irgendwie Sorgen gemacht. Er hatte mich so nachdenklich und igrendwie nicht so Cas-typisch angesehen. Mein Cas machte sich sonst nie wirklich Sorgen aber jetzt grade wirkte er, als würde er an etwas ihm unangenehmes denken. Das mochte ich nicht. Also entschloss ich mich, ihm einen Angenehmen Morgen zu machen und mich nicht einfach direkt von ihm flachlegen zu lassen.
"Willst du nicht erstmal etwas essen, du Triebtäter?", fragte ich belustigt lächelnd und griff nach seiner Hand an meinem Hintern, um sie von da wegzunehmen. Ich könnte eh noch nicht schlafen, auch wenn ich das eh nicht sofort hätte tun müssen, wie es bei meinem Freund mehr als offensichtlich war, also dürfte er mich ruhig noch etwas beschäftigen.

(Mann, is der kurz..)
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mo Feb 03, 2014 2:52 am

Ich grummelte etwas unverständliches, als er meine Hand wegnahm. Die Position, welche sie eingenommen hatte, hatte mir eigentlich doch ganz gut gefallen und es war typisch Silvio, dass ich das nicht lange genießen durfte. Naja, eigentlich konnte ich mich über vieles in meinem Leben beschweren, aber nicht darüber, dass er mich nicht ran lassen würde. Das zu behaupten wäre schlichtweg gelogen, trotzdem, in solchen Situationen wie jetzt, konnte er ganz schön stur sein, weswegen ich es auch dabei beließ und meine Hände für's Erste unter Kontrolle behielt. Er schien ein wenig besorgt, besorgt um mich, wenn ich seinen Blick richtig deutete und das sollte er nicht sein. Ich liebte ihn, auch wenn ich ihm das nicht sagen konnte, und ich wollte nicht, dass er sich wegen irgendetwas sorgen musste. Schon gar nicht meinetwegen. Das tat ich selbst ja auch so gut wie nie. Bei seiner Frage nach Essen grinste ich ein wenig, was er wahrscheinlich nicht sehen konnte, da ich meine Stirn noch gegen seine Schulter gelehnt hatte und ihn somit nicht direkt ansah. Außerdem fielen mir in dieser Position einige Strähnen, die sich aus meinem unordentlichen Zopf gelöst hatten, vors Gesicht und als ich den Kopf hob, musste ich diese erst einmal nach hinten streichen. Da ich ja schon mal dabei war, löste ich direkt den ganzen Zopf, der brachte jetzt sowieso nichts mehr und ich hatte meine Haare lieber offen. "Essen klingt gut...aber dann muss ich dich ja los lassen.", antwortete ich schließlich und sah ihn lächelnd an. Auf den ersten Blick würde man das von mir wahrscheinlich nicht vermuten, aber ich war ein Mensch, der unheimlich viel Nähe und Zuneigung brauchte. Und bei Silvio war das noch mal so eine Sache.
Wir lebten beide in einer gefährlichen Stadt, ich arbeitete für die Mafia und seine Geschäfte waren auch nicht ganz sauber. Mir war immer klar, worauf ich mich eingelassen hatte und auch, dass eine Beziehung mich verletzlich machte, wenn irgendwer auf die Idee kam, ihn mir wegzunehmen. Aber ich hatte es akzeptiert, weil ich auch dieses Leben, diese Stadt, liebte. Es lag mir einfach und jetzt gab es ohnehin keinen Weg mehr zurück. Trotzdem versuchte ich nach Möglichkeit die Zeit, die ich mit meinem Freund hatte, gut zu nutzen, weil man in DNC einfach nie wissen konnte, wann der letzte Tag war. Außerdem war es jedes Mal, wenn ich ihn ansah, einfach so...vollkommen. Er und ich. Ich meine, wir waren für die Verhältnisse hier und auch für meine eigenen, schon recht lange zusammen und zu sagen, mich würde irgendwas an dieser Beziehung langweilen, wäre einfach gelogen. Ich empfand noch für ihn, wie früher, ich wollte ihn genauso sehr und wenn nicht, dann waren meine Gefühle mit der Zeit noch stärker geworden. So oft schon hatte ich von irgendwem gehört, dass eine Beziehung nach einem oder zwei vielleicht auch drei Jahren ihren Reiz verlor. Ich konnte da überhaupt nicht mitreden. Viel eher war es so, dass die Vorstellung, ihn zu verlassen mir weh tat und ich niemals auf die Idee kommen würde. Er gehörte einfach zu mir.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mo Jan 25, 2016 11:32 am


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MEH. Dann mach ich das eben schon wieder :3

Ein neuer Morgen, eine neue Heimkehr. Eigentlich war es ja schon fast Nachmittag, als ich nach Hause kam, natürlich brav Krallen und Verbände ablegte und mir die Hände wusch. Inzwischen hatte ich das wirklich gut drin – auch, wenn es heute nicht einmal so nötig gewesen wäre, es war kein besonders schmutziger Tag gewesen. Sofern man bei der Mafia behaupten konnte, dass überhaupt irgendetwas jemals nicht schmutzig war. Ich sah mich kurz im Haus um, nur um festzustellen, dass Silvio noch oder schon wieder im Bett sein musste. Zumindest, wenn er nicht weggefahren war und in dem Fall würde wohl irgendwo ein Zettel hängen.
Ich lächelte leicht – das passte mir tatsächlich ganz gut. Eigentlich...mehr als ganz gut. Ich war, wie immer nach der Arbeit, genau in der Laune, entweder Sex zu haben oder nur in Jogginghose irgendwo rumzuliegen. Wer brauchte schon Tops? Ich hatte doch meine Jacke! Und genau das war es, wogegen ich den Anzug nun austauschte. Lockere Sweatpants und meine rote, offene Jacke, die Ärmel natürlich wie immer bis zu den Ellenbogen hochgeschoben. Mit hinterm Kopf verschränkten Händen spazierte ich in unser Schlafzimmer und fand meinen Freund, wie erwartet schlafend, vor.
Ein sanftes Lächeln stahl sich auf meine Züge und zunächst setzte ich mich nur auf den Bettrand neben ihn, streichelte sanft durch seine Haare. Dann beugte ich mich zu ihm runter und küsste ihn, ehe ich: "einen wunderschönen Nachmittag verehrte Prinzessin Aurora", grinste. Dass ich damit auch die Disney-Version von "Dornröschen", anspielte, dürfte ja wohl klar sein. "Der Prinz kann leider nicht kommen, Ihr werdet mit dem Drachen Vorlieb nehmen müssen", setzte ich dann scherzhaft hinzu und streichelte sanft über seine Wange. Ich erwartete keine überschwängliche Begrüßung, Silvio fand es wahrscheinlich in etwa so toll wie ich, wenn ich geweckt wurde, aber ich hatte ihn einfach wissen lassen wollen, dass ich wieder da war. An seiner Stelle würde ich mir nämlich Sorgen um ihn machen, wenn er meinen Job hätte und ich hatte gedanklich schon oft genug ausgeführt, wie wenig ich wollte, dass er sich Sorgen machen musste. Um mich, um sich – um irgendwas. Es sollte ihm einfach gut gehen und wenn es etwas gab, was ich dafür tun konnte, dann würde ich es gerne versuchen. "Gerade erst eingeschlafen oder ist dir nach Frühstück?", fragte ich schließlich, während sich eine meiner Hände – ausnahmsweise mal nicht zu seinem Hintern – in seine Haare verirrte und ich begann, mit den blonden Strähnen zu spielen und ihn nebenbei etwas zu kraulen. Immerhin wollte ich ihn ja besänftigen.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Di Jan 26, 2016 11:46 am

Wenn du mir 24 Stunden mehr Zeit gegeben hättest, hätte ich das auch machen können Schatzi. <3 Ich hatte sogar schon einen Anfang. Hab mein Popsi trotzdem vermisst. :c

Entgegen der Erwartungen hatte ich keinen wirklich entspannten „Morgen“ gehabt, wie ich es mir von meinem freien Tag erhofft hatte. Nachdem Cas seine Aufmerksamkeit gefordert hatte, bevor er losmusste, hatte ich mich zwar noch mal hingelegt, wurde aber nicht einmal eine halbe Stunde später bereits wieder von einer nassen Zunge geweckt. Diesmal war es allerdings definitiv die falsche Zunge. Es war Annie, die ihre Aufmerksamkeit forderte und schwanzwedelnd vor dem Bett stand. Kurz überlegte ich, sie einfach zu ignorieren und mich schlafend oder tot zu stellen, aber der Hund war sowieso nicht intelligent genug dafür, um mir dann meine Ruhe zu lassen … oder zu lernen, dass mich ihr Sabber –im Gegensatz zu dem ihres Herrchens- im Gesicht ganz schön störte.
Seufzend schwang ich meine Beine über die Bettkante um aufzustehen. Wenn Hunde raus wollten, wollten sie nun mal raus. Leider hieß „raus“ bei Hunden dieser Größe nicht nur, dass ich die Tür zum Garten aufmachte und sie kurz nach draußen rennen konnte, sondern eine ganze Weile mit ihr rauszugehen. Hätte ich Cas keinen Chiwawa holen können? Resigniert lächelnd, kraulte ich die Hündin hinterm Ohr, während wie heftig mit dem Schwanz wedelte und ihren Kopf in meinen Schoß drückte. War ja eigentlich schon okay. Immerhin war sie irgendwie niedlich – und ein Chiwawa wäre wahrscheinlich mindestens genauso nervig. Vielleicht mochte ich den Hund ja doch irgendwie. Immerhin liebte Cas sie, so konnte ich sie gar nicht so sehr verachten, wie ich manchmal dachte.
Also verbrachte ich meinen Mittag draußen mit Annie. Nachdem wir Gassi gehen waren und noch eine Weile im Garten verbracht hatten, hatte das Hündchen wohl auch beschlossen, dass es langsam fertig war und ich meine Ruhe haben durfte. Sie verzog sich müde in ihr Körbchen und auch ich kroch wieder ins Bett.
Glücklich wieder im Bett liegen zu dürfen, rollte ich mich zusammen. Wenn man mich denn ließe, wäre ich sicher in der Lage, einen ganzen Tag durchzuschlafen. Doch auch heute würde ich diesen Plan wohl nicht umsetzen, da mein blonder Adonis seine Aufmerksamkeit forderte, als er nach Hause kam. Aber wenn ich ehrlich war, hätte mich kein komplett verschlafener Tag jemals so glücklich gemacht, wie das Gefühl von seinen Lippen sanft geweckt zu werden. Tatsächlich spielte ein kleines Lächeln um meine Lippen, als er sich wieder von mir gelöst hatte. Erstmal ging ich nicht auf seinen dummen Spruch ein, sondern rutschte, noch in meine Decke eingerollt, näher an ihn heran, sodass ich meinen Kopf in seinen Schoß legen konnte. Ich hatte ihn vermisst. Das tat ich jeden Tag, wenn er unterwegs war. Das lag nicht einmal primär daran, dass ich mir Sorgen um ihn machte -ich war mir ziemlich sicher, dass er sehr gut auf sich selbst aufpassen konnte-, sondern dass ich sowieso fast durchdrehte, wenn er mal mehr als zehn Minuten weg war. „Wer braucht denn schon ‘nen blöden Prinzen, wenn man die wilde Bestie im Bett haben kann?“, murmelte ich, das Gesicht in seinem Schoß versteckt. Erst jetzt machte ich die Augen auf und drehte mich so, dass ich zu ihm hochschauen konnte. „Wenn du keine guten Argumente hast, mich jetzt zum Aufstehen zu bewegen, kann ich meinen Hunger sicher noch eine ganze Weile konservieren.“, grinste ich. Mit diesen Worten schloss ich wieder die Augen. „Ich hab dich vermisst, mein Großer“, seufzte ich nach einer kurzen Weile des Schweigens, in dem ich still seine Streicheleinheiten genossen hatte.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mi Jan 27, 2016 12:38 am

Pardon me, ich hab mich so auf Cas gefreut :3
Cas schreibt sich übrigens fabelhaft zu "Wenn ich groß bin" xD

Entgegen meiner Erwartungen schien Silvio nicht so angefressen darüber zu sein, dass ich ihn weckte, wie ich gedacht hatte. Ich selbst zumindest fand es nie besonders lustig, geweckt zu werden und hatte das ein ums andere Mal die Erfahrung gemacht, dass mein kleines Faultier hier da ähnlich war. Morgenmuffel konnte man das nicht nennen, weil unser Tagesrhythmus meistens so verschoben war, dass wir morgens entweder gerade erst ins Bett gingen oder eben erst eingeschlafen waren. Wir waren wohl eher...generelle Aufsteh – und Bewegungsmuffel. Wie wir es schafften, beide so dermaßen heiß und fit zu sein, war mir ein echtes Rätsel, aber ich würde mich sicherlich nicht darüber beschweren. Nicht, dass ich Silvio nicht lieben würde, wenn er etwas mehr auf den Rippen hätte – oder mich selbst – aber ich musste schon zugeben, dass es mir so lieber war. Da war ich eben doch ein bisschen oberflächlich. Allerdings sollte das wirklich nicht bedeuten, dass sein Aussehen das einzige war, das ich an ihm liebte. Er war wunderbar, das könnte ich gar nicht. Ein Leben ohne Silvio konnte und wollte ich mir nicht vorstellen, da wären mir so Kleinigkeiten wie sein Aussehen dann auch egal. Ich schätzte es sehr, jetzt, wo es nun mal so war und mochte es so, aber anders würde es mich auch nicht stören.
Als Silvio seinen Kopf auf meinen Schoß legte, lächelte ich sanft und fing an, ihn zu kraulen. Seine Aussage brachte mich zu einem herzlichen Lachen, ehe ich breit grinsend antwortete: "Naja, so wie du dich manchmal beschwerst, könntest du den Prinzen vielleicht doch ganz gut gebrauchen." Darauf folgte eine unangenehme Vorstellung von mir selbst in Strumpfhosen. Ich wollte es mal so ausdrücken – dann könnte ich nicht nur eine verlorene Karriere als Opernsänger beginnen, sondern er würde sich zudem keine Sorgen mehr um irgendwelche wilden Bettgeschichten machen müssen. "Ich würd's für dich ja auch mal mit dem Prinzen versuchen, aber weißt du, mit dem Krönchen käm' ich klar und das mit dem Gaul regel ich schon irgendwie, aber...ich wollte eigentlich nie Opernsänger werden.", meinte ich dann, davon ausgehend, dass er verstehen würde, was ich mit der letzten Aussage meinte.
"Wenn du deinen Hunger noch weiter konservierst, frisst du irgendwann mich", lachte ich dann und beugte mich nochmal zu ihm runter, um ihn wieder zu küssen, ehe ich sanft: "Ich dich auch" antwortete. Natürlich hatte er mir gefehlt. Das tat er immer. Also, immer wenn er länger als eine halbe Stunde oder so von mir getrennt war. Es war schon verrückt – was so darauf wurde, wenn man jemanden in einer Disco anquatschte und ihm so lange auf die Nerven ging, bis er einwilligte, mit einem auszugehen. Ich hätte nie gedacht, dass ich in einer Beziehung so glücklich sein würde, dass ich mich so wohl fühlen würde oder dass es mir so schwer fallen würde, auch nur eine minimale Zeitspanne von meinem Partner getrennt zu sein. Aber ich fühlte mich einfach nur wirklich sicher, wenn er in meiner Nähe war. Nur dann konnte ich wirklich frei atmen.
Ich musste seine Position jetzt leider zerstören, indem ich mich selbst hinlegte und ihn dann zu mir zog. So war das für mich auch einfach bequemer und angenehmer, nachdem ich auch zu ihm unter die Decke gekrabbelt war. Es war zwar nicht mehr kalt, aber besser war es unter der Decke bei meinem Freund allemal. Jetzt konnte ich mich doch nicht mehr ganz so gut kontrollieren und strich mit der Hand unter sein Shirt, ein leichtes Grinsen auf den Lippen. "Du bist warm", kommentierte ich das ganze unschuldig und küsste ihn dann wieder. "Annie pennt ja, warst du mit ihr draußen?", fragte ich dann, ein wenig überrascht, als mir wieder einfiel, dass ich die große Hündin in ihrem Körbchen gesehen hatte, was um diese Zeit eigentlich recht ungewöhnlich war. Nur, weil ich ihm eine Frage gestellt hatte, kam ich allerdings nicht auf die Idee, meine Hand unter seinem Shirt wegzunehmen.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mi Jan 27, 2016 12:15 pm

Silvio schreibt sich überraschend gut zu Do What You Want c:

Ich musste leise über sein Gerede über die Strumpfhose lachen. Ehrlich gesagt fand ich die Vorstellung von Cas in Strumpfhosen mit einem kleinen Krönchen auf dem Kopf ziemlich lustig. Also eigentlich würden die engen Strumpfhosen seinen groß...artigen Charakter bestimmt unterstreichen. Ich behielt meine fiesen Gedanken allerdings für mich und sparte mir lieber einen fiesen Spruch.
Ich murrte für einen kurzen Moment, als ich meinen Platz auf Cas Schoß aufgeben musste. Mein Kopf lag da so bequem und ich war mir ziemlich sicher, dass ich so hätte wieder einschlafen können, wenn er mich weiter gestreichelt hätte. Als er allerdings zu mir unter die Decke schlüpfte, nahm ich alles zurück, worüber ich mich beschwert hatte. So war es sowieso besser, dachte ich leise lächelnd und schmiegte mein Gesicht an seine halbnackte Brust. Was für ein Glück es doch war, dass mein Freund nichts von T-Shirts hielt. Ich würde keinen Prinzen dieser Welt gegen diesen Mann tauschen. Im Vergleich zu Cas klang jeder andere Mann nicht einmal halb so gut. Es kam mir manchmal immer noch komisch vor sowas zu denken und doch, war ich mir sicher, nie wieder jemanden zu treffen, den ich so sehr, so ehrlich lieben konnte wie Calen. Irgendwie schien es wohl doch sowas wie die eine, wahre Liebe zu geben…  Und das war er definitiv. Selbst auf körperlicher Ebene ergänzten wir uns perfekt.
„Weißt du, ich ziehe das Wort ‚heiß‘ eher als Beschreibung vor“, grinste ich leise auf seine Aussage, dass ich warm sei. Obwohl warm in jeder Hinsicht wohl auch stimmte…  Fast wie aus einem chemischen Reflex heraus rutschte ich noch ein kleines Stück näher an Cas heran, als ich seine Hand unter meinem Shirt spürte. Seltsam, wie er es immer noch schaffte selbst mit so einer einfachen Berührung bei mir für Gänsehaut zu sorgen. Was sollte ich denn mit einem Prinzen, wenn ich hier den perfekten Mann hatte? „Ich will dich auch gar nicht als Opernsänger…“, kam ich noch einmal auf das vorherige Thema zu sprechen. „Ich behalte dich lieber mit deinem Bass, dann ist der Sex besser.“, grinste ich und tätschelte –selbstverständlich vorsichtig- seinen Schritt. Nicht, dass ich ihn nur für den Sex liebte, doch ohne das würde etwas fehlen und mein stets unersättlicher Cas wäre so wohl auch nicht mehr derselbe. Um ihn etwas zu ärgern, nahm ich dann allerdings meine Hand wieder hoch, um sie mit der anderen in seinem Nacken zu verschränken. „Ja. Wenn du wüsstest wie oft ich mit ihr draußen bin, wenn du unterwegs bist…", antwortete ich auf seine Frage bezüglich Annie. "Das arme Tier muss ja beschäftigt werden, auch wenn dabei selbstverständlich meine Freizeit draufgeht.“, seufzte ich dann theatralisch. Ich war einfach zu gut für diese Welt.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mi Jan 27, 2016 1:18 pm

Partners in Crime ist tatsächlich echt geil für den Post. xD

"Das bist du definitiv auch", antwortete ich grinsend, als er meinte, er würde lieber als heiß beschrieben werden. Und wie er das war! Daran bestand ja überhaupt kein Zweifel. Und es war für mich auch nie eine Option gewesen, irgendetwas anderes zu denken. Schon, als ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte. Das war wirklich so ein bleibender Eindruck, dass ich mich selbst jetzt noch ganz genau daran erinnerte, obwohl ich wohl schon den ein oder anderen Tequila weg hatte an dem Abend. Ich wusste zumindest nicht mehr, warum ich da gewesen war, aber ich erinnerte mich an fast jedes Detail, das Silvio betraf. Was er getragen hatte, wie er gelächelt hatte, sein ganzes Auftreten, seine Art an dem Abend. Er hatte mich einfach umgehauen. Nicht wortwörtlich, das hatte der Türsteher wesentlich später übernommen, weil ich wohl der Meinung gewesen war, die Besitzerin des Schuppens zu beleidigen oder so etwas in die Art, das klang nach mir, wenn ich betrunken war, aber im metaphorischen Sinne auf jeden Fall. Gut, zuerst hatte ich ihn eben nur flachlegen wollen, aber so war ich nun mal. Ich glaubte auch keinem Menschen, der mir erzählte, dass er betrunken und in einer Disco als aller erstes an Heiraten und Kinder kriegen dachte, als er oder sie seinen oder ihren Partner gesehen hatte. Zumal das mit den Kindern bei uns sowieso ein bisschen schwierig wäre. Es gab sicher Adoptionsmöglichkeiten, aber dieser Traum konnte mir gestohlen bleiben. Ich brauchte nur ihn, so ein Blag wäre mir nur lästig. Zumal es ja nicht mal seins wäre. Und das würde auch die letzte Freude daran noch ruinieren.
Silvio so nah bei mir zu haben, zauberte mir, wie stets, ein sanftes Lächeln auf die Lippen und ich küsste ihn zärtlich auf die Haare, als er sich enger an mich drückte. Meine Arme hatte ich inzwischen um ihn gelegt, allerdings noch immer unter seinem Shirt, während meine Fingerspitzen über seinen Rücken und seine Seite fuhren. Ich spürte, dass mein Freund eine leichte Gänsehaut hatte und auch das machte mich unglaublich zufrieden. Ich meinerseits hatte ein unglaublich wunderbares, warmes Gefühl in der Brust und wollte nur noch lächeln, wann immer ich ihn ansah. Es war schön zu wissen, dass wir bei einander noch so etwas auslösten - als wären wir frisch verliebt. Die Wahrheit war, dass es nicht immer war, wie beim ersten Mal. Man lernte sich kennen und die Schmetterlinge verflüchtigten sich, während die Liebe stärker wurde. Richtige Liebe und nicht nur Verliebtsein. Und die Wahrheit war auch, dass das gut so war, dass es die Beziehung stärker machte und generell die Dinge besser. Einander zu kennen hieß nicht, dass es nicht aufregend war, sondern, dass man besser auf einander eingehen konnte und ohne Schmetterlinge ließ es sich leichter und viel ungezwungener miteinander umgehen. Aber es gab Sachen, die änderten sich nie. Wie das hier, zum Beispiel.
Oder die Tatsache, dass mein Freund es drauf hatte, mich immer irgendwie ein wenig zu ärgern. Was er da mit seiner Hand veranstaltete, war im ersten Moment durchaus weder unangenehm, noch ärgerlich. Nicht an sich. Tatsächlich grinste ich im ersten Moment noch zufrieden und atmete entspannt aus. Das wurde allerdings zu einem entrüsteten Schnauben, als er der Meinung war, seine Hand anders platzieren zu müssen. "Ich hätte es wissen sollen", kommentierte ich seine Aktion und verdrehte leicht die Augen, ehe ich ihn noch ein wenig enger zu mir zog und ihn küsste. Daraufhin wurde er sein Shirt los und ich ließ meine Fingerspitzen kurz um seine Brustwarzen kreisen, ehe ich ich wieder in unsere vorherige Position zurückkehrte und einfach weiter seine Seite streichelte, die Hand dabei immer wieder auch ein wenig tiefer wandern ließ. Was er konnte, konnte ich schon lange und wenn er meinte, dass er mich so leicht zur Verzweiflung treiben konnte, musste er wirklich noch einiges lernen.
"Mal gucken ob Punkt 12 läuft?", schlug ich schließlich grinsend vor und nickte zur Fernbedienung, die - natürlich - auf seiner Seite lag. Ich würde ihm das Herrschaftsgebiet in allen auch nur annähernd elektronischen Fragen doch niemals absprechen.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Sa Jan 30, 2016 10:59 am

Cas‘ unzufriedene Reaktion stellte mich umso zufriedener. Bei seinem Gemurre zierte ein leichtes, fieses Grinsen meine Züge und ich tätschelte mit gespieltem Mitleid seine Wange. Das Grinsen wurde allerdings schnell anderer Natur, als Cas mich von meinem Shirt befreite.
Manchmal fragte ich mich sowieso, warum ich überhaupt noch mit T-Shirt schlief. Wenn Cas wach war, trug ich das eh selten länger als zwanzig Minuten und selbst wenn es kalt war, konnte ich mich nachts an ihm wärmen. Es gab eh nichts besseres, als nachts mit ihm zu kuscheln. Leise Unterhaltungen in der Nacht über Gott und die Welt oder den Sinn des Lebens. Gerade die Zeit, als wir uns kennengelernt hatten, hatten besonders diese Situationen geprägt. Ich hatte nie jemanden kennengelernt, bei dem ich so schnell das Gefühl hatte, dass ich ihm vertrauen konnte, dass ich mit ihm über alles reden konnte, wie Cas. Ich hatte nie an sowas wie Seelengefährten geglaubt, doch mit jedem weiteren Tag, den wir uns nähergekommen waren, war ich mir sicherer, dass uns beide wirklich etwas verband.
War ja klar, dass ich noch eine Retour bekam. Kurz hatte ich die Augen geschlossen und seine Berührungen genossen, da war Cas auch schon wieder neben mir, statt auf mir. Schade. Eigentlich hätte ich ihn gerade gerne dort. Aber gut, dieses Spiel konnte man auch noch weiter fortführen. So leicht gab ich mich sicher nicht geschlagen, auch wenn es vielleicht etwas kindisch war. Ich rutschte etwas höher, damit ich ihn besser ansehen konnte.  „Hätte ich nicht aufhören sollen?“, fragte ich ihn leise mit einem fetten Grinsen und küsste ihn lange, wobei ich hin und wieder zärtlich etwas an seiner Unterlippe knabberte. Während ich das tat ließ ich meine Hand, die bis jetzt auf seiner Brust geruht hatte, quälend langsam, fast als wäre es unabsichtlich, nach unten rutschen; dieses Mal allerdings direkt in seine Hose, zu seinem nicht ganz so kleinem kleinen Freund. Noch immer grinsend beobachtete ich seine Reaktion, als ich langsam anfing meine Hand zu bewegen, beobachtete das Emotionsspiel auf seinen wunderschönen Zügen, lauschte seinem Atem. „Weißt du, Schatz, du hättest auch einfach was sagen können. Kommunikation ist sehr wichtig in einer längeren Beziehung.“, fuhr ich leise fort. ‚Leider‘ ließ mich seine Reaktion selbst auch nicht gerade kalt und es fiel mir ziemlich schwer die Hand wieder vorzeitig von seinem besten Stück weg zu nehmen und aus seiner Hose zu nehmen. Nicht nur, weil ich selbst Spaß an der Sache hatte, sondern auch, weil ich es fast nicht übers Herz brachte so gemein zu ihm -dem Mann, den ich über alles liebte, der mir mehr als alles andere auf dieser Welt bedeutete, und den ich nicht unglücklich sehen konnte- zu sein. Tja. Aber wenn er mehr wollte, musste er sich sowieso nur nehmen, was er wollte. Wie sehr ich ihn gerade wollte, war wohl mehr als offensichtlich, selbst wenn er nicht dazu fähig gewesen wäre in mir wie in einem Buch zu lesen. Dennoch, so schnell würde ich mich nicht geschlagen geben.
„Fernsehen klingt gut“, grinste ich schief und griff nach der Fernbedienung. Aber selbst, als der Fernseher lief, schenkte ich ihm direkt keine Aufmerksamkeit, sondern widmete mich lieber meinem blonden Schatz, der neben mir lag. Ohne meine Brille würde ich den Fernseher eh nicht sehen. Also beschäftigte ich mich lieber damit die Linien seines Tattoos auf seiner Brust nachzufahren. Das war sowieso wesentlich interessanter als die blöde Flimmerkiste.
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BeitragThema: Re: Cas' Villa   Mo Feb 08, 2016 8:40 am

Tatsächlich wollte ich gerade zu einer Erwiderung ansetzen, die vielleicht zumindest einen winzigen Hauch von Intelligenz geheuchelt hätte – obwohl das bei mir wohl vergebene Liebesmüh wäre – aber ich kam nicht dazu. Einfach, weil ich mir statt eines liebenden Freundes wohl einen kleinen Dämon angelacht hatte. Den Kuss allerdings erwiderte ich noch relativ entspannt. So entspannt ich nach seiner kleinen Folter eben sein konnte. Obwohl ich mich da im Regelfall recht gut unter Kontrolle hatte – wenn ich denn wollte. Ich war schließlich kein Teenie mehr und das war nicht mein erstes Mal. Die Sache war nur...ich wollte mich ja so selten kontrollieren. Wer würde das auch, bei so einem heißen Freund? In meinen Augen nur absolute Idioten ohne Geschmack. Oder Menschen, die in dieser Stadt tatsächlich heterosexuell waren, was noch viel abstoßender war.
So kam es also, dass ich nicht mal versuchte, ein leichtes Stöhnen zu unterdrücken, bei dem, was Silvio da in meiner Hose veranstaltete. Sollte er doch, es war sicherlich nichts, was mich störte. Auch wenn ich mich jetzt natürlich über die mangelnde jungfräuliche Zurückhaltung und die offensichtliche Verdorbenheit meines Freundes beschweren könnte. Was mich eigentlich störte, was die Tatsache, dass er erstens noch von mir verlangte, ihm in dieser Situation zuzuhören und zweitens recht schnell wieder zeigte, was für ein höllischer Sadist er doch sein konnte. Ich gab einen frustrierten Laut von mir und verzog kurz missbilligend das Gesicht. Er schien es sich heute wirklich zur Aufgabe gemacht zu haben, mich richtig zu ärgern.
Ich zwang mir ein gequältes Lächeln auf. Warum genau hatte ich das mit dem Fernsehen nochmal vorgeschlagen? So hatte er ja wohl die beste Vorlage der Welt, um mich noch weiter hinzuhalten. Silvio wusste zwar genauso gut wie ich, dass er innerhalb der nächsten Minuten auf unser Bett gedrückt werden würde und wir wussten ebenfalls beide, was ich dann mit ihm vorhatte, die Frage allerdings war, wie schnell ich aufgeben würde, ihm zumindest etwas zu widerstehen. Und das war eine verdammt harte Angelegenheit – im wahrsten Sinne des Wortes.
„Ach fuck it“, seufzte ich, drückte Silvio von mir weg, nur, um ihn im nächsten Moment aufs Bett zu drücken und leidenschaftlich zu küssen. „Oder eher...you“, grinste ich dann und sah eine ganze Weile lang in seine faszinierenden Augen. Irgendetwas an ihnen fesselte mich jedes Mal. Mir war fast, als würde ich mein eigentliches Vorhaben tatsächlich in den Hintergrund schieben können, oder es passierte ganz automatisch, wenn ich ihn so ansah. Verdammt, ich liebte ihn so sehr. Ich sollte...ich könnte...Könnte ich? Natürlich. Es konnte nicht so schwer sein. Es durfte nicht so schwer sein und ich stellte mich doch sonst nicht so an. Wovor hatte ich Angst? Ich wusste doch mit aller Sicherheit dieser Welt, dass er es erwidern würde. Wie oft hatte er mir das denn schon gesagt? Es kam mir fast wie pure Ketzerei vor, an ihm zu zweifeln. Nein, das war nicht mein Problem. Ich fühlte mich sicher bei ihm, mit ihm – nur mit diesen Worten nicht. Aber... „Hey Honey“, setzte ich vorsichtig an, küsste ihn kurz auf die Stirn, ehe ich wieder in seine Augen sah und mit einem schiefen Lächeln sagte: „Ich liebe dich.“
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